Mobile Wärme österreichweit

Mobile Heizung & Heizzentrale mieten oder kaufen in Österreich

Mobile Heizung mieten: einfach, überall und kurzfristig. Finden Sie mit uns die passende mobile Heizzentrale und das beste Angebot für Ihren Wärmebedarf.

Mobile Heizzentralen sind voll funktionstüchtige Heizungen auf Personenwagen-Anhängern und werden auch Heizmobil, Heizanhänger oder mobiler Heizkessel genannt. Sie liefern einzeln etwa 50 bis 900 kW Heizleistung und lassen sich problemlos miteinander kombinieren (Kaskade). Genügt das nicht, liefern Heizcontainer bis zu 2.000 kW, im Verbund bis zu 13.500 kW.

Mobile Heizzentrale auf einem Tandemanhänger mit Abgasrohr neben einem Gebäude

Finden Sie hier Angebote. Informieren Sie sich über typische Einsatzbereiche, aktuelle Preise sowie den Ablauf oder springen Sie direkt zum Wissensbereich.

Unsere mobilen Heizlösungen auf einen Blick

Ob kurzfristiger Wärmebedarf, Notfall oder Bauprojekt, wir bieten die passende mobile Heizlösung für jeden Einsatz.

Mobile Heizzentrale mieten: von der Anfrage bis zur Abholung

Die Animation zeigt in fünf Schritten, wie es abläuft: Anfrage, Lieferung, Anschluss, Betrieb und Abholung. Unter der Zeichnung steht zu jedem Schritt, was dabei passiert.

Animation: Ein Zugfahrzeug bringt die mobile Heizzentrale im Anhänger und stellt sie vor dem Haus ab. Vorlauf, Rücklauf und Strom werden angeschlossen, im Betrieb werden die Heizkörper warm. Nach der Mietzeit holt das Zugfahrzeug den Anhänger wieder ab.
  • Strom
  • Vorlauf
  • Rücklauf
  1. Schritt 1 von 5 · AnfrageBedarf nennen, Angebot erhaltenSie nennen Leistungsbedarf, Einsatzort und Zeitraum. Wir wählen den Partnerbetrieb in Ihrer Region, der fachlich am besten passt, und Sie erhalten ein Angebot.
  2. Schritt 2 von 5 · LieferungAnlieferung im AnhängerDer Anbieter bringt die Heizzentrale mit einem Zugfahrzeug und stellt den Anhänger im Freien auf, möglichst nah am Technikraum. Im Notfall ist die Lieferung innerhalb weniger Stunden möglich.
  3. Schritt 3 von 5 · AnschlussSchläuche, Strom, InbetriebnahmeFlexible Schläuche, meist mit Storz-Kupplung, verbinden den Anhänger mit Vor- und Rücklauf der Heizung, dazu kommt der Stromanschluss. Nach dem Befüllen und Entlüften nimmt der Fachbetrieb die Anlage in Betrieb.
  4. Schritt 4 von 5 · BetriebWärme für das GebäudeDer Brenner erhitzt das Heizwasser. Über den Vorlauf gelangt es zu den Heizkörpern, über den Rücklauf kommt es abgekühlt zurück. Das Heizöl kommt meist aus dem integrierten Tank des Anhängers.
  5. Schritt 5 von 5 · AbholungAbbau nach der MietzeitAm Ende der Mietzeit trennt der Anbieter die Leitungen, kuppelt den Anhänger an und holt die Heizzentrale wieder ab.

Der erste Schritt ist die Anfrage. Beschreiben Sie Ihr Vorhaben. Wir holen bis zu drei Vergleichsangebote ein, kostenlos und unverbindlich.

Mobile Heizzentrale mieten: Aktuelle Angebote im Überblick

Möchten Sie eine mobile Heizzentrale mieten, stehen verschiedene Geräte zur Auswahl. So gibt es neben kleinen Elektroheizkesseln und Anhängerheizungen auch leistungsstarke Containerheizungen. Die folgende Übersicht zeigt, was die einzelnen Lösungen auszeichnet und wann diese infrage kommen.

