Mobile Stromerzeuger

Stromerzeuger mieten Österreich

Sie möchten einen Stromerzeuger mieten und benötigen Informationen sowie ein Angebot? Dann sind Sie hier genau richtig!

Stromerzeuger mieten unter blauem Himmel

Immer mehr Unternehmen und Handwerksbetriebe in Österreich entscheiden sich dafür, ein Stromaggregat zu mieten. Wird kurzfristig Notstrom benötigt, können Sie in allen neun Bundesländern Österreichs, von Wien über Graz bis Linz, schnell und unkompliziert einen Stromerzeuger mieten. Die Geräte kommen im Garten- und Freizeitbereich, im Bausektor sowie im industriellen Bereich zum Einsatz. Selbst die Notstromversorgung lässt sich heute mit mobilen Mietstromerzeugern zuverlässig sicherstellen.

Unsere mobilen Stromerzeuger auf einen Blick

Ob kurzfristiger Strombedarf, Notfall oder Bauprojekt, wir bieten die passende Lösung für jeden Einsatz.

Stromerzeuger mieten: von der Anfrage bis zum Rücktransport

Die Animation zeigt in fünf Schritten, wie es abläuft: Anfrage, Lieferung, Anschluss, Betrieb und Abholung. Unter der Zeichnung steht zu jedem Schritt, was dabei passiert.

Animation: Ein Lkw bringt den Stromerzeuger und setzt ihn neben der Halle ab. Ein Elektrofachbetrieb schließt ihn an, im Betrieb gehen in der Halle die Lichter an. Nach der Mietdauer holt der Lkw das Aggregat wieder ab.
  • Strom
  1. Schritt 1 von 5 · AnfrageVerbraucher und Leistung erfassenSie stellen Verbraucher, Leistung und Mietdauer zusammen. Der Anbieter hilft, das passende Aggregat auszuwählen, und erstellt ein individuelles Angebot.
  2. Schritt 2 von 5 · LieferungLieferung in ganz ÖsterreichDer Anbieter liefert den Stromerzeuger an den Einsatzort. Dort braucht es genug Platz für das Aggregat und die Brennstoffversorgung.
  3. Schritt 3 von 5 · AnschlussAnschluss durch den FachbetriebEin befugter Elektrofachbetrieb schließt das Aggregat an Ihre Anlage an, danach wird es fachgerecht in Betrieb genommen.
  4. Schritt 4 von 5 · BetriebStrom für Ihre VerbraucherDer Dieselmotor treibt den Generator an, der Strom fließt über das Kabel zu Ihren Verbrauchern. Größere Aggregate laufen problemlos im 24-Stunden-Dauerbetrieb.
  5. Schritt 5 von 5 · AbholungDemontage und RücktransportNach der vereinbarten Mietdauer holt der Anbieter das Gerät ab, übernimmt die Demontage und organisiert den Rücktransport.

Der erste Schritt ist die Anfrage. Beschreiben Sie Ihr Vorhaben. Wir holen bis zu drei Vergleichsangebote ein, kostenlos und unverbindlich.

Leistungsbereiche: Mobile Stromaggregate mieten in Österreich

Wer ein Stromaggregat in Österreich mieten möchte, hat heute eine große Auswahl. Die folgende Tabelle informiert über verfügbare Baugrößen sowie deren Abmessungen, von kompakten Kleinaggregaten bis hin zu leistungsstarken Containeraggregaten.
Abmessungen der mobilen Stromaggregate zum Mieten (Richtwerte):

LeistungLänge [in m]Breite [in m]Höhe [in m]Gewicht [in kg]
bis 6 kVA0,750,600,6080 bis 100
bis 10 kVA0,800,600,45120 bis 140
bis 15 kVA1,800,901,70150 bis 1.200
bis 35 kVA2,201,201,901.200 bis 1.900
bis 50 kVA2,501,302,001.900 bis 2.500
bis 100 kVA3,001,252,252.500 bis 3.100
bis 150 kVA3,751,402,503.100 bis 3.500
bis 300 kVA3,901,202,403.500 bis 4.000
bis 500 kVA6,002,502,604.000 bis 12.000
bis 1.000 kVA6,002,502,6012.000 bis 16.000
bis 2.000 kVA12,202,502,6016.000 bis 30.000

Notstromaggregat mieten in Österreich: Für Krankenhäuser, Betriebe und Wohngebäude

Die Absicherung gegen Stromausfälle und Strommangellagen gewinnt auch in Österreich an Bedeutung. Der Bedarf an Notstromaggregaten steigt stetig. Das BWLbezeichnet eine Strommangellage als eine der größten Gefährdungen für Österreich. Für sensible Bereiche wie Krankenhäuser, Industrie, Rechenzentren oder größere Wohngebäude sind zuverlässige Notstromkonzepte daher ein wichtiger Bestandteil der Betriebssicherheit.

Weißer schallgedämmter Stromerzeuger im Freien aufgestellt
Notstrom mieten: Für Industriebetriebe und Gewerbe

Für viele Unternehmen in Österreich ist es essenziell, dass im Falle eines Stromausfalls die Produktion mit leistungsstarken Notstromerzeugern unterbrechungsfrei fortgesetzt werden kann. Häufig haben Industriebetriebe für diesen Notfall Netzersatzanlagen als Redundanz installiert. Reichen diese nicht aus oder kommt es zu längerfristigen Ausfällen, muss ein Notstromaggregat gemietet werden. In diesem Fall wendet man sich an einen Notstromaggregat-Verleih. Dieser hat Notstromaggregate von 20 kVA über 50 kVA bis weit über 100 kVA für eine Expresslieferung verfügbar. Aber auch große Stromaggregate mit 500 kVA, 1.000 kVA und 2.000 kVA können schnell in ganz Österreich geliefert werden.

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Netzersatzanlagen: Redundante Dauerlösung für den Betrieb

In manchen Bereichen ist eine dauerhafte, unterbrechungsfreie Stromversorgung besonders wichtig. So gibt es in Krankenhäusern, Rechenzentren und vielen Industriebetrieben sogenannte Netzersatzanlagen, die die Stromversorgung sicherstellen. Im Falle eines Stromausfalls schalten sich die Notstromaggregate blitzschnell in den Versorgungskreislauf und sichern, notfalls mit Pufferbatterien, die Notstromversorgung, bis der Generator des Notstromaggregats angelaufen ist.

