
Mietkälte in ganz Österreich
Mietkälte in Österreich: Kaltwassersatz 50, 100, 300, 500 & 1.400 kW Leihkälte
Mietkälte ist immer dann die richtige Lösung, wenn Sie schnell Kaltwasser oder Kaltluft benötigen oder den vollen Service ohne eigene Investition und technisches Know-How wünschen. Sie wissen schon, was Sie benötigen? Fordern Sie hier direkt Ihr Leihkälte-Angebot an.
Das geht nicht schnell genug? Melden Sie Ihren Notfall über unsere Express-Anfrage. Sie werden vom nächstgelegenen Standort in Österreich beliefert.

Mietkälte schnell erklärt
Was ist Mietkälte?
Mietkälte umfasst die zeitlich begrenzte Nutzung professioneller Kältetechnik, die von darauf spezialisierten Dienstleistern bereitgestellt wird. Sie wird vor allem dann eingesetzt, wenn kurzfristig zusätzliche Kühlleistung benötigt wird, z.B. bei Systemausfällen, temporären Spitzenlasten, Veranstaltungen oder technischen Umrüstungen.
Wie schnell kann die Mietkälte geliefert werden?
In dringenden Fällen kann Mietkälte innerhalb weniger Stunden als Notkälte installiert und betriebsbereit sein. Für planbare Einsätze empfiehlt sich ein Vorlauf von 4 bis 8 Wochen, um Technik, Logistik und Integration optimal vorzubereiten.
Wie errechnet sich die notwendige Kälteleistung?
Die Kühlleistung kann überschlägig mit der folgenden Formel berechnet werden: Kühlleistung = 30 W/m³ x Volumen des zu kühlenden Raums. Für eine genauere Berechnung können Sie gerne unseren Kühllastrechner nutzen.
Welche Kosten entstehen bei der Nutzung von Mietkälte?
Die Kosten für Mietkälte lassen sich nur grob angeben, da sie von vielen Faktoren abhängen, wie beispielsweise die Saison, Region, Verfügbarkeit, Entfernung, Anschlussaufwand und Vertragslaufzeit. Wer frühzeitig plant, hat meist bessere Konditionen und spart bei Logistik und Mietpreis.
Kaltwassersatz mieten: von der Anfrage bis zum Abtransport
Die Animation zeigt in fünf Schritten, wie es abläuft: Anfrage, Lieferung, Anschluss, Betrieb und Abholung. Unter der Zeichnung steht zu jedem Schritt, was dabei passiert.
- Strom
- Kaltwasser-Vorlauf
- Rücklauf
- Schritt 1 von 5 · AnfrageKälteleistung und Zeitraum nennenKälteleistung in kW, Vor- und Rücklauftemperatur, Mietzeitraum, Einsatzort und Stromversorgung genügen für den Start. Der Anbieter erstellt daraus ein Angebot.
- Schritt 2 von 5 · LieferungAnlieferung, auch als NotkälteDer Anbieter liefert den Kaltwassersatz zum vereinbarten Termin und stellt ihn im Freien auf. Einige Partner liefern im Notfall österreichweit innerhalb von 6 bis 8 Stunden.
- Schritt 3 von 5 · AnschlussVorlauf, Rücklauf, StromDer Vermieter schließt den Kaltwassersatz an Vorlauf, Rücklauf und Strom an und nimmt ihn in Betrieb. Ab etwa 15 kW ist ein 400-V-Anschluss üblich.
- Schritt 4 von 5 · BetriebKaltwasser für Ihre AnlageDer Kaltwassersatz kühlt das Wasser ab und schickt es über den Vorlauf zu Ihren Verbrauchern, der Rücklauf bringt es erwärmt zurück. Die Ventilatoren geben die Wärme an die Außenluft ab, der Anbieter überwacht die Technik.
- Schritt 5 von 5 · AbholungDemontage und AbtransportIst die Mietzeit abgelaufen, trennt der Vermieter die Anlage vom Netz, demontiert sie und transportiert sie ab.
Der erste Schritt ist die Anfrage. Beschreiben Sie Ihr Vorhaben. Wir holen bis zu drei Vergleichsangebote ein, kostenlos und unverbindlich.
Typische Einsatzbereiche der Leih- oder Mietkälte
Ob für einzelne Events oder große Produktionsanlagen: Mietkälte kommt in vielen Bereichen zum Einsatz. Sie eignet sich zur Überbrückung kurzfristiger Kältebedarfe oder hilft dabei, langfristig auf eine Kapitalbindung zu verzichten. Hier finden Sie die wichtigsten Gründe für Mietkälte:
- Unterstützen der bestehenden Gebäudeklimatisierung (z. B. Klimatisierung von Hotels/Krankenhäusern)
- Spitzenlastdeckung in kleinen und großen Leistungsbereichen
- Prozesskühlung in der Chemie- und Pharmaindustrie
- Kühlung von Produktions- und Lagerhallen für Lebensmittel
- zum Überbrücken von Wartungs-, Sanierungs- und Umbaumaßnahmen
- zum Kühlen von kurzzeitig genutzten Räumen (z.B. Zeltkühlung oder Lagerhallenkühlung)
- zur Kühlung mobiler Eisbahnen
- Eventklimatisierung (Messen, Konzerte, Festivals)
- zur Kühlung einer Biogasanlage oder Biogastrocknung
Mietkälte-Anlagen gelten darüber hinaus als eine kostengünstige Alternative gegenüber der Vorhaltung von Redundanzen.
Unsere Mietkälte-Produkte im Überblick
Wählen Sie das passende Gerät für Ihren Kältebedarf: vom kompakten Splitgerät bis zum leistungsstarken Kaltwassersatz.



Diese Kälteanlagen stehen zum Mieten bereit
Kaltwassersatz mieten (Wasser und andere Wärmeträger kühlen)
Der Kaltwassersatz (auch Chiller oder mobiler Kaltwassersatz) kühlt Wärmeträger (z.B. Wasser oder Sole) auf vorgegebene Temperaturen herunter. Er ist mit Leistungswerten von 1,5 kW bis zu 1.950 kW je Maschine erhältlich und eignet sich daher für verschiedenste Bereiche. Die meisten Kaltwassersätze arbeiten dabei luftgekühlt. Sie sind besonders kompakt und lassen sich nahezu überall aufstellen. Für den Betrieb in Gebäuden oder dann, wenn hohe Lasten abzuführen sind, kommen auch wassergekühlte Kaltwassersätze als Mietkälte-Anlagen infrage.