Mobile Elektroheizzentrale: bis 40 kW für kleinere Gebäude

Mobile Elektroheizzentralen, auch Elektroheizmobile genannt, sind kompakte Geräte mit einer Leistung von 3 bis etwa 40 kW. Die Anlagen stehen auf Sack- oder Stechkarren und lassen sich von nur einer Person transportieren. Der Anschluss an das Heizsystem in Einfamilien- und Mehrparteienhäusern erfolgt über flexible Schläuche, die Heizwasser aus der mobilen Elektroheizung in das lokale Heizsystem leiten.

  • Leistung: bis 40 kW
  • Anschluss: 16 A und 230 V bis 63 A und 400 V
  • Brennstoffe: Strom
  • Einsatz: Einfamilienhäuser, Zweifamilienhäuser, kleine Gewerbegebäude

Geeignet sind diese Heizlösungen insbesondere für Handwerksbetriebe, die damit Baustellen trockenheizen oder Estriche aufheizen, insbesondere dann, wenn es sich bei der eigentlichen Heizung um eine Wärmepumpe handelt. Ohne Verbrennung lässt sich die mobile Heizzentrale dabei sogar im Gebäude aufstellen.

Mobile Elektroheizzentrale: Jetzt Angebot erhaltenKostenlos und unverbindlich. Rückmeldung innerhalb von 24 Stunden.

Mobile Heizzentralen im Anhänger: 50 bis 900 kW für größere Gebäude

Wer eine transportable und zugleich leistungsstarke mobile Heizzentrale mieten möchte, kann sich für eine Anhängerheizung entscheiden. Dabei handelt es sich um Autoanhänger in verschiedenen Größenordnungen. Diese sind mit einem stabilen, abschließbaren Aufbau versehen und lassen sich in aller Regel von nur einer Person transportieren.

  • Leistung: 50 bis 900 kW (höhere Leistung mit Kaskaden)
  • Anschluss: 16 A und 230 V (Steuerung), Öl/Gas Anschluss
  • Brennstoffe: Heizöl, Erdgas, Flüssiggas
  • Einsatz: Mehrparteienhäuser, Gewerbe, Industrie, Fernwärme

Die Anhängerheizung ist die vielseitigste Lösung unter den mobilen Heizzentralen. Sie eignet sich für nahezu alle Gebäudetypen und Einsatzbereiche, von der Überbrückung bei Heizungsausfall bis zur dauerhaften Wärmeversorgung.

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Mobile Containerheizung: 100 bis 2.000 kW für Industrie und Fernwärme

Für sehr hohe Leistungen gibt es mobile Heizcontainer. Sie werden per Lkw angeliefert und liefern 100 bis 2.000 kW, im Verbund bis 13.500 kW. Typische Einsätze sind Industrie, Fernwärme, große Wohnanlagen und Krankenhäuser.

Leistung, Brennstoffe, Anschlüsse und die Frage nach Miete oder Kauf erklären wir auf einer eigenen Seite: Heizcontainer mieten.

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MerkmalMobiles ElektroheizmobilMobile Heizzentrale im AnhängerMobiler Heizcontainer
Leistungsbereichbis 40 kW50 kW bis 900 kW100 kW bis 2.000 kW
im Verbund bis 13.500 kW
BrennstoffElektrizitätÖl/GasÖl/Gas
WasseranschlussVorlauf / RücklaufVorlauf / RücklaufVorlauf / Rücklauf
Stromanschluss (400 V)16 A / 32 A / 63 A16 A / 32 A16 A / 32 A / 63 A
Beispiel Abmessungen (LxBxH)750 x 450 x 300 mm3.500 x 1.600 x 2.100 mm bis
5.990 x 2.600 x 3.200 mm
20 Fuß (6.058 x 2.438 x 2.591 mm)
Gewicht30-50 kg1.000 -3.450 KGbis ca. 10.000 kg
ZubehörSchläuche, Stromkabel, SchlauchbrückenSchläuche, Stromkabel, SchlauchbrückenSchläuche, Stromkabel, Schlauchbrücken
Besondere MerkmaleAufheizprogramm für EstrichAufheizprogramm für EstrichAufheizprogramm für Estrich
Einsatz• kleinere Räume
• temporäre Beheizung
• Estrich trocknen im Einfamilienhaus oder Wohnung für Wohnung
• Orte, an denen keine Emissionen erlaubt sind
• wenn geringe Leistung ausreicht
• Notfallsituationen
• Großveranstaltungen
• Temporäre Beheizung von Gebäuden und Anlagen während der Wartung
• Baustellenbeheizung größerer Baustellen
• Ausgleich für Lastspitzen
• Große industrielle Anwendungen
• Fernwärmenetze
• Notfall- und Backup-Heizlösungen für große Einrichtungen
• Übergangsversorgung in größeren Objekten
• in Umbauphasen