Manueller, halbautomatischer oder vollautomatischer Netzersatz

Je nach Auslegung der Netzersatzanlage stehen verschiedene Betriebsarten zur Verfügung. Im manuellen Betrieb müssen die Anwender das Stromaggregat selbst bedienen und an den entsprechenden Stromkreis anschließen. Dies ist zumeist bei mobilen Anlagen der Fall. Im halbautomatischen Betrieb sichert eine Pufferbatterie die Stromversorgung, bis der Nutzer das Notstromaggregat selbst gestartet hat. Je nach Kapazität der Pufferbatterie steht dafür bis zu 60 Minuten Zeit zur Verfügung. Der vollautomatische Netzersatz ist die komfortabelste Lösung: Die Notstromanlage wird automatisch gesteuert und versorgt die Verbrauchsgeräte zunächst per Batterie, bevor der Stromgenerator hinzugeschaltet wird.

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Stromerzeuger mieten: Einsatzbereiche im Überblick

Für Veranstaltungen und Feste einen Generator mieten

Finden Feste oder Veranstaltungen nicht in den eigenen vier Wänden statt, ist die Stromversorgung oft eine Herausforderung. Wer lange Kabel vermeiden oder Festzelte in abgelegenen Regionen Österreichs mit Strom versorgen möchte, kann unkompliziert ein Stromaggregat mieten. Die Geräte versorgen Beleuchtung, Kühlschränke oder Beschallungsanlagen zuverlässig mit elektrischer Energie, sicher und vollständig unabhängig von der örtlichen Netzsituation.

Strom für Wohnmobile und Campingausflüge

Stromerzeuger sind nicht nur für gewerbliche Zwecke nützlich. Auch für Privatpersonen bieten sie echten Mehrwert. So zum Beispiel beim Camping oder im eigenen Wohnmobil. Wer die vielfältige österreichische Landschaft erkunden möchte und dabei nicht auf elektrische Geräte verzichten will, kann vor der Reise unkompliziert einen Stromerzeuger mieten und unterwegs jederzeit auf elektrische Energie zurückgreifen.

Abgelegene Grundstücke und Gärten ohne Netzanschluss

Auch in Österreich gibt es viele Grundstücke und Gärten ohne Anschluss an das öffentliche Stromnetz. Besonders in ländlichen Regionen und Berggemeinden. Wer elektrische Energie nur gelegentlich benötigt, etwa für Garten- oder Bauarbeiten, kann einen Generator mieten und dabei erheblich Kosten sparen. Auf diese Weise stehen voll funktionsfähige Markengeräte zur Verfügung, ohne dass eine kostspielige Dauerinvestition nötig ist.

Für Baustellen und Handwerk einen Generator mieten

Handwerker und Bauunternehmen in Österreich müssen für unterschiedlichste Einsatzbereiche gerüstet sein. Während viele Bauherren eine Baustromversorgung organisieren, gibt es auch Baustellen ohne Netzanschluss. In diesem Fall können Handwerksbetriebe und gewerbliche Nutzer unkompliziert ein Stromaggregat mieten, um elektrische Maschinen und Werkzeuge unabhängig vom Stromnetz zu betreiben. Die verfügbaren Leistungsbereiche reichen dabei von kompakten Kleinaggregaten bis hin zu leistungsstarken Großaggregaten für anspruchsvolle Bauprojekte.

Stromerzeuger mieten Österreich 2026: Kosten und Preise in EUR

Wie viel ein Stromerzeuger zum Mieten kostet, hängt neben der Art des Geräts vor allem von seiner Leistung ab. Ein wichtiger Faktor ist zudem die Mietdauer: Je länger ein Strom- oder Notstromaggregat gemietet wird, desto besser sind die Konditionen.

Wer ein Stromaggregat mieten möchte, hat in Österreich eine große Auswahl an Anbietern. Welcher davon infrage kommt, sollte nicht allein vom Preis abhängen. Wichtig ist beispielsweise auch eine erreichbare Service-Hotline, über die Kundinnen und Kunden ihren Vermieter bei Störungen oder Problemen jederzeit kontaktieren können. Das gilt besonders im gewerblichen Bereich, etwa auf Baustellen oder bei Veranstaltungen, wo ein Ausfall des Stromerzeugers erhebliche Folgekosten verursachen kann.

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Generator mieten in Österreich: Der Ablauf einfach erklärt

Wer einen Stromerzeuger mieten möchte, stellt zunächst die relevanten Bedarfsdaten zusammen. Neben Informationen über die Art und die Leistung der angeschlossenen Verbraucher gehören dazu auch Angaben zur gewünschten Mietdauer. Zusätzlich sollte vor Ort genügend Platz zur Verfügung stehen, um den Stromerzeuger aufstellen und die Brennstoffversorgung gewährleisten zu können.

Bedarfsdaten sammeln und zusammenstellen

Bevor ein Stromaggregat gemietet werden kann, müssen dem Anbieter die relevanten Bedarfsdaten mitgeteilt werden. Die folgenden Fragen helfen dabei, die wichtigsten Informationen zusammenzustellen: Welche Geräte sind mit Strom zu versorgen? Wie hoch ist die Wirk-, die Schein- und die Anfahrleistung der Geräte? Wo soll der Generator aufgestellt werden? Wie lange ist die Mietdauer geplant?

Auslegung und Angebot vom Vermieter

Im nächsten Schritt nehmen Interessenten Kontakt mit einem Anbieter auf. Die Fachleute helfen dabei, das passende Aggregat auszuwählen, und erstellen anschließend ein individuelles Angebot.

Auftrag, Lieferung und Anschluss

Wird das Angebot angenommen, kümmern sich die Vermieter um alles Weitere. Sie liefern den Stromerzeuger in ganz Österreich und nehmen diesen fachgerecht in Betrieb. Auf Wunsch unterstützen sie ihre Kundinnen und Kunden darüber hinaus mit weiteren Serviceleistungen. Wer kleinere Stromaggregate mieten möchte, kann diese auch selbst bei einem Verleiher abholen.

Demontage und Abtransport

Nach Ablauf der vereinbarten Mietdauer holen die Anbieter die Geräte wieder ab, kümmern sich um die Demontage und organisieren den Rücktransport. Wer kleinere Stromaggregate gemietet hat, bringt diese pünktlich zum Ende der Mietdauer selbst zum Verleiher zurück.