- Leistung: 1,5 kW bis mehrere MW
- Temperaturbereich: 7 °C bis 12 °C (-12 °C mit höherer Leistung; -45 °C mit Tieftemperaturkältemaschinen)
- Einsatzgebiet der Mietkälte: Gewerbe, Industrie, Prozesskühlung oder mit Heiz-/Kühlregistern zur Klimatisierung von Räumen, Gebäuden oder Messeständen
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Rooftop-Kälteanlage mieten (Kühle Luft in Gebäuden verteilen)
Rooftop-Klimageräte liefern kalte Luft, die sie von ihrem Standort auf dem Dach (engl. Rooftop) in verschiedene Bereiche eines Gebäudes einblasen können. Die Verteilung erfolgt dabei über ein bestehendes Kanalnetz oder flexible Schläuche. Zum Einsatz kommen die Mietkälte-Anlagen häufig auf Zelten, Produktions- oder Lagerhallen, die sie bei Bedarf auch mit warmer Luft versorgen.
- Leistung: 20 bis 100 kW
- Luftdurchsatz: 10.000 bis 20.000 m³/h
- Einsatzbereiche: Zelt- und Hallenklimatisierung sowie Beheizen und Kühlen von Gebäuden mit offenen Bereichen
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Mobile Klimaanlage mieten (Kühle Luft in Gebäuden verteilen)
Genau wie Rooftop-Klimageräte liefern auch mobile Klimaanlagen zum Mieten kalte oder warme Luft. Sie lassen sich außen aufstellen und verteilen die Luftmassen über flexible Schläuche in den zu klimatisierenden Bereichen. Ob es sich dabei um Lagerhallen, Produktionsstätten oder Zelte handelt, spielt keine Rolle.
- Leistung: 20 bis 100 kW
- Luftdurchsatz: 10.000 bis 20.000 m³/h
- Einsatzbereiche: Zeltklimatisierung für Events sowie Hallenklimatisierung und Beheizen sowie Kühlen von Gebäuden mit offenen Bereichen
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Mobiles Split-Klimagerät mieten (Raumluft kühlen oder heizen)
Split-Klimageräte kühlen Luft in einem Raum. Sie bestehen dazu aus mindestens zwei Einheiten, wobei eine Wärme im zu kühlenden Bereich aufnimmt und die andere Wärme nach draußen abgibt. Die Leistung ist in der Regel auf wenige Kilowatt begrenzt, wodurch die Mietkälte-Anlagen überwiegend zur Komfortkühlung zum Einsatz kommen.
- Leistung: 1,5 bis 15 kW
- Funktion: Heizen und Kühlen (Umluftbetrieb)
- Einsatzbereiche: Klimatisierung von Büros, Geschäften und anderen Räumen
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Monoblock-Klimagerät mieten (Raumluft kühlen oder heizen)
Alternativ zu mobilen Split-Klimaanlagen stehen auch Monoblockgeräte zur Verfügung. Diese leiten warme Abluft über einen Schlauch nach draußen oder blasen diese direkt in den Raum ein (Monoblockgeräte ohne Abluftschlauch). Im Vergleich zu Split-Klimageräten gelten die einfach aufstellbaren Lösungen als weniger effektiv. Bei kurzzeitigen Kühlbedarfen können Geräte mit Abluftschlauch aber eine sinnvolle und günstige Lösung darstellen.
- Leistung: 1,5 bis 3 kW
- Funktion: Heizen und Kühlen (Umluftbetrieb)
- Einsatzbereiche: Temporäre Klimatisierung von Büros, Geschäften und anderen Räumen
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Kühlcontainer mieten (Kühlräume zur Verfügung stellen)
Kühlcontainer sind Frachtcontainer mit einer starken Isolierung sowie einer innenseitigen Verkleidung aus Edelstahl. Sie werden in den häufigsten Fällen zur Lagerung von Lebensmitteln, Medikamenten, Impfstoffen und weiterer Waren eingesetzt. Die Kühlcontainer gibt es mit einer Länge von 10, 20, 40 oder 45 Fuß. Sie sind dabei als Portholecontainer (separate Kälteanlage nötig) oder Integral-Kühlcontainer (mit eigener Kälteanlage) in Standard- oder High-Cube-Ausführung erhältlich.
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Notkälte mit Expresslieferung: Wenn jede Minute zählt
Einige Partner von der Austria-Energy-Group bieten einen einsatzbereiten Kaltwassersatz österreichweit innerhalb von 6-8 Stunden an. Die Notkälte kostet etwas mehr als die klassische Mietkälte. Wenn man damit allerdings ein großes Kühllager oder einen Prozess retten kann, ist sie jeden Cent wert.
Leihkälte: Projektablauf Schritt für Schritt
Ganz gleich, ob es einmal schnell gehen muss oder ob ausreichend Vorlauf zur Verfügung steht: Prüfen Sie immer verschiedene Angebote, bevor Sie sich für eine Mietkälte-Anlage entscheiden.
Wir von Austria Energy Group helfen Ihnen dabei. Denn: Über uns fragen Sie in wenigen Minuten verschiedene regionale sowie überregionale Anbieter an. Wie das funktioniert, zeigt die folgende Übersicht.

Eckdaten bestimmen und Angebote einholen
Zunächst ist es wichtig, die Art und die Leistung der benötigten Kältetechnik zu definieren. Soll es ein Monoblock- oder Splitklimagerät sein oder brauchen Sie einen Kaltwassersatz? Treffen Sie Aussagen zum Standort, zu speziellen Spezifikationen und zur voraussichtlichen Mietdauer. Im Anschluss wenden Sie sich an den Mietkälte-Anbieter, der ein Angebot erstellt.
Planung und Vorbereitung mit dem Anbieter
Haben Sie sich für einen Leihkälteanbieter entschieden, planen Sie mit diesem die Aufstellung. Die Lieferung wird terminiert und Nebenleistungen (Stromanschlüsse, Kernbohrungen) sowie der Aufstellplatz besprochen. Im Bedarfsfall erstellt der Vermieter hier auch ein Fundament, das die schwere Last der Kaltwassersätze zum Mieten zuverlässig trägt.
Lieferung, Installation und Inbetriebnahme
Ist die Planungsphase abgeschlossen, kümmern sich die Anbieter der Mietkälte um die Lieferung zum Einsatzort. Die Anlagen werden vor Ort installiert, an Strom angeschlossen und in Betrieb genommen. Es folgt eine Einweisung in den ordnungsgemäßen Betrieb der Kälteanlage.