Einsatzbereiche der mobilen Heizzentralen zum Mieten

In Wohnanlagen, Nah- oder Fernwärmenetzen, Pflegeheimen, Krankenhäusern, Gewerbeobjekten und Industrieanlagen: In all diesen Bereichen können Betreiber eine mobile Heizzentrale mieten, um kurzfristig hohe Wärmebedarfe abzudecken. Die Anwendungsfälle sind dabei genauso vielfältig wie die Anhängerheizungen selbst. So lohnt sich die mobile Heiztechnik, um:

  • Havarien und Heizungsausfälle in Wohn- und Nichtwohngebäuden zu überbrücken
  • Baustellen zu beheizen oder den Estrich über eine Flächenheizung zu trocknen
  • Wartungs-, Reparatur- und Umbauarbeiten ohne Unterbrechung durchzuführen
  • Trinkwassernetze zu desinfizieren (thermische Desinfektion), wenn die installierte Leistung nicht ausreicht
  • Nah- und Fernwärmenetze zu warten oder auf andere Energieträger umzustellen
  • Zelte und unbeheizte Räumlichkeiten bei Veranstaltungen mit Wärme zu versorgen
  • kurzfristig höhere Bedarfswerte in der Industrie ohne Neuanschaffung abzudecken
  • Ausfälle der Wärmeerzeuger in Industrieanlagen in kürzester Zeit zu überbrücken
  • kosten- und wartungsintensive redundante Wärmeerzeuger komplett zu ersetzen

Weitere Szenarien, bei denen Sie eine mobile Heizung mieten können, zeigt die folgende Übersicht:

Folgekosten eines Heizungsausfalls mit einer mobilen Heizzentrale senken

Fällt die eigene Heizung aus, sei es durch geplante Wartungsarbeiten oder eine Störung, drohen schnell hohe Folgekosten. Und zwar dann, wenn Mieter Mietzinsminderungen fordern oder die Betriebstätigkeit von Unternehmen zum Erliegen kommt. Indem Sie eine mobile Heizung mieten, beugen Sie dem vor. Sie stellen die benötigte Leistung schnell zur Verfügung und überbrücken Ausfallzeiten nahezu nahtlos.

Baustellen beheizen mit mobiler Heizung und mehreren Umluftheizregistern

Viele Baustoffe und Arbeiten bei Neubau- und Sanierungsvorhaben setzen gewisse Mindesttemperaturen voraus. Mit einer mobilen Heizzentrale zum Mieten stellen Sie diese auch ohne installiertes Heizsystem (Heizflächen und Wärmeverteilung) bereit. Möglich ist das über Umluftheizer (Umluftbetrieb), die von der Heizzentrale mit heißem Heizungswasser versorgt werden, um die Räume im Haus zu erwärmen. Im Vergleich zu mobilen Warmlufterzeugern im Außenluftbetrieb ist der Umluftbetrieb dieser Lösung effizienter und sparsamer.