Worauf bei der Wahl eines Stromerzeuger-Verleihers in Österreich achten?

Wer ein Stromaggregat mieten möchte, hat in Österreich eine große Auswahl an Anbietern. Welcher davon infrage kommt, sollte nicht allein vom Preis abhängen. Wichtig ist beispielsweise auch eine Service-Hotline, über die Kundinnen und Kunden ihren Vermieter bei Störungen oder Problemen jederzeit kontaktieren können. Das gilt besonders im gewerblichen Bereich, etwa auf Baustellen oder bei Veranstaltungen, wo ein Ausfall des Stromerzeugers erhebliche Folgekosten verursachen kann.

Wissen: Bau, Funktion und Auslegung von Stromerzeugern

Wie funktioniert ein Stromerzeuger? Welche Arten stehen zum Mieten zur Verfügung und wie legt man ein solches Aggregat aus? In den folgenden Abschnitten geben wir Antworten auf diese Fragen.

Stromerzeuger mieten: Welche Arten gibt es?

Konverter: Robuste und erprobte Stromerzeuger

Konverter-Stromerzeuger sind seit vielen Jahren bewährt und weit verbreitet. Sie bestehen aus einem Motor für Diesel, Benzin oder Flüssiggas, der einen Generator antreibt. Dieser wandelt mechanische in elektrische Energie um, die über verschiedene Steckdosen abgegriffen werden kann. Alle Bauteile befinden sich in einem stabilen Stahlrahmen, der vor groben äußeren Einflüssen schützt. Durch die fehlende Abdeckung sind die Anlagen jedoch vergleichsweise laut. Ein weiterer Nachteil sind Spannungsschwankungen, die sensible Elektrogeräte wie Laptops oder Smartphones beschädigen können. Wer für Werkzeuge oder Baumaschinen ein Stromaggregat mieten möchte, ist mit diesen robusten und zuverlässigen Geräten gut beraten.

Inverter: Leise und spannungsstabil

Inverter-Stromerzeuger sind die technische Weiterentwicklung der einfacheren Konverter. Sie bestehen ebenfalls aus einem Motor und einem Generator, sind darüber hinaus aber mit einer Steuerelektronik ausgestattet. Diese erzeugt eine gleichmäßige Wechselspannung, mit der sich selbst sensibelste Elektrogeräte zuverlässig mit Strom versorgen lassen. Inverter kommen daher besonders infrage, wenn ein Notstromaggregat gemietet werden soll.
Ein weiterer Vorteil liegt in der gekapselten Bauweise: Inverter-Stromerzeuger besitzen eine Verkleidung, die Schall reduziert und einen leisen Betrieb ermöglicht. Die Geräte sind zudem kompakt und dadurch sehr gut mobil einsetzbar. Wer unterwegs Laptops oder Smartphones laden oder Schweißarbeiten erledigen möchte, kann ein Inverter-Stromaggregat mieten. Wichtig zu wissen: Die Geräte reagieren empfindlicher auf Schmutz und Erschütterungen. Auf Baustellen ist daher Vorsicht geboten.

Zapfwellen-Stromerzeuger für landwirtschaftliche Einsätze

Anders als Konverter oder Inverter verfügen Zapfwellen-Stromerzeuger über keinen eigenen Motor. Sie werden auch als Zapfwellengeneratoren bezeichnet und kommen überwiegend in der Landwirtschaft zum Einsatz. Der Grund: Die Geräte lassen sich an die Zapfwelle von Traktoren oder anderen Zugmaschinen anschließen. Diese liefert mechanische Energie, die der Generator dann in elektrischen Strom umwandelt. Wer ein solches Stromaggregat mieten möchte, profitiert von einer kostengünstigen und wartungsarmen Lösung, was besonders für landwirtschaftliche Betriebe in Österreich eine praktische Option ist.

Brennstoffzellen: Umweltfreundliche Stromerzeuger der Zukunft

Neben den weit verbreiteten Konvertern und Invertern gibt es heute auch besonders innovative Stromerzeuger: die sogenannten Brennstoffzellen. Die Geräte arbeiten unter anderem mit Flüssiggas, das an einer beschichteten Elektrode in Elektronen und Ionen aufgespalten wird. Während die Ionen durch eine nur für sie durchlässige Schicht zu einer zweiten Elektrode wandern, nehmen die Elektronen den Umweg über einen elektrischen Leiter. An der zweiten Elektrode angekommen verbinden sich die Teilchen mit Sauerstoff aus der Luft zu Wasser, neben Wärme eines der Endprodukte der Reaktion. Brennstoffzellen-Systeme sind leise, umweltfreundlich und zuverlässig. Die Verfügbarkeit von Mietgeräten in Österreich ist aktuell allerdings noch begrenzt.

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Verschiedene Brennstoffe für Stromerzeuger zum Mieten

Benzin, Diesel oder Flüssiggas: Wer ein Stromaggregat mieten möchte, hat auch in puncto Brennstoffe eine große Auswahl. Benzin kommt dabei überwiegend bei Geräten kleinerer Leistung zum Einsatz. Es ist relativ teuer und daher unter Umständen mit hohen Unterhaltungskosten verbunden.

Stromerzeuger mieten mit Einhausung
Diesel, Erdgas und Flüssiggas als Brennstoff

Stromerzeuger und Notstromaggregate größerer Leistung setzen überwiegend auf Diesel. Der Brennstoff ist kostengünstiger und Diesel-Notstromgeneratoren arbeiten besonders zuverlässig. Vorteile zeigen sich auch beim Wirkungsgrad: Dieselgeneratoren erreichen in der Regel einen höheren Wirkungsgrad, sodass der Verbrauch geringer ausfällt.
Eine interessante Alternative sind mobile Gas-Generatoren. Diese verbrennen Flüssiggas (LPG, Propan) oder Erdgas (Methan, LNG) nahezu rückstandsfrei. Sie lassen sich auch nach längeren Standzeiten problemlos in Betrieb nehmen und flexibel einsetzen. Im Gegensatz zu Benzin und Diesel gilt Flüssiggas nicht als gewässerschädigender Brennstoff: Wer in Wasserschutzzonen ein Stromaggregat mieten möchte, ist mit einem Gasgenerator gut beraten.