Überwachung und Hilfe beim Ausfall
Der Mietkälteanbieter überwacht die Technik und bietet oftmals eine 24-Stunden-Störungs-Hotline an. Bei Problemen ist ein Techniker schnell vor Ort. Weiterhin kümmern sich die Experten auch um notwendige Wartungs- und Service-Arbeiten.
Demontage und Abtransport zum Mietende
Ist die Mietzeit abgelaufen, trennt der Vermieter die Kältemaschinen wieder vom Netz. Im Anschluss wird die Anlagentechnik abtransportiert.
Egal ob die Mietkältelösung in der Autoindustrie, im Gesundheitswesen, der Kunststoffindustrie, für die Prozesskühlung in der Lebensmittelbranche, in Rechenzentren oder für eine temporäre Eisbahn benötigt wird. Unser Ziel ist es unsere Interessenten mit Qualität, Schnelligkeit und fachkompetenter Beratung zu begeistern.
Tipps und Infos: Wissenswertes zur Mietkälte erfahren
Warum lohnt sich die Mietkälte? Wann sind Langzeitverträge die richtige Lösung und wie lassen sich mobile Kälteanlagen eigentlich anschließen? Unser Ratgeber gibt in den folgenden Abschnitten Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Fällt die Kälteanlage aus, ist der eigene Betrieb in Gefahr. Eine Mietkälte-Anlage hilft, den Betrieb schnellstmöglich fortzusetzen und Schlimmeres abzuwenden.


Kaltwassersatz: luftgekühlt oder wassergekühlt, mieten oder kaufen
In der Mietkälte ist der Kaltwassersatz die flexibelste Lösung, sobald die Kälte über einen Wasserkreislauf verteilt werden soll. Dieses Kapitel erklärt, wie er arbeitet, worin sich luftgekühlte und wassergekühlte Geräte unterscheiden und wann sich Mieten oder Kaufen lohnt.
Was ist ein Kaltwassersatz?
Ein Kaltwassersatz, auch Chiller genannt, kühlt einen Wärmeträger wie Wasser oder Sole auf eine vorgegebene Temperatur herunter. Über Schläuche fließt das Kaltwasser zu den Verbrauchern: an bestehende Verteiler, an die Kühlregister einer Lüftungsanlage, an Maschinen oder an Luftkühler (Fan-Coils), die die Kälte an die Raumluft abgeben. Auf dem Rückweg nimmt das Wasser die Wärme mit, und der Kaltwassersatz führt sie nach außen ab. Ideal ist er deshalb überall dort, wo bereits eine Hydraulik vorhanden ist.
Mobile Kaltwassersätze sind transportabel und schnell einsatzfähig. Der Vermieter liefert den mobilen Kaltwassersatz zum Einsatzort, schließt ihn an Vorlauf, Rücklauf und Strom an und nimmt ihn in Betrieb. Fällt die eigene Kälteanlage aus, übernimmt die Mietanlage in den meisten Fällen direkt den bestehenden Kreislauf. Voraussetzung sind zugängliche Anschlusspunkte, ausreichend Strom und eine geeignete Stellfläche.
- Temperatur: Üblich sind 7 bis 12 °C. Mit höherer Leistung sind bis −12 °C möglich, Tieftemperaturkältemaschinen erreichen bis −45 °C.
- Medium: Wasser oder Sole. Liegt der Vorlauf unter etwa +4 °C oder steht die Anlage im Winter im Freien, gehört Glykol in den Kreislauf.
- Strom: Ab etwa 15 kW Kälteleistung ist üblicherweise ein 400-V-Anschluss nötig. Ein luftgekühlter Kaltwassersatz nimmt grob ein Drittel seiner Kälteleistung als Strom auf.
Wie viel Kälteleistung Ihr Projekt braucht und welches Temperaturniveau dazu passt, zeigt der Ratgeber Kälteleistung berechnen.
Kaltwassersatz luftgekühlt oder wassergekühlt?
Die Wärme, die der Kaltwassersatz dem Kaltwasser entzieht, muss er wieder abgeben. Wie er das tut, unterscheidet die beiden Bauarten. Beim luftgekühlten Kaltwassersatz geben Ventilatoren die Wärme direkt an die Außenluft ab. Die meisten Kaltwassersätze arbeiten so: Sie sind kompakt und lassen sich nahezu überall im Freien aufstellen. Der wassergekühlte Kaltwassersatz gibt die Wärme dagegen an einen zweiten Wasserkreislauf ab, den ein Rückkühler oder Kühlturm im Freien kühlt. Er kommt infrage, wenn die Maschine im Gebäude stehen soll oder hohe Lasten abzuführen sind.
| Merkmal | Luftgekühlter Kaltwassersatz | Wassergekühlter Kaltwassersatz |
|---|---|---|
| Aufstellung | im Freien auf einer ebenen, tragfähigen Fläche, etwa neben dem Gebäude oder auf dem Dach | im Gebäude, zum Beispiel im Technikraum; nur Rückkühler oder Kühlturm stehen im Freien |
| Platz | freie Ansaug- und Ausblasflächen; ab etwa 200 kW auch Kranfreiheit oder eine Zufahrt für den Tieflader. In zu engen Innenhöfen strömt die Warmluft zurück, das kostet Leistung. | Stellfläche im Gebäude, dazu Platz im Freien für das Rückkühlwerk und die Kühlwasserleitungen dazwischen |
| Rückkühlung | über eingebaute Ventilatoren direkt an die Außenluft, ohne zweiten Wasserkreislauf | über einen Kühlwasserkreislauf mit Rückkühler, Trockenkühler oder Kühlturm |
| Effizienz | abhängig von Außen- und Vorlauftemperatur; vergleichbar über den EER-Wert, der bei 35 °C Außentemperatur angegeben wird | meist effizienter als luftgekühlt, vor allem mit Kühlturm; Pumpen und Rückkühlwerk brauchen aber zusätzlich Strom |
| Einsätze | Gewerbe, Industrie und Prozesskühlung, Klimatisierung über Kühlregister, Notkälte bei Ausfall der Bestandsanlage | Aufstellung im Gebäude, hohe Kühllasten, Standorte mit vorhandenem Kühlturm oder Rückkühler |
Steht im Freien genug Platz zur Verfügung, ist der luftgekühlte Kaltwassersatz meist die einfachere Lösung. Seine Ventilatoren sind allerdings im Freien zu hören. In Wohngebieten und nahe Krankenanstalten gelten strenge Richtwerte, mehr dazu im Kapitel Mietkälte-Vorschriften. Rückkühler, Trockenkühler und Kühltürme können Sie über das Anfrageformular mit anfragen. Die Auslegung übernehmen die Techniker unserer Partnerbetriebe im Zuge der Angebotserstellung.