Wärmeversorgung in Quartieren, Nah- und Fernwärmenetzen sicherstellen

Seit einigen Jahren erlebt auch die Fernwärme eine Renaissance. Vor allem im Neubau interessieren sich immer mehr für Heizzentralen, die Siedlungen, Quartiere oder ganze Stadtteile gemeinsam mit Wärme versorgen. Die Erweiterung der Fernwärmenetze geht vielerorts mit länger andauernden Sanierungsarbeiten einher. Diese sind nötig, um Leitungen sowie Wärmeerzeuger instand zu halten, auszutauschen oder neue Kessel hinzuzubauen. Mobile Heizzentralen überbrücken die Ausfälle in Nah- sowie Fernwärmenetzen und beliefern Anschlussnehmer weiterhin mit ausreichend Wärme. Mobile Heizcontainer eignen sich sogar als alleinige Wärmequellen, die sich ohne hohe Baukosten aufstellen und betreiben lassen.

Heizzentralen und -container als redundante Not-Heizsysteme einsetzen

Während private Hausbesitzer bei einem Heizungsausfall erst einmal nur an Komfort verlieren, hängt in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern die Gesundheit vieler Menschen von der Technik ab. Ein Grund, aus dem häufig redundante Heizanlagen eingebaut werden. Die Wärmeerzeuger kommen im besten Falle nie zum Einsatz, sind aber ständig zu warten. Außerdem verursachen sie zusätzliche Investitionskosten, die sich, wenn Sie eine mobile Heizzentrale mieten, vermeiden lassen. Denn Letztere eignen sich auch als redundante Heizanlagen. Wichtig ist es dazu allerdings, die in Notfällen erforderliche Technik rechtzeitig mit entsprechenden Anbietern auszuwählen.

Mobile Heizzentralen als flexible Aufheizhilfe für Biogasanlagen nutzen

Beim Betrieb von Biogasanlagen werden die Heizmobile häufig zum Aufheizen des Fermenters verwendet, um schnellstmöglich für die optimale Temperatur des Gärprozesses zu sorgen. Biogasanlagenbetreiber mieten die mobilen Heizzentralen dabei, um die Prozesstemperaturen im optimalen Wirkungsbereich zu halten. Das kann im Winter der Fall sein, aber auch wenn sich die Biogasanlage in der Aufheizphase befindet und das Substrat im Fermenter auf die richtige Temperatur gebracht werden muss.

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Die Übersicht zeigt: In allen Bereichen, in denen es auf eine temporäre Wärmeversorgung ankommt, können Sie eine mobile Heizzentrale mieten. Wir helfen, das passende Angebot für Ihren Bedarf zu finden, schnell, kostenfrei und für Sie unverbindlich.

Baustellenheizung mieten

Wenn Sie eine Baustellenheizung mieten, hat die Bauheizung meist eine von drei Aufgaben: den Rohbau beheizen, Estrich trocknen oder den Bau im Winter vor Frost schützen. Denn viele Baustoffe und Arbeiten setzen Mindesttemperaturen voraus. Unter +5 °C Lufttemperatur sind Betonarbeiten nach ÖNORM B 4710-1 nur mit besonderen Maßnahmen möglich. Estrich, Putz, Spachtel und Anstrich brauchen je nach Produkt +5 bis +10 °C.

  • Rohbau beheizen: Ist noch kein Heizsystem eingebaut, versorgt die mobile Heizzentrale mehrere Umluftheizer mit heißem Heizwasser, und diese erwärmen die Räume. Dieser Umluftbetrieb ist effizienter und sparsamer als Warmlufterzeuger im Außenluftbetrieb. Warmlufterzeuger bringen die Wärme dafür ganz ohne Wasserkreislauf über Luftschläuche in Rohbau, Halle oder Zelt.
  • Estrichtrocknung: Ist die Fußbodenheizung verlegt, heizt die Baustellenheizung den Estrich über diese Flächenheizung auf. Die Regelung sollte dafür ein automatisches Aufheizprogramm mitbringen, am besten mit Aufheizprotokoll. Die Feuchte selbst tragen erst Bautrockner oder gezieltes Lüften aus dem Bau.
  • Frostschutz: Für Frostschutz und Estrichtrocknung laufen Baustellenheizungen oft über Wochen rund um die Uhr. Bei Frostgefahr wird die Anlage statt mit reinem Heizungswasser mit einem Wasser-Glykol-Gemisch befüllt.