Österreichische Vorschriften: IG-L und Abgasnorm Stage V

Neue mobile Dieselaggregate müssen die EU-Abgasstufe V (Stage V) nach Verordnung (EU) 2016/1628 erfüllen. In Gebieten mit Luftgüte-Maßnahmen nach dem Immissionsschutzgesetz-Luft (IG-L) können die Länder zusätzliche Auflagen vorschreiben. Ältere Aggregate können je nach Einsatzbereich, etwa auf Baustellen, zusätzlichen Nachweis- und Wartungspflichten unterliegen. Gasgeneratoren verursachen in der Regel weniger Ruß und Feinstaub. Weitere Informationen bietet das Umweltbundesamt.

Heizöl als Alternative zu Diesel: Möglich, aber mit Einschränkungen

Unter bestimmten Voraussetzungen kann ein Dieselgenerator statt mit Diesel auch mit Heizöl betrieben werden. Technisch ist dies grundsätzlich möglich, allerdings sind dabei wichtige rechtliche und betriebliche Bedingungen zu beachten.

Rechtliche Voraussetzungen

Der Betrieb eines Stromaggregats mit Heizöl ist nur unter folgenden Bedingungen zulässig:

  • Lagerung muss frostfrei erfolgen (über 3 °C)
  • Zollamt Österreich-Verwendungsverpflichtung muss vor Inbetriebnahme beantragt werden (essentiell!)
  • Der Generator muss stationär aufgestellt sein und darf nicht bewegt werden
  • Das Aggregat darf nicht für Fahrzeuge verwendet werden
  • Lagerung nach der Verordnung über brennbare Flüssigkeiten 2023 (VbF 2023), außerhalb gewerblicher Betriebsanlagen nach den Vorschriften des Bundeslandes; je nach Menge ist eine Anzeige oder Bewilligung nötig
  • Heizöl muss in einem doppelwandigen Tank gelagert werden

Technische und wirtschaftliche Einschränkungen

  • Garantieverlust: Herstellergarantie entfällt in der Regel
  • Heizöl-Qualität: Muss ÖNORM C 1109 (Heizöl extra leicht) erfüllen
  • Niedrigere Cetan-Zahl: Geringere Zündwilligkeit, längere Startzeiten
  • Höherer Schwefelgehalt: Umweltbelastender als Diesel
Tanks und Versorgung: Integriert oder extern

Kleinere Benzin-Generatoren sind in der Regel mit einem integrierten Tank ausgestattet. Je nach Größe kann dieser die Geräte etwa 5 bis 20 Stunden lang mit Kraftstoff versorgen. Bei Stromerzeugern höherer Leistung kommen hingegen flexibel aufstellbare externe Tanks zum Einsatz. Gas-Generatoren lassen sich mit Gasflaschen (kleinerer Leistungsbereich) oder großen Gasfässern (bis zu 805 Liter Flüssiggas) versorgen. Für die Aufstellung ortsfester Flüssiggasbehälter sind in gewerblichen Betriebsanlagen die Flüssiggas-Verordnung 2025 (FGV 2025) und daneben die Bau- und Brandschutzvorschriften der Länder mit der OIB-Richtlinie 2 (Brandschutz) und den TRVB maßgebend. Die FGV 2025 gilt seit 1. Juli 2026 und hat die Flüssiggas-Verordnung 2002 abgelöst. Ob eine Anzeige oder Genehmigung nötig ist, hängt von Lagermenge, Aufstellungsort und Landesrecht ab. Es empfiehlt sich daher, die Anforderungen frühzeitig mit der zuständigen Behörde abzuklären.

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Stromerzeuger auslegen: Welche Leistung ist nötig?

Welches Stromaggregat mieten? Neben der Art der Stromerzeugung müssen Interessenten auch die benötigte Leistung bestimmen. Diese hängt von der Art der elektrischen Verbraucher sowie deren Stromaufnahme ab.

Faustformel zur Leistungsberechnung

3 x Nennleistung / Leistungsfaktor cos Phi = Leistung des Stromerzeugers

Um einen 65-kW-Motor (cos Phi = 0,8; auf dem Typenschild zu erkennen) versorgen zu können, müssen Betreiber demzufolge ein Notstromaggregat mieten, das eine Leistung von mindestens 250 kVA bereitstellt.

Rechner

Stromerzeuger Leistung Rechner

In wenigen Schritten die richtige Stromerzeuger Leistung ermitteln. Üblicherweise wird bei der Auswahl des richtigen Stromgenerators zwischen induktiven und ohm’schen Verbrauchern unterschieden. Induktive Verbraucher sind zum Beispiel Elektromotoren, Bohrmaschinen oder Sägen. Sie benötigen in der Regel einen höheren Anlaufstrom und der Stromerzeuger sollte etwas größer dimensioniert werden. Ohm’sche Verbraucher sind zum Beispiel Heizgeräte, Lampen oder Unterhaltungselektronik.

Ansonsten bitte die Leistung des Geräts mit dem höchsten Einzelverbrauch angeben.

Induktiv: Motoren, Pumpen, Sägen. Ohm’sch: Heizgeräte, Lampen, Elektronik.

Ein Anlaufverstärker fängt Anlaufströme ab; ohne ihn wird größer ausgelegt.

Die Berechnung läuft in Ihrem Browser. Ihre Eingaben werden nicht übertragen.

Ergebnis

– kW

Benötigte Leistung in kW

Umrechnung in kVA (Leistungsfaktor 0,8)
– kVA

Passendes Angebot anfordern

Womit der Rechner arbeitet

  • Faktor 2,1 für induktive Verbraucher (und gemischte Lasten), 1,1 für ohm’sche Verbraucher.
  • Ohne Anlaufverstärker zusätzlich Faktor 1,6, mit Anlaufverstärker 1,0.
  • Umrechnung in kVA mit einem Leistungsfaktor von 0,8.

Alle Ergebnisse sind Richtwerte für die Vorauswahl. Verbindlich ist die Auslegung durch den Anbieter. Sie ist im Angebot enthalten und für Sie kostenlos.

Rechenweg und häufige Fragen

So rechnet der Rechner

Benötigte Leistung in kW = angeschlossene Leistung in Watt × Faktor der Verbraucherart × Faktor Anlaufverstärker ÷ 1.000. Die Scheinleistung in kVA ergibt sich aus der Wirkleistung geteilt durch den Leistungsfaktor 0,8.