Kaltwassersatz mieten oder kaufen?
Kaltwassersätze gibt es zum Mieten und zum Kaufen. Welche Lösung günstiger ist, hängt vor allem davon ab, wie lange Sie die Kälte brauchen. Wenn Sie Kaltwassersätze mieten, zahlen Sie nur für die Zeit, in der Sie die Anlage nutzen, und binden kein Kapital. Wenn Sie einen Kaltwassersatz kaufen, investieren Sie zu Beginn mehr, fahren bei dauerhaftem Bedarf aber häufig günstiger.
| Kriterium | Kaltwassersatz mieten | Kaltwassersatz kaufen |
|---|---|---|
| Kapitalaufwand | Niedrig, keine Kapitalbindung | Hoch |
| Langfristige Kosten | Höher | Niedriger |
| Laufzeit | Mindestmietdauer in der Regel eine Woche, Langzeitmiete oft über mehrere Jahre | dauerhaft |
| Flexibilität | Höher: Leistung lässt sich mit einer weiteren oder größeren Mietanlage anpassen | Niedriger: an die gekaufte Leistung gebunden |
| Wartung und Betreiberpflichten | Wartung und Pflege übernimmt der Vermieter | eigene Aufgabe, inklusive Dichtheitsprüfung durch einen zertifizierten Kältefachbetrieb und, ab bestimmten Füllmengen, Anlagenheft |
| Know-how im Betrieb | kein eigenes Kälte-Know-how nötig | Fachpersonal oder Kältefachbetrieb nötig |
| Fernüberwachung | bei vielen Vermietern als Zusatzleistung buchbar | muss selbst organisiert werden |
| Lieferung und Montage | Lieferung, Anschluss, Inbetriebnahme und Abholung durch den Vermieter | auf Wunsch inklusive Rohr- und Anlagenbau |
Ein Kaltwassersatz zum Kaufen lohnt sich vor allem, wenn Sie über Jahre gleichmäßig Kälte brauchen und den Betrieb mit eigenem Fachpersonal oder einem Kältefachbetrieb sicherstellen. Für Notkälte, Spitzenlasten, Sanierungen und saisonalen Bedarf ist die Miete meist die bessere Wahl. Auch als Absicherung gegen Ausfälle gelten Mietkälte-Anlagen als kostengünstige Alternative zu eigenen Redundanzanlagen. Welche Vor- und Nachteile die Miete im Einzelnen hat, zeigt das folgende Kapitel Vorteile und Nachteile von Mietkälte.
Im Anfrageformular wählen Sie gleich mit der ersten Frage, ob Sie die Kälteanlage mieten oder kaufen möchten. Zur Wahl stehen außerdem der Kauf inklusive Rohr- und Anlagenbau sowie nur der Rohr- und Anlagenbau.
Häufige Fragen zum Kaltwassersatz
Kann ich einen luftgekühlten Kaltwassersatz im Gebäude aufstellen?
In der Regel nicht. Ein luftgekühlter Kaltwassersatz gibt seine Wärme über Ventilatoren an die Außenluft ab und braucht dafür freie Ansaug- und Ausblasflächen. Schon in zu engen Innenhöfen strömt die Warmluft zurück, und die Anlage verliert Leistung.
Soll die Maschine im Gebäude stehen, kommt ein wassergekühlter Kaltwassersatz infrage. Er gibt die Wärme an einen Kühlwasserkreislauf ab, und nur der Rückkühler oder Kühlturm steht im Freien.
Wann lohnt es sich, einen Kaltwassersatz zu kaufen?
Wenn Sie über Jahre gleichmäßig Kälte brauchen. Dann fahren Sie mit einer eigenen Anlage häufig günstiger als mit der Miete. Dafür tragen Sie die Investition und die Betreiberpflichten selbst: Wartung, Dichtheitsprüfung durch einen zertifizierten Kältefachbetrieb und, ab bestimmten Füllmengen, das Anlagenheft.
Brauchen Sie Kälte nur vorübergehend, etwa bei einem Ausfall, einer Sanierung oder in der Saison, ist die Miete meist günstiger. Auch mehr Leistung lässt sich dann einfach dazumieten.
Welche Angaben braucht das Angebot für einen Kaltwassersatz?
Sieben Angaben genügen: benötigte Kälteleistung in kW, Vorlauf- und Rücklauftemperatur, das Medium (Wasser oder Wasser-Glykol-Gemisch), Mietzeitraum und gewünschter Liefertermin, Einsatzort mit Zufahrt und Aufstellfläche, die verfügbare Stromversorgung und die Anbindung an die vorhandene Hydraulik.
Fehlen Ihnen Werte, ist das kein Hindernis: Die Auslegung übernehmen die Techniker unserer Partnerbetriebe. Wie Sie die Kälteleistung selbst überschlagen, zeigt der Ratgeber Kälteleistung berechnen.
Kaltwassersatz mieten oder kaufen: Angebot einholenKostenlos und unverbindlich. Rückmeldung innerhalb von 24 Stunden.
Welche Vorteile und Nachteile von Mietkälte gibt es?
Gerade Notmietkälte bei einem Ausfall der eigenen Kälteanlage ist oft alternativlos, da man sich einen Ausfall der Industrie-Klimaanlagen oder Prozesskühlung, der Kühlung von Serverräumen, Krankenhäusern, OP- oder Laborbereichen nicht leisten kann. Auch zur Wartung und Instandhaltung müssen Kältemaschinen immer mal wieder abgeschaltet werden. In all diesen Fällen ist Mietkälte die richtige Lösung. Hier sehen Sie Vorteile und Nachteile im Überblick:
Mietkälte Vorteile
Schnelle Kälteversorgung bei Ausfällen, Reparatur- oder Wartungsarbeiten
Kann Spitzenlasten oder kurzzeitigen Bedarf kostengünstig abfangen
Kaltwassersätze stehen in regionaler Nähe bereit, um mit kurzfristiger Mietkälte beim Kunden zu sein.
Mobile Kaltwassersätze zum Mieten sind transportabel und schnell einsatzfähig
Produktion, Warenkühlung oder Arbeit kann nahtlos fortgesetzt werden.