Welche Bauheizung passt, hängt vor allem davon ab, ob im Bau schon ein Wasserkreislauf vorhanden ist:

MerkmalMobile HeizzentraleWarmlufterzeugerElektroheizmobil
WärmeabgabeHeizwasser (Vorlauf / Rücklauf) in Flächenheizung, Heizkörper oder Umluftheizerwarme Luft über Luftschläuche, kein Wasserkreislauf nötigHeizwasser (Vorlauf / Rücklauf) in die vorhandenen Heizkreise
Geeignet fürgrößere Baustellen mit 50 bis 900 kW, Estrichtrocknung, Rohbau mit UmluftheizernRohbau, Halle und Zelt ohne Wasserkreislaufkleinere Bauten bis 40 kW, Estrichtrocknung im Einfamilienhaus oder Wohnung für Wohnung
Aufstellungim Freien vor dem Gebäude, Anschluss über flexible Schläuchevor dem Bau, die Luftschläuche führen die Wärme hineinauch im Gebäude, da ohne Verbrennung und Abgas
Beim TrocknenAufheizprogramm für den EstrichDirekt befeuerte Geräte ohne Abgasführung bringen Verbrennungsfeuchte in den Raum.Aufheizprogramm für den Estrich

Strom und Brennstoff für die Baustellenheizung

Auch eine öl- oder gasbetriebene Heizzentrale braucht Strom. Für ihre Steuerung reichen oft schon 230 V und 16 A, die größten Modelle benötigen 400 V und 16 A. Ein Elektroheizmobil bezieht dagegen die gesamte Heizleistung aus dem Netz und braucht je nach Gerät 16 A bei 230 V bis 63 A bei 400 V. Deshalb ist seine Leistung oft auf 20 bis 40 kW begrenzt. Reicht der Baustrom nicht aus, können Sie zusätzlich einen Stromerzeuger mieten und das Elektroheizmobil daraus speisen. Elektrische Heizgeräte laufen ohne Anlaufspitze an, ihr hoher Leistungsbedarf muss aber in die Auslegung des Aggregats eingehen.

Brennerbetriebene Heizzentralen laufen mit Heizöl, Erdgas oder Flüssiggas. Heizöl kommt meist aus dem integrierten Tank des Anhängers. Bei 900 kW reicht dieser Vorrat unter Volllast aber nur 11 bis 12 Stunden, für längere Laufzeiten gibt es externe Tanks mit wenigen tausend bis mehreren zehntausend Litern. Flüssiggastanks stehen auf einer mitgebrachten Fertigbetonplatte und sind in der Regel in wenigen Stunden angeschlossen. Bei längeren Standzeiten ist oft auch Erdgas möglich. Um die Füllstände kümmert sich der Fachbetrieb, der die Anlage angeschlossen hat: Er prüft die Tanks und bestellt bei Bedarf Nachschub. Mehr dazu im Kapitel Brennstoffe.

Wie Sie Strom, Licht und Wärme auf der Baustelle von Anfang an zusammen planen, zeigt der Ratgeber Baustelle versorgen: Strom, Licht und Wärme planen.

Häufige Fragen zur Baustellenheizung

Welche Baustellenheizung brauche ich für die Estrichtrocknung?

Das hängt von der Größe des Baus ab. Für ein Einfamilienhaus oder einzelne Wohnungen reicht oft ein Elektroheizmobil bis 40 kW. Es arbeitet ohne Verbrennung und lässt sich deshalb auch im Gebäude aufstellen. Handwerksbetriebe nutzen es vor allem, wenn das Gebäude später mit einer Wärmepumpe heizt. Für größere Baustellen eignet sich eine mobile Heizzentrale im Anhänger mit 50 bis 900 kW.