Die Werte sind als Richtwerte zu verstehen und dienen vornehmlich zur ersten Orientierung

kVA oder kW: Was ist der Unterschied?

Wer einen Stromerzeuger mieten möchte, findet die Leistungsangaben häufig in der Einheit kVA. Die Abkürzung steht für Kilo Volt Ampere und berücksichtigt die Scheinleistung, die vom Leistungsfaktor (Cosinus Phi) abhängig ist. Die kW-Angabe entspricht hingegen nur der Wirkleistung und ist daher immer kleiner. Wie aus dem obigen Beispiel hervorgeht, liegt der Leistungsfaktor häufig bei etwa 0,8. Er kann aber theoretisch von 0 bis 1 schwanken. Ersichtlich ist der Kennwert in der Regel auf dem Typenschild sowie in den technischen Unterlagen der Produkte.

Art der VerbraucherErklärungLeistung berechnen
Ohm’sche VerbraucherOhm’sche Verbraucher sind beispielsweise Elektro-Heizgeräte oder Glühlampen. Sie machen sich den elektrischen Widerstand zunutze und arbeiten ohne Anlaufstrom. Die benötigte Leistung entspricht dabei zu jeder Zeit der genannten Anschlussleistung.Summe der Leistungsdaten aller Geräte, die gleichzeitig zu versorgen sind, multipliziert mit 1,1 bzw. 10 Prozent: P = (P1 + P2 + Pn) × 1,1
Bei nur einem Verbraucher gilt die Anschlussleistung des größten Gerätes.
Induktive VerbraucherInduktive Verbraucher benötigen zum Anfahren ein Vielfaches der Leistung im Betrieb. Beispiele dafür sind Elektromotoren, Häcksler, Pumpen oder Kreissägen.Bei Generatoren zum Mieten ohne Anlaufverstärker ist die Summe der Leistungswerte aller Verbraucher mit 3,5 bis 4,5 zu multiplizieren: P = (P1 + P2 + Pn) × 3,5
Bei Generatoren zum Mieten mit Anlaufverstärker genügt ein Faktor von 1,75 bis 2,3: P = (P1 + P2 + Pn) × 1,75

Kurzeinsatz oder Langzeitbetrieb? Schnellläufer und Langsamläufer im Vergleich

Grundsätzlich lassen sich die meisten mobilen Stromerzeuger in Schnellläufer oder Langsamläufer unterscheiden. Der Name bezieht sich auf die Drehzahl des Verbrennungsmotors: Schnellläufer kommen auf bis zu 3.000 U/min, Langsamläufer auf 1.500 U/min. Mit hoher Drehzahl eignen sich Schnellläufer für den mobilen Einsatz und den täglichen Gebrauch. Die Betriebszeit beträgt demnach vier bis zehn Stunden am Stück. Die höheren Drehzahlen wirken sich jedoch negativ auf die Langlebigkeit aus: Die Lebensdauer der Schnellläufer beträgt typischerweise 3.000 bis 5.000 Betriebsstunden (Richtwert, herstellerabhängig).

Langsamläufer als Langzeitlösung

Geht es um lange Standzeiten und Laufzeiten, führt der Weg üblicherweise nicht an Langsamläufern vorbei. Die Stromerzeuger sind meist größer dimensioniert, arbeiten mit Dieselmotor und können problemlos im 24-Stunden-Dauerbetrieb laufen. Ihre Lebensdauer beträgt 10.000 bis 20.000 Betriebsstunden (Richtwert, herstellerabhängig), also deutlich länger als bei Schnellläufern. Sie eignen sich daher besonders gut als redundante Notstromversorgung im Falle eines Stromausfalls.

Schnellläufer

Flexibel und mobil einsetzbar

Ideal für den täglichen Gebrauch

Günstiger in der Anschaffung

Nicht für den Dauerbetrieb ausgelegt

Kürzere Lebensdauer

Langsamläufer

Dauerbetrieb möglich

Leiser Betrieb dank geringerer Drehzahl

Lange Lebensdauer

Teurer in der Anschaffung

Bei gleicher Leistung etwas größer dimensioniert

Dimensionierung für ohm’sche Verbraucher

Ohm’sche Verbraucher wie Leuchten oder Heizstäbe kommen ohne hohe Anlaufströme aus. Wer ein Stromaggregat mieten möchte, muss daher lediglich die Nennleistung der zu versorgenden Geräte zusammenstellen und addieren. Bei größeren Anlagen lassen sich dabei auch Gleichzeitigkeitsfaktoren berücksichtigen, um die benötigte Leistung der Aggregate zu reduzieren. Fachleute empfehlen jedoch eine gewisse Überdimensionierung: So haben die Stromerzeuger im Ernstfall eine Reserve zur Verfügung.

Stromerzeuger ohne Anlaufverstärker: Für ohm’sche Verbrauchsgeräte eignen sich Stromerzeuger ohne Anlaufverstärker. Sie können exakt auf den Verbrauch dimensioniert ausgewählt werden.

Dimensionierung für induktive Verbraucher

Induktive Verbraucher wie Elektromotoren, Laubhäcksler, Kreissägen oder Grundwasserpumpen nehmen zusätzlich zur Wirkleistung eine sogenannte Scheinleistung auf. Hinzu kommt, dass Elektromotoren beim Anlaufen ein Vielfaches der eigenen Leistung benötigen, den sogenannten Anlaufstrom. Die Stromerzeuger müssen daher deutlich mehr leisten als die Summe der Nennleistungswerte der angeschlossenen Geräte. Während Fachleute die Werte individuell berechnen, können Interessenten die oben genannte Faustformel anwenden.

Stromerzeuger mit Anlaufverstärker: Stromaggregate mit Anlaufverstärker benötigen weniger Leistungsreserve, um induktive Verbraucher zu starten. Ausgehend von der obigen Formel reicht hier die 1,75- bis 2,3-fache Nennleistung. Das klingt zunächst wenig, macht in der Praxis jedoch einen großen Unterschied.

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Den richtigen Kabelquerschnitt berechnen

Wichtig ist es auch, die stromführenden Leitungen entsprechend auszulegen. Dafür sollte der Kabelquerschnitt berechnet und die Stromkabel in der entsprechenden Größe verlegt werden. Sind die Kabel zu klein gewählt, ist der Widerstand in der Leitung zu groß. Im Regelfall führt dies dazu, dass angeschlossene Stromverbraucher nur eingeschränkt oder überhaupt nicht funktionieren. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Kabelbrand kommen. Wählt man den Querschnitt zu groß, entstehen unnötig hohe Kosten, denn Stromkabel werden mit zunehmender Stärke exponentiell teurer.