Planung, Installation und Inbetriebnahme durch Anbieter ist sicher, zuverlässig und für Kunden besonders einfach
Dank Expresslieferung auch im Notfall einsetzbar
Mietkälte Nachteile
Mietkälte verursacht zusätzliche Kosten
Am Einsatzort benötigt man ausreichend Platz
Die Anbindung an das bestehende Kältesystem und Stromleitung (alternativ Stromerzeuger mieten) muss möglich sein
Kurzzeitmiete oder langfristige Verträge: Entscheidungshilfe
Mietkälte kommt aus zwei Hauptgründen zum Einsatz. Der erste ist die temporäre Überbrückung eines bestimmten Bedarfs: die Kurzzeitmiete. Der zweite Hauptgrund ist keine Kapitalbindung: die Langzeitmiete. Die kurzzeitige Mietkälte ist allerdings wesentlich häufigere Art. Die Ursachen sind dabei verschieden. Hier finden Sie die häufigsten Gründe im Überblick:
Gründe für schnelle Mietkälte:
- Den Ausfall eines Kaltwassersatzes kompensieren und eine Notkühlung installieren
- Als Ersatz bei der Sanierung der bestehenden Kälteanlage
- Nach fehlgeschlagener Fehlersuche in der Kälteanlage, der Reparatur oder Wartung der bestehenden Kälteanlage
- Um lange Lieferzeiten zu überbrücken, die eine eigene Kälteanlage hat
- Die aktuelle Klimaanlage muss außer Betrieb genommen werden, weil das Gebäude saniert wird
- Mietkälte hilft Produktionsspitzen abzufedern, um Lieferengpässe zu vermeiden
- Ein Gebäude oder ein Zelt benötigt Kälte nur saisonal oder temporär, zum Beispiel nur für den Sommer oder ein spezielles Event
- Testläufe für die eigentliche Kältemaschine
Gründe für langfristige Mietkälte
- Genaue Anpassung der Mietzeit an die Mietzeit des Gebäudes
- Kein Kälte-Know-how in der eigenen Firma notwendig
- Wartung und Pflege der Kälteanlagen vom Vermieter erhält Ressourcen.
- Vollwartung und garantierte kurzfristige Reaktionszeiten
- Hohe Anlagensicherheit mit schneller Reparatur oder Ersatz bei Ausfall
- Begrenzte Budgetplanung sieht keine ausreichenden Mittel vor
- Keine Kapitalbindung gewünscht, sondern langfristig planbare Mietzahlungen
- Kapitalgenehmigung der Konzernzentrale dauert zu lange
Mietkälte verlängern? Diese Optionen gibt es:
Häufig bekommen wir Anfragen, weil die aktuelle Mietkälteanlage vom Vermieter abgeholt wird. Klar ist, wenn der Mietzeitraum von vornherein festgelegt ist, versucht der Anbieter der Mietkälte, diese möglichst schnell weiterzuvermieten. Wir empfehlen daher: Entweder den Mietzeitraum etwas größer bemessen oder von vornherein die Mietverlängerungsoption in das Angebot aufnehmen. Trotzdem verzögern sich Bauvorhaben oder die Lieferung von Anlagenteilen unvorhergesehen.
Sollte das bei Ihnen passiert sein und Sie brauchen schnell eine Mietkälte Anlage, senden Sie uns bitte direkt eine Express-Anfrage. Wir kümmern uns umgehend darum.
Bisher konnten wir noch jedem Interessenten helfen!
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Mietkälte richtig dimensionieren: Kälteleistung berechnen
Um die benötigte Kälteleistung zu bestimmen, muss im Vorfeld eine Kühllastberechnung durchgeführt werden. Üblicherweise erfolgt diese auf Basis gängiger Normen, in Österreich nach ÖNORM H 6040 und ÖNORM EN ISO 52016-1. Für eine erste Auslegung liefert eine überschlägige Rechnung gute Anhaltspunkte dafür, wie groß die benötigte Kälteleistung in etwa sein sollte. Ein maßgeblicher Faktor ist dabei die Dämmung des Gebäudes, das klimatisiert werden soll. Bei einem gut gedämmten Objekt rechnet man grob mit einem Leistungsbedarf von 30 Watt pro Kubikmeter Rauminhalt.
Überschlägige Kühlleistung = 30 W/m³ x Volumen des zu kühlenden Raums
Beispielrechnung Kühlleistung
- Bürogebäude in Graz
- Baujahr 2008
- Fläche: 1.400 m²
- Höhe: 2,90 m
1.400 m² x 2,90 m x 30 W = 121.800 Watt
In diesem Beispiel würde man eine Kälteanlage mit mindestens 122 kW benötigen. Besser wäre ein Kaltwassersatz mit 130 kW bis 150 kW, um Leistungsreserven zu erhalten.
Alternativ können Sie auch unseren Kühllastrechner verwenden, um Ihren individuellen Kältebedarf zu bestimmen. Übermitteln Sie uns Ihre Projektdaten, helfen wir aber auch gerne dabei, die passende Kälteanlagen Größe zu bestimmen!
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Mietkälte-Anschluss und Inbetriebnahme: So funktioniert es
Ist die Kälteanlage gemietet und der Liefertermin vereinbart, muss man den Aufstellort entsprechend vorbereiten. Wichtig sind hier die Anschlüsse an das bestehende Kühlsystem, eine entsprechend dimensionierte Stromversorgung sowie genügend Platz für die Kälteanlage auf einer ebenen Fläche.
Zudem muss der Untergrund tragfähig genug sein, um das gesamte Gewicht des Klimageräts tragen zu können. Das kann besonders wichtig sein, wenn man etwa eine Ersatzanlage neben einem zu reparierenden Altgerät aufstellen möchte.
Stromanschlüsse und Stromverbrauch berechnen
EER-Wert für die Effizienz der Mietkälteanlage
Ablesen lassen sich diese Werte unter anderem über den sogenannten EER-Wert. Dieser steht für “Energy Efficiency Ratio” und verdeutlicht das Verhältnis aus Leistungsaufnahme und produzierter Kälteleistung. Eine Kälteanlage, die 100 kW Strom in eine Kälteleistung von 500 kW umwandelt, hätte dementsprechend einen EER-Wert von 5.
Nachteilig am EER Wert ist, dass er auf Basis einer Kälteanlagenauslastung von 100 % und einer fiktiven Außentemperatur von 35 °C berechnet wird, was in der Praxis natürlich nicht immer der Fall ist. Im industriellen Bereich werden die Kälteanlagen allerdings häufig so dimensioniert, dass sie im Regelbetrieb eigentlich immer nahe an ihrer Maximalkapazität laufen, sodass man den Wert durchaus als Anhaltspunkt für die Effizienz der Kälteanlage nehmen kann.