Beide heizen den Estrich über die bereits verlegte Flächenheizung auf. Achten Sie auf ein automatisches Aufheizprogramm, am besten mit Protokoll. Direkt befeuerte Geräte ohne Abgasführung sind zum Trocknen ungeeignet, weil sie Verbrennungsfeuchte in den Raum bringen.

Darf eine Baustellenheizung nachts laufen?

In der Regel nur mit behördlicher Ausnahme. Baulärm ist in Österreich nicht bundesweit einheitlich geregelt: Die zulässigen Betriebszeiten ergeben sich aus den Bauordnungen der Länder und aus ortspolizeilichen Verordnungen der Gemeinden. Läuft die Baustellenheizung für Estrichtrocknung oder Frostschutz über Wochen, beurteilen viele Behörden sie wie eine ortsfeste Anlage. Dann sind die Planungsrichtwerte für die Nachtzeit von 22:00 bis 06:00 Uhr der Maßstab.

Leise Technik hilft: Elektrische Heizzentralen arbeiten fast geräuschlos, Abgasschalldämpfer senken das Mündungsgeräusch um 10 bis 15 dB(A). Eine Nachtabsenkung der Vorlauftemperatur verringert den Brennerbetrieb und damit den Lärm. Sie muss aber mit dem Estrichtrocknungsprogramm abgestimmt werden, um Bauschäden zu vermeiden.

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Schritt für Schritt vom Angebot zur mobilen Wärmelösung

01. Den Leistungsbedarf bestimmen

Als erstes gilt es, die Grunddaten zum Projekt zusammenzustellen (grobe Beschreibung, wenn möglich mit Leistungsbedarf).

02. Anbieter vergleichen und Angebote einholen

Verschiedene Anbieter vergleichen (Angebote einholen und in Bezug auf Service, Leistungsumfang und Preis vergleichen).

03. Auftrag erteilen, individuelle Wünsche umsetzen

Anbieter beauftragen und Detailplanung (beim Kauf auch individuelle Planung der mobilen Heizzentrale auf Basis von Kundenbedürfnissen und -wünschen).

04. Lieferung und Inbetriebnahme

Lieferung und Inbetriebnahme (Auslieferung, Übergabe, Installation und Inbetriebnahme der Heiztechnik).

05. Optional beim Kauf: Zusatzleistungen mit dem Anbieter vereinbaren

Optional: Service-Vertrag für Wartung (Anbieter kümmern sich um die Wartung der mobilen Wärmelösungen).

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Wichtig ist es vor allem, verschiedene Anbieter der Heizlösungen zu vergleichen. Denn nur so finden sich jene, die tatsächlich das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.

mobile Heizzentrale mieten und an das Haus anschließen
mobile Heizzentrale mieten und an das Haus anschließen

Eine mobile Heizung zum Mieten im Einsatz vor einem Wohnhaus (links) mit der Verrohrung und der Einführung flexibler Heizschläuche in das Gebäude (rechts).

Tipps und Infos: Wissenswertes zur mobilen Heizzentrale

Warum lohnt sich eine mobile Heizzentrale? Wie erfolgt der Anschluss und welcher Brennstoff eignet sich am besten? Unser Ratgeber gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen. Informieren Sie sich hier.

Mobile Heizzentrale: Aufbau & Funktion

Flexible Abdeckung großer Leistungsbereiche

Die Leistung der mobilen Heizzentralen ist dabei sehr breit gefächert. So gibt es Elektroheizmobile bereits ab 3 kW Leistung, mehrere Heizcontainer im Verbund schaffen je nach Auslegung bis zu 13.500 kW Leistung. Mit diesem Leistungsbereich decken die mobilen Heizzentralen nahezu alle Anwendungsfälle ab, von der Versorgung eines Einfamilienhauses mit Wärme bis hin zum Betrieb eines Fernwärmenetzes mit mehreren Heizcontainern. Diese werden dann in Kaskade aufgebaut. Oftmals wird dann zusätzlich eine Druckhaltestation benötigt.
Typische Beispiele für den Betrieb von mobilen Heizzentralen sind zum Beispiel der Ausfall von Heizungsanlagen und die Winterbaubeheizung großer Baustellen. Aber auch bei der Erweiterung von Gewerbeanlagen oder bei dem Betrieb oder der Übergangsversorgung von Wärmenetzen spielen mobile Heizzentralen ihre Vorteile aus.