Österreichische Vorschriften beim Betrieb von Stromerzeugern

Wer in Österreich einen Stromerzeuger mieten und betreiben möchte, muss verschiedene gesetzliche Vorschriften und Normen einhalten. Die wichtigsten Regelwerke betreffen die elektrische Sicherheit, den Lärmschutz sowie den Umgang mit Brennstoffen.

Elektrische Sicherheit: ETV und OVE

Die Elektrotechnikverordnung 2020 (ETV 2020) erklärt in Österreich die OVE E 8101 für elektrische Niederspannungsanlagen für verbindlich. Elektrische Anlagen errichten und ändern dürfen nur nach der Gewerbeordnung befugte Elektrotechnikunternehmen. Für den Anschluss eines gemieteten Stromerzeugers an eine bestehende Anlage ist daher in der Regel ein befugter Elektrofachbetrieb erforderlich. Für die Prüfung elektrischer Anlagen und Betriebsmittel in Arbeitsstätten gilt zusätzlich die Elektroschutzverordnung 2012 (ESV 2012). Die Austria Energy Group stellt sicher, dass Lieferung und Inbetriebnahme durch qualifiziertes Fachpersonal erfolgen.

Arbeitssicherheit: ASchG und AUVA-Merkblätter

Beim gewerblichen Einsatz von Stromerzeugern gelten das ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG) und seine Verordnungen, auf Baustellen etwa die Bauarbeiterschutzverordnung (BauV). Sie verlangen unter anderem eine sichere Aufstellung, eine wirksame Abgasabführung und Schutz vor elektrischen Gefahren. Die AUVA (Allgemeine Unfallversicherungsanstalt) unterstützt mit Merkblättern und Beratung. Besonders beim Einsatz in geschlossenen Räumen oder auf Baustellen sind diese Vorschriften zwingend einzuhalten.

Lärmschutz: ÖAL-Richtlinie Nr. 3

Wie laut ein Stromerzeuger in der Nachbarschaft sein darf, beurteilen die Behörden in Österreich nach der ÖAL-Richtlinie Nr. 3 Blatt 1. Die Planungsrichtwerte hängen von der Widmungskategorie des Standorts nach ÖNORM S 5021 ab, verbindlich ist der im Einzelfall festgelegte Wert. Mehr dazu im Ratgeber Lärmschutz und Genehmigung. Inverter-Stromerzeuger sind aufgrund ihrer gekapselten Bauweise in der Regel leiser und daher besser für den Einsatz in sensiblen Bereichen geeignet.

Abgasnormen: Immissionsschutzgesetz-Luft (IG-L) und Stage V

Neue Dieselaggregate für den mobilen Einsatz müssen die EU-Abgasstufe V (Stage V) nach Verordnung (EU) 2016/1628 erfüllen, die strenge Grenzwerte für Partikel- und Stickoxidemissionen vorschreibt. In Gebieten mit Maßnahmen nach dem Immissionsschutzgesetz-Luft (IG-L) können zusätzliche Auflagen gelten.

Brennstoff und Gewässerschutz

Der Umgang mit Diesel und anderen flüssigen Brennstoffen unterliegt in Österreich dem Wasserrechtsgesetz 1959 (WRG), die Lagerung in gewerblichen Betriebsanlagen zusätzlich der Verordnung über brennbare Flüssigkeiten 2023 (VbF 2023). Beim Aufstellen von Stromerzeugern mit Dieseltank sind entsprechende Auffangwannen oder andere Schutzmaßnahmen vorgeschrieben, um eine Bodenverunreinigung zu verhindern. Für den Betrieb in Wasserschutzzonen empfiehlt sich der Einsatz von Gasgeneratoren.

Sonderspannung: Stromversorgung mit besonderen Anforderungen

Ob Maschinenbau, Medizintechnik oder Kommunikationsinfrastruktur: Die Stromversorgung elektrischer Anlagen muss spezifische Anforderungen erfüllen. Weichen diese von den technischen Standards ab, sind Sonderlösungen gefragt, häufig verbunden mit höherem Aufwand und höheren Kosten. Typische Einsatzbereiche sind:

  • Diagnostische und therapeutische Geräte in der Medizintechnik
  • Elektromotoren von Maschinen im Industrie- und Produktionsbereich
  • Elektrowerkzeuge im Bereich der Industrie- und Fertigungstechnik
  • Ladesysteme für Akkumulatoren von Erneuerbare-Energien-Anlagen
  • Ladegeräte für die Sicherheitsbeleuchtung in verschiedenen Bereichen
  • Anlagen zur Datenübermittlung und Kommunikation für die Infrastruktur

Auch wenn Betriebe Geräte aus anderen Ländern in der eigenen Anlage nutzen, weichen die Vorgaben teilweise von der österreichischen Standardspannung (230 V / 400 V) ab.

Höhere Spannung schafft Kostenvorteile

In vielen Bereichen gewinnen Stromversorgungen mit Sonderspannungen zunehmend an Bedeutung, besonders im Maschinenbau, wo höhere Spannungswerte die Versorgung mit geringeren Strömen ermöglichen. Bei kleinen Elektromotoren von Produktions-, Verpackungs- oder Bestückungsmaschinen wirkt sich das direkt auf die Berechnung des Kabelquerschnitts aus: Die erforderlichen Leitungsquerschnitte fallen geringer aus und Anlagenbetreiber sparen Kosten. Die wichtigsten Vorteile im Überblick:

  • Kleinere Ströme senken Verluste, Kabelquerschnitte, Absicherungen und Kosten
  • Kosteneinsparung durch passgenaue und energieeffiziente DC-Elektromotoren
  • Kosteneinsparungen durch steckfertige Geräte anstelle individueller Lösungen
  • Hohe Flexibilität bei der Planung verschiedener Industrieanlagen und -systeme
  • Zuverlässige und bedarfsgerechte Stromversorgung unterschiedlicher Maschinen

Im Vergleich zur früher üblichen Installation einiger weniger großer Motoren setzen Betriebe heute vermehrt auf kleine elektrische Gleichstrommotoren. Sie versorgen Maschinen und Anlagen bedarfsgerecht mit dem richtigen Drehmoment.