Zusätzliche Stromversorgung mit Stromerzeuger
Ab einer Leistung von etwa 15 kW benötigen die Kälteanlagen üblicherweise einen 400 V 50 Hz Stromanschluss. Ist dieser nicht vorhanden, oder reicht die örtliche Stromversorgung nicht aus, kann man auch einen mobilen Stromerzeuger mieten, der dann vor Ort den benötigten Strom erzeugt. Infrage kommt das vor allem bei einer Übergangsversorgung oder dem Einsatz einer Notkälteanlage.Jetzt Rooftop Klimagerät Offeten erhalten
Generator mieten mit passender Leistung
Mobile Stromerzeuger gibt es in verschiedenen Leistungsklassen. Kleinere Stromgeneratoren auf Anhängern liefern bis zu 110 kVA (88 kW). Große Containeraggregate kommen auf bis zu 2.000 kVA (1.600 kW). Üblicherweise werden kleinere Stromaggregate mit Diesel betrieben, ab einer Leistung von 15 kVA wird dann meistens Heizöl extra leicht (HEL) verwendet.
Diese Mietkälte Vorschriften gilt es 2026 zu beachten
- Betreiberpflichten gemäß ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG): Sicherstellung der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes.
- Arbeitsplatzevaluierung: Ermittlung und Beurteilung der Gefahren nach § 4 ASchG, festgehalten in den Sicherheits- und Gesundheitsschutzdokumenten.
- Unterweisung der Beschäftigten nach § 14 ASchG: Zur Unfallverhütung und zu den festgelegten Schutzmaßnahmen.
- Kälteanlagenverordnung: Anforderungen an Aufstellung und Betrieb von Kälteanlagen zum Schutz der Beschäftigten und der Nachbarschaft.
- F-Gase-Verordnung (EU) 2024/573 und Fluorierte Treibhausgase-Gesetz 2009: Ab bestimmten Füllmengen, gerechnet in CO₂-Äquivalent, sind regelmäßige Dichtheitskontrollen und Aufzeichnungen über Kältemittel, Wartung und Kontrollen vorgeschrieben.
- Dichtheitsprüfung, Wartung, Inspektion und Service: Durch zertifiziertes Fachpersonal. Die Zertifizierung regelt in Österreich die Verordnung über Qualifizierungs- und Zertifizierungsmaßnahmen im Zusammenhang mit Kälte- und Klimaanlagen sowie Wärmepumpen.
Kälteanlagen: Schallschutz-Vorschriften in Städten
Besonders wichtig sind dabei Schallschutz-Vorgaben. Der Gesetzgeber gibt vor, welche Geräuschpegel zumutbar sind (beurteilt nach der österreichischen ÖAL-Richtlinie Nr. 3 in Verbindung mit der ÖNORM S 5021). Die Grenzwerte sind zwingend einzuhalten. Die Möglichkeit, einen Kaltwassersatz mit Schallschutz auszustatten, wird gerade im urbanen Raum immer wichtiger.
Immissionsrichtwerte hängen vom Einsatzgebiet ab
Welche Schallimmissionen außerhalb von Gebäuden zumutbar sind, hängt von der Widmungskategorie des Standorts ab. Die Anforderungen ändern sich je nach Einsatzort: Am geringsten sind sie in Industrie- und Betriebsgebieten, am strengsten in Ruhe- und Wohngebieten, insbesondere in der Nähe von Krankenanstalten oder Pflegeheimen.
Die folgende Übersicht zeigt die Planungsrichtwerte nach ÖNORM S 5021, die der Beurteilung nach ÖAL-Richtlinie Nr. 3 zugrunde liegen. Beurteilungszeiträume sind Tag (06:00–19:00 Uhr), Abend (19:00–22:00 Uhr) und Nacht (22:00–06:00 Uhr); die im Einzelfall verbindlichen Werte legt die Behörde im Bewilligungsverfahren fest.
Kategorie 1: Ruhe- und Kurgebiete, Krankenanstalten
- Planungsrichtwert Tag: 45 dB
- Planungsrichtwert Abend: 40 dB
- Planungsrichtwert Nacht: 35 dB
Kategorie 2: Wohngebiete ohne störenden Verkehr, Wochenendhausgebiete
- Planungsrichtwert Tag: 50 dB
- Planungsrichtwert Abend: 45 dB
- Planungsrichtwert Nacht: 40 dB
Kategorie 3: städtische Wohngebiete, Kern- und Geschäftsgebiete
- Planungsrichtwert Tag: 55 dB
- Planungsrichtwert Abend: 50 dB
- Planungsrichtwert Nacht: 45 dB
Kategorie 4: Gebiete für Betriebe ohne wesentliche Störwirkung
- Planungsrichtwert Tag: 60 dB
- Planungsrichtwert Abend: 55 dB
- Planungsrichtwert Nacht: 50 dB
Kategorie 5: Industrie- und Betriebsgebiete
- Planungsrichtwert Tag: 65 dB
- Planungsrichtwert Abend: 60 dB
- Planungsrichtwert Nacht: 55 dB
Mietkälte Schallschutz: Optionen und Wirkung
Um die Geräuschemissionen zu mindern, lassen sich Schalldämmunterlagen oder federnde Maschinenfüße zur Körperschalldämmung installieren. Der Kompressor lässt sich beispielsweise mit einer Haube dämmen und Dämmstoffe für Leitungen, Armaturen sowie Wärmeübertrager verringern die Lautstärke zusätzlich. Bei Ventilatoren helfen Diffusoren, die Betriebsgeräusche weiter zu reduzieren.
Sehr wichtig ist die optimale Platzierung der Geräte, die Auswahl leiser Verdichter (ölfreie, magnetgelagerte Turboverdichter) und die optimale Dimensionierung von Rohrleitungen. Bei optimaler Anwendung lassen sich die Lärmemissionen um ca. 10 bis 20 dB(A) reduzieren. Was im ersten Moment nicht nach viel Reduzierung klingt, kann je nach Einsatzort darüber entscheiden, wie effektiv die Anlage eingesetzt werden kann.