Mobile Heizzentralen sind einfach zu transportieren und aufzustellen

Die mobilen Heizlösungen lassen sich einfach sowie günstig transportieren und bis zur Anhängergröße von nur einer Person mit einem starken Zugfahrzeug an nahezu jedem Einsatzort aufstellen. Das macht die mobilen Heizzentralen unglaublich flexibel einsetzbar.

Flexible Schläuche verbinden die Heizzentrale mit dem Hausanschluss

Da Vermieter die mobile Heizzentrale in der Regel vor dem Haus aufstellen, ist eine Verbindung zur bestehenden Heizungsanlage erforderlich. Zum Einsatz kommen dabei flexible Schläuche (meist mit Storz-Kupplung), die sich schnell und unkompliziert verlegen sowie an den Heizungsvor- und Rücklauf anschließen lassen. Wichtig ist der Aufstellort des Heizanhängers. Bei der Verschlauchung hilft jeder gesparte Meter bis zum Heizungsanschluss, den Wärmeverlust über die Schläuche zu minimieren!
Nach der Befüllung mit Heizungswasser (bei Frostgefahr mit Wasser-Glykol-Gemisch) wird die mobile Heizung in Betrieb genommen. Geübtes Fachpersonal erledigt diese Aufgabe schnell. Wer eine mobile Heizzentrale mietet, muss also nicht lange auf die benötigte Wärme warten.

Moderne Regelung für Komfort und niedrige Heizkosten

Geht es um den Betrieb einer Heizungsanlage, spielen Komfort und Effizienz immer eine wichtige Rolle. Mit einer modernen Regelung müssen auch Nutzer einer mobilen Heizzentrale darauf nicht verzichten. So sorgt eine witterungsgeführte Heizungsregelung zum Beispiel dafür, dass die Heizzentrale nie mehr Energie benötigt als gerade nötig. Automatische Aufheizprogramme unterstützen Fachhandwerker außerdem aktiv beim Aufheizen des Estrichs.

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Regelung und Fernsteuerung der mobilen Heizzentrale

Möchten Sie eine mobile Heizzentrale mieten, kommt es neben der richtigen Leistung auch auf die passende Heizungsregelung an. Denn diese gibt vor, wann welche Leistung abzurufen ist. Sie hat einen großen Einfluss auf die Effizienz und sollte funktional die individuellen Anforderungen erfüllen. So sollte die Heizung beispielsweise über automatische Heizprogramme verfügen, wenn Sie damit Flächenheizsysteme aufheizen möchten.

Sinnvoll ist eine optimale Regelung der Heizung vor allem aus folgenden Gründen:

  • hohe Energieeffizienz und Kosteneinsparung
  • Sicherheit und Flexibilität im laufenden Betrieb
  • Kosten-/Zeitersparnis durch geringen Aufwand
  • geringe CO₂-Emissionen und Umweltschutz

Verschiedene Systeme der Heizungsregelung verfügbar

Möchten Sie eine mobile Heizzentrale mieten, stehen in der Regel verschiedene Regelsysteme zur Auswahl. Wichtig ist, dass diese Ihre individuellen Anforderungen erfüllen. Sind diese gering oder hängt die Leistung nicht von äußeren Einflüssen ab? Dann eignet sich ein einfaches Zeit-/Temperaturprogramm. Wenn sich der Wärmebedarf mit der Witterung ändert, ist eine witterungsgerechte Regelung zu empfehlen. Und wenn Sie die mobile Heizung mieten, um Heizsysteme aufzuheizen (z. B. Estrich mit Fußbodenheizung), sollten bereits automatische Aufheizprogramme integriert sein.

Die folgende Übersicht zeigt, wie die Systeme im Einzelnen funktionieren.