Anlagenerweiterungen ohne Stillstand bewältigen

Industrielle Anlagen verharren selten lange im ursprünglich geplanten Zustand. Betreiber passen ihre Lösungen laufend an wechselnde Anforderungen an. Durch neue Maschinen steigt die benötigte Leistung und Standardlösungen stoßen an ihre Grenzen. Stromversorgungen mit Sonderspannung namhafter Hersteller wirken dem entgegen: Sie liefern häufig mehr als 100 Prozent der Nennleistung (herstellerabhängig) und informieren Anlagenbetreiber bei voller Auslastung, damit diese die Technik rechtzeitig erweitern und einen drohenden Ausfall verhindern können.

Ausfallsicher auch bei kapazitiven Verbrauchern und Schwankungen

Probleme in der Stromversorgung mit Sonderspannung lassen sich auch bei kapazitiven Verbrauchern ausschließen. Moderne Netzteile liefern kurzzeitig bis zu 200 Prozent des Nennstroms (herstellerabhängig). Die Absicherung lässt sich verringern und Anlagenbetreiber sparen Kosten. Ein weiterer Vorteil moderner Netzteile ist die SFB-Technologie (Selective Fuse Braking): Sie löst nachgeschaltete Leitungsschutzschalter variabel aus und versorgt parallel angeschlossene Verbraucher auch bei einer Störung weiter.

Mechanisch robust, auch unter extremen Bedingungen

Vibrationen, Schläge oder tiefe Temperaturen: Moderne Netzteile liefern auch bei Sonderspannungen höchste Sicherheit. Sie eignen sich für Temperaturbereiche von −25 bis +70 °C und kommen damit in unzähligen Bereichen zum Einsatz, von Elektromotoren im Maschinenbau über Kommunikationsanlagen in der Infrastruktur bis hin zur Veranstaltungstechnik im Freien.

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Umsetzung mit Stecker- oder Schaltnetzteilen

Wer eine Stromversorgung mit Sonderspannung benötigt, hat verschiedene Optionen. Es gibt Netzteile mit voreingestellter oder variabler Spannung von 0 bis 400 Volt und darüber hinaus. Die Lösungen lassen sich flexibel an die Steckdose anschließen oder in die Versorgungsanlage des Gebäudes integrieren. Für den letztgenannten Fall stehen Einbaugeräte für Hutschienen (Tragschienen nach EN 60715) in Schalt- und Anschlussschränken zur Verfügung. Und zwar in breiter oder schmaler Bauform, für ein-, zwei- oder dreiphasige Netze. Zu den typischen Merkmalen von Stromversorgungen mit Sonderspannung zählen:

  • Eingangsspannungen in einem sehr großen Bereich
  • Teilweise am Gerät einstellbare Ausgangsspannungen
  • Große Temperaturbereiche (z. B. −25 bis +70 °C)
  • Sehr geringe Leistungsaufnahme im Nulllastbereich
  • Hohe Wirkungsgrade für eine sparsame Versorgung

Da sich die Eigenschaften der Netzteile von Anbieter zu Anbieter unterscheiden, sollten Interessenten neben den Kosten auch auf die individuellen Spezifikationen achten, um die passende Lösung zu finden.

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Starkstromaggregat mieten in Österreich

Benötigen Geräte im Notstrombetrieb eine höhere Spannung als 230 Volt, kommt das Starkstromaggregat zum Einsatz. Die Starkstromgeneratoren liefern Notstrom mit 400 Volt Spannung und eignen sich für den Betrieb schwererer Maschinen und Geräte. In Österreich kommen sie in zahlreichen Bereichen zum Einsatz, von der Baustelle über die Landwirtschaft bis hin zum Katastrophenschutz.

Stromerzeuger mieten auf Anhänger

Starkstromaggregate: Typische Einsatzbereiche und Geräte in Österreich

EinsatzbereichTypische Geräte
Garten- und LandschaftsbauHäcksler, Holzspalter
Forstwirtschaft & LandwirtschaftHolzspalter, mobile Sägewerke, Wippsägen
BaustellenSchneid- und Schweißgeräte, Betonmischer, Stemmgeräte, Kreissägen
IndustrieNotstromversorgung bei Stromausfall
Feuerwehr und KatastrophenschutzGrundwasserpumpen, Spreizer, Schneidgeräte, Stemmhämmer

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Stromaggregat mieten oder kaufen: Was lohnt sich in Österreich?

Stromerzeuger sind heute in unterschiedlichsten Arten und Leistungsbereichen erhältlich. Wer die Geräte selten benötigt, verschiedene Einsatzgebiete mit Strom versorgen muss oder das technische Know-how im eigenen Unternehmen nicht vorhalten möchte, fährt mit Mietgeräten am besten. Diese lassen sich passgenau auf den Bedarf auslegen. Darüber hinaus handelt es sich bei Generatoren zum Mieten in der Regel um gut gewartete Markengeräte, die zuverlässig und störungsfrei arbeiten. Kommt es dennoch zu Problemen, ist der Anbieter über eine Service-Hotline erreichbar.

Miete: Geringere Initialkosten und hohe Liquidität

Auch aus finanzieller Sicht spricht vieles für die Miete eines Stromerzeugers. Wird das Objekt ebenfalls gemietet, lässt sich die Mietdauer des Aggregats direkt an den Immobilien-Mietvertrag koppeln. Ein weiterer Vorteil: Immer mehr österreichische Unternehmen setzen auf Leasing und Miete statt Kauf. So bleibt die Liquidität hoch und das Kapital kann gezielt eingesetzt werden.

Kauf: Sinnvoll bei Dauereinsatz

Anders verhält es sich, wenn die gleichen Geräte über einen längeren Zeitraum sehr häufig benötigt werden. In diesem Fall lohnt sich der Kauf, da die Anschaffungskosten langfristig üblicherweise unter den kumulierten Mietkosten liegen. Wichtig zu wissen: Private und gewerbliche Nutzer müssen sich beim Kauf selbst um sämtliche Wartungs- und Inspektionsarbeiten kümmern (bei gewerblicher Nutzung inklusive der wiederkehrenden Prüfungen nach der Elektroschutzverordnung 2012).