Mietkälte Liefergarantie mit Anlagenreservierung
Einige Kaltwassersatz-Vermietungen haben auch die Kälteanlagen-Reservierung, bei der ein Kaltwassersatz innerhalb von wenigen Stunden oder Tagen sicher geliefert wird, im Angebot. Die Kälteanbieter sichern ihren Kunden dabei gegen eine Reservierungsgebühr zu, im Notfall schnell eine Mietkälteanlage zur Verfügung zu stellen.
Leider gibt es jedoch immer wieder schwarze Schafe, die dann im Ernstfall doch nicht liefern, da die Anlagen anderweitig vermietet wurden. Oft wird sich in diesen Fällen auf das Kleingedruckte berufen und die Versicherungsbeiträge zurückerstattet, die Kältemaschine aber letztendlich nicht geliefert. Das gilt natürlich nicht für alle Anbieter, wurde uns allerdings schon mehrfach von Kunden berichtet.
Mietkälte Liefergarantie mit Anlagenreservierung
Die meisten Kälteanlagen-Vermieter verzichten inzwischen auf solche Liefergarantien, da die reservierten Kältemaschinen während der Vertragslaufzeit ungenutzt auf dem Betriebshof stehen. Benötigt man zwingend eine Notfall-Redundanz, muss man die Ersatzanlage in der Regel für den benötigten Zeitraum mieten, auch wenn sie letztendlich nicht gebraucht oder angeschlossen wird.
Kälteanlage dauerhaft als Redundanz mieten oder im Notfall liefern lassen
Üblicherweise gibt es auch im Notfall immer Mietkälteanbieter, die eine entsprechend dimensionierte Kälteanlage verfügbar haben und österreichweit kurzfristig liefern können. Sofern ein Ausfall nicht binnen kürzester Zeit zu einem Produktionsausfall führt, findet sich meistens Ersatz, je nach Anfragezeitpunkt auch mit Lieferung und Anschluss am selben Tag!
Leihkälte: Wartung, Instandsetzung und Überwachung
Eine hohe Effizienz der Kälteanlage erreicht man, wenn alle Schalt- und Regelorgane auf ihre Funktion geprüft und die relevanten Einstellungen optimal sind. Die Reinigung der Luftfilter und Wärmetauscher muss regelmäßig erfolgen. Gerade dort sammeln sich sonst Staub, Pollen, Bakterien und Pilzsporen, die zu Störungen und Problemen führen können. Wie bei jeder technischen Anlage erhöht man die Lebensdauer der Kälteanlage durch eine ordnungsgemäße Reinigung und Wartung.
Fernüberwachung der Mietkälte reduziert den Wartungsaufwand
Viele Mietkälteverleiher bieten als Zusatzleistung die Fernüberwachung der vermieteten Kälteanlagen im Servicevertrag an. In diesem Fall überwachen die Anbieter die wichtigsten Betriebsparameter und Betriebszustände der Anlage aus der Ferne. Das Gerät wird lückenlos kontrolliert und im Zweifel können bestimmte Einstellungen schnell nachjustiert werden.
Störungen lassen sich so zumeist im Voraus erkennen und meist auch vermeiden. Häufig ist der Aufpreis für diese Leistung, gemessen am gebotenen Mehrwert an Komfort und Sicherheit, in Ordnung. Im Zweifel sollte man allerdings auch hier direkt mehrere Angebote vergleichen.

Bild: Geht es um die Zeltkühlung oder die Eventkühlung, sind mobile Kälteanlagen zum Mieten häufig die beste Lösung.
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Je früher Sie anfragen, desto größer ist Ihr Preisvorteil. Fragen Sie am besten immer in der Vorsaison an und planen Sie möglichst langfristig, um sich günstige Preise zu sichern.
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Häufige Fragen zur Mietkälte (FAQ)
Wie bekomme ich Mietkälte in der Nähe?
Mit unserer Unterstützung finden Sie die beste Leihkälte in Ihrer Region zu Top-Konditionen. Neben vielen großen Firmen arbeiten wir auch eng mit mittelständischen Betrieben zusammen, die Mietkälte in der Nähe anbieten. Gerne sprechen wir auf Ihren Wunsch hier eine Empfehlung für einen Anbieter ganz nah bei Ihnen aus.
Woran erkenne ich ein gutes Angebot für Kälteanlagen zum Mieten?
Die 12 wichtigsten Punkte bei der Anbieterwahl sind folgende:
- Meldet sich der Anbieter zeitnah?
- Haben Sie einen kompetenten und persönlichen Ansprechpartner?
- Ist der Anbieter zertifiziert und hat viel Erfahrung im Bereich Kältetechnik sowie Mietkälte?
- Kann der Anbieter persönliche Referenzen nennen?
- Bekommen Sie eine neuwertige, oder zumindest moderne Kälteanlage?
- Hat der Anbieter eine Kälteanlage mit dem zu Ihrer Anforderung passenden Geräuschpegel?
- Besteht ansonsten die Möglichkeit, einen Schallschutz und eine Auffangwanne zu bestellen?
- Bietet der Anbieter die benötigten Nebenleistungen und Serviceleistungen an?
- Hat der Anbieter eine 24/7 Betreuung und schnelle Reaktionszeiten?
- Wie schnell kann der Anbieter liefern?
- Können Sie bei Bedarf die Mietzeit verlängern?
- Stimmen Preis und Leistung?
Was kostet Mietkälte?
Das hängt ab von der Anlagengröße, der Dauer des Einsatzes von Mietkälte und der Zeit bis zum Einsatz. Grundsätzlich kann man sagen: Je schneller die Anlage vor Ort sein muss, umso teurer wird es. Gerade da hat die Austria Energy Group mit vielen Partnern einen großen Vorteil für Sie. Wir haben häufig eine passende Anlage in unmittelbarer Nähe. Das wirkt sich sehr positiv auf Ihren Preis aus.
Wovon hängen Mietkälte Kosten ab?
Wenn es sehr schnell gehen muss in 24 Stunden. Das ist aber mit Extra-Kosten verbunden. In der Regel benötigt ein Anbieter 2 Wochen Vorlaufzeit nach der Auftragsvergabe. Ein Gastank ist meistens in 1 Stunde aufgestellt und die Flüssiggasanlage je nach Aufwand in 2-8 Stunden gebaut.
- Saison: Natürlich sind die Mietpreise für mobile Kälte in der Hochsaison höher, während es in der Nebensaison häufiger auch Rabatte auf die Anlagen geben kann. Wir empfehlen daher, sofern es sich um keinen Notfall handelt, möglichst langfristig zu planen und frühzeitig die entsprechende mobile Kälte zu mieten.
- Region: Je nachdem wie die Kostenstrukturen und die Wettbewerbssituation in Ihrer Region ist, unterscheiden sich die Preise. Je mehr konkurrenzfähige Mietkälte Anbieter in Ihrem Umkreis tätig sind, desto günstiger werden letztendlich auch das Angebote.
- Auslastung: Ist die Gesamtnachfrage höher, steigen in der Regel die Preise. Je weniger Kälteanlagen verfügbar sind, desto teurer werden die verbliebenen Geräte. Sind die Betriebshöfe voll, werden die Geräte günstiger.
- Zeitpunkt: Entscheiden Sie sich bestenfalls frühzeitig und planen Sie langfristig, so erhalten Sie in der Regel die besten Angebote.
- Entfernung: Je näher der Anbieter am geplanten Aufstellort stationiert ist, umso geringer sind die Kosten für die Logistik und die Anfahrt der Monteure. Gerade bei kleineren Kälteanlagen kann ansonsten der Mietpreis günstiger sein, als der Transport durch halb Österreich.
- Anschluss: Je aufwendiger der Anschluss und die Anlieferung (zum Beispiel eine Dachmontage mit Kraneinsatz), umso teurer ist es für gewöhnlich. Je besser der Aufstellort präpariert ist, desto günstiger wird unter Umständen auch der Anschluss der mobilen Kälteanlage.
- Bonität: Einige Anbieter bieten solventen Kunden besondere Preisvorteile. Das hängt auch damit zusammen, dass die bereitgestellte Klimatechnik je nach Leistungsklasse (gerade in der Langzeitmiete) zwar gerechtfertigte, aber durchaus höhere Rechnungssummen produziert. Zahlt ein Mieter nicht, bedeutet das für die Mietkälte Anbieter empfindliche Kosten.
Wie schnell kann Mietkälte geliefert werden?
Mietkälte ist extrem schnell. Teilweise sind die Anlagen innerhalb weniger Stunden beim Kunden und in Betrieb genommen. Oftmals geht es aber auch um lang planbare Einsätze. In solchen Fällen empfehlen wir mindestens 4-8 Wochen Vorlauf einzuplanen.
Wie lang sind die Vertragslaufzeiten bei Mietkälte?
Die Mindestmietdauer beträgt in der Regel eine Woche. In der Regel kann bei der Kurzzeitmiete mit einer kurzen Kündigungsfrist jeden Tag gekündigt werden. Langzeitmieten werden häufig an den Mietvertrag des Gebäudes oder anderer Anlagentechnik angepasst und die Verträge laufen oft über mehrere Jahre.
Was ist, wenn ich die Mietkälte länger brauche als geplant?
Oftmals ist das kein Problem. Manchmal aber schon. Und zwar dann, wenn der Vermieter den Kaltwassersatz schon weitervermietet hat. Deswegen fragen Sie bitte schon zu Beginn die Verlängerungsoption mit an.
Welche Anbieter von Mietkälte gibt es?
Es gibt mehr Anbieter, als man denkt. Neben den großen Unternehmen, die europaweit und teilweise sogar weltweit aktiv sind, gibt es auch lokale Firmen mit guten Ingenieuren für Kälte- und Klimatechnik und exzellenten Kältebauern, die top Leistungen abliefern können. Mit der Austria Energy Group finden Sie die besten Anbieter in Ihrer Region.
Wie ist die aktuelle Marktsituation in der Mietkälte im August 2026?
2022 war für viele Anbieter und Kunden ein außergewöhnliches Jahr, das durch die Energiekrise in Europa von vielen Unsicherheiten und drohenden Versorgungsengpässen geprägt war. Zum Jahreswechsel hat sich die unsichere Lage etwas beruhigt. Im Jahr 2026 ist die Situation bei den Mietkälte-Anlagen auf dem Markt relativ entspannt. Im August gibt es in Österreich in nahezu allen Leistungsklassen noch ausreichend Mietkälteanlagen. Man sollte sich allerdings möglichst zeitnah um Kälteanlagen für den Sommer bemühen, da sich die Bestände innerhalb der Saison schnell verringern ist und die Kälteanlagen Verfügbarkeit schlechter werden dürfte.
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Kälteleistung selbst überschlagen
Werte eintragen, Ergebnis sofort ablesen und mit einem Klick in die passende Anfragestrecke wechseln. Die Berechnung läuft in Ihrem Browser, es wird nichts übertragen.
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Bevor Sie anfragen: Fläche, Nutzung, Personen und Maschinenabwärme eintragen. Sie erhalten die Wärmelast, die empfohlene Kälteleistung und den Wasservolumenstrom für den Anschluss.
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Rechenweg, Annahmen und häufige Fragen zu diesem Werkzeug stehen im Beitrag Kälteleistung berechnen: Wie viel kW Mietkälte Sie brauchen
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Wann eine Genehmigung nötig ist, welche Lärmwerte je Widmungskategorie gelten und mit welchen Maßnahmen Sie sie einhalten.
Einsatzgebiete
Mietkälte in ganz Österreich
Wir vermitteln Partnerbetriebe in allen neun Bundesländern und wählen für Ihre Anfrage den Betrieb, der fachlich am besten zu Ihrem Projekt passt. Die Nähe zu Ihrem Standort zählt dabei stark: Sie senkt die Transportkosten und verkürzt die Reaktionszeit.
- Wien Wien und Umland
- Niederösterreich St. Pölten, Wiener Neustadt, Krems
- Oberösterreich Linz, Wels, Steyr
- Steiermark Graz, Leoben, Kapfenberg
- Tirol Innsbruck, Kufstein, Wörgl
- Kärnten Klagenfurt, Villach, Spittal an der Drau
- Salzburg Salzburg, Hallein, Zell am See
- Vorarlberg Bregenz, Dornbirn, Feldkirch
- Burgenland Eisenstadt, Neusiedl am See, Oberwart
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- Kostenloses Vermittlungsmodell Unsere Beratung und die Angebotseinholung sind für Sie kostenfrei.
- Rückmeldung binnen 24 Stunden Bei Notfällen melden wir uns schnellstmöglich, auch am selben Tag.
- Partner in allen neun Bundesländern Kurze Anfahrtswege von Bregenz bis Eisenstadt.
So einfach funktioniert es
- Anfrage ausfüllen Eckdaten zu Leistung, Zeitraum und Einsatzort genügen.
- Persönliche Beratung Wir klären am Telefon die Details Ihres Projekts.
- Angebote vergleichen Sie erhalten passende Angebote und entscheiden in Ruhe.