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Miete vs. Kauf im Vergleich

MieteKauf
InitialkostenGeringHoch
LiquiditätBleibt hochKapital gebunden
WartungDurch VermieterSelbst verantwortlich
FlexibilitätPassgenau je EinsatzFestes Gerät
Langfristige KostenHöher bei DauereinsatzGünstiger bei Dauereinsatz
Technisches Know-howNicht erforderlichErforderlich
Geeignet fürGelegentlicher / variabler EinsatzDauereinsatz / gleichbleibender Bedarf

Häufige Fragen zum Stromerzeuger mieten in Österreich (FAQ)

Was kostet es, einen Stromerzeuger in Österreich zu mieten?

Die Mietkosten hängen von der benötigten Leistung, der Mietdauer und dem gewählten Serviceumfang ab. Je länger die Mietdauer, desto günstiger sind in der Regel die Konditionen.

Welche Leistung brauche ich für meinen Stromerzeuger?

Die benötigte Leistung hängt von den angeschlossenen Verbrauchern ab. Als Faustregel gilt: Bei ohm’schen Verbrauchern (z. B. Heizgeräte, Leuchten) addieren Sie die Nennleistungen aller Geräte und multiplizieren das Ergebnis mit 1,1. Bei induktiven Verbrauchern (z. B. Elektromotoren, Pumpen, Kreissägen) ist ein Faktor von 3,5 bis 4,5 anzuwenden. Unser Leistungsrechner weiter oben auf dieser Seite hilft Ihnen bei der ersten Orientierung.

Was ist der Unterschied zwischen kVA und kW?

kVA steht für Kilovoltampere und bezeichnet die Scheinleistung eines Stromerzeugers. kW steht für Kilowatt und bezeichnet die Wirkleistung. Die Wirkleistung ist immer kleiner als die Scheinleistung. Der Unterschied ergibt sich aus dem Leistungsfaktor (cos Phi), der typischerweise bei 0,8 liegt. Ein Stromerzeuger mit 100 kVA liefert demnach eine Wirkleistung von rund 80 kW.

Welche Vorschriften gelten in Österreich beim Betrieb eines Stromerzeugers?

In Österreich sind beim Betrieb von Stromerzeugern verschiedene Vorschriften einzuhalten: Für den elektrischen Anschluss gelten die Elektrotechnikverordnung 2020 (ETV 2020) mit der OVE E 8101, für den gewerblichen Einsatz das ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG) samt Elektroschutzverordnung 2012. Den Lärm beurteilen die Behörden nach der ÖAL-Richtlinie Nr. 3 und den Planungsrichtwerten der ÖNORM S 5021. Bei Dieselgeneratoren sind zudem die Abgasstufe V (Stage V) und gegebenenfalls Auflagen nach dem Immissionsschutzgesetz-Luft (IG-L) zu beachten. Die Austria Energy Group stellt sicher, dass alle vermieteten Geräte den aktuellen österreichischen Vorschriften entsprechen.

Kann ich einen Stromerzeuger auch für eine Veranstaltung oder ein Event mieten?

Ja. Stromerzeuger lassen sich für Events jeder Größe mieten. Sowohl für kleine Gartenpartys als auch für große Open-Air-Veranstaltungen. Für gewerbliche Events in Österreich kann je nach Bundesland und Veranstaltungsort eine Bewilligung erforderlich sein. Wir empfehlen, frühzeitig die zuständige Gemeinde- oder Landesbehörde zu kontaktieren.

Was ist der Unterschied zwischen einem Schnellläufer und einem Langsamläufer?

Schnellläufer arbeiten mit bis zu 3.000 U/min und eignen sich für den mobilen, täglichen Einsatz mit Betriebszeiten von vier bis zehn Stunden. Ihre Lebensdauer beträgt typischerweise 3.000 bis 5.000 Betriebsstunden. Langsamläufer laufen mit 1.500 U/min, sind leiser und für den 24-Stunden-Dauerbetrieb ausgelegt. Mit einer Lebensdauer von 10.000 bis 20.000 Betriebsstunden eignen sie sich besonders als redundante Notstromversorgung.

Kann ich einen Stromerzeuger auch in einem Wasserschutzgebiet betreiben?

In Wasserschutzgebieten gelten in Österreich besondere Auflagen gemäß dem Wasserrechtsgesetz 1959 (WRG). Der Einsatz von Dieselgeneratoren ist dort nur mit entsprechenden Schutzmaßnahmen (z. B. Auffangwanne) zulässig. Für den Betrieb in Wasserschutzzonen empfehlen wir den Einsatz eines Gasgenerators, der keine gewässerschädigenden Brennstoffe verwendet. Sprechen Sie uns an, wir finden die passende Lösung für Ihren Standort.

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Standzeit bis zum Nachtanken
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– l
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Rechenweg, Annahmen und häufige Fragen zu diesem Werkzeug stehen im Beitrag Dieselverbrauch berechnen und Treibstoffversorgung sichern

Ratgeber

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Auslegung, Betriebskosten und Vorschriften in Österreich, kurz erklärt, mit Rechenwegen und Checklisten für Ihre Anfrage.

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Wir vermitteln Partnerbetriebe in allen neun Bundesländern und wählen für Ihre Anfrage den Betrieb, der fachlich am besten zu Ihrem Projekt passt. Die Nähe zu Ihrem Standort zählt dabei stark: Sie senkt die Transportkosten und verkürzt die Reaktionszeit.

  • Wien Wien und Umland
  • Niederösterreich St. Pölten, Wiener Neustadt, Krems
  • Oberösterreich Linz, Wels, Steyr
  • Steiermark Graz, Leoben, Kapfenberg
  • Tirol Innsbruck, Kufstein, Wörgl
  • Kärnten Klagenfurt, Villach, Spittal an der Drau
  • Salzburg Salzburg, Hallein, Zell am See
  • Vorarlberg Bregenz, Dornbirn, Feldkirch
  • Burgenland Eisenstadt, Neusiedl am See, Oberwart

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Sie beschreiben Ihr Vorhaben, wir prüfen Verfügbarkeit und Technik bei geprüften Anbietern in Ihrer Region und holen die Angebote für Sie ein. Für Sie entstehen dabei keine Kosten, auch dann nicht, wenn Sie keines der Angebote annehmen.

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So einfach funktioniert es

  1. Anfrage ausfüllen Eckdaten zu Leistung, Zeitraum und Einsatzort genügen.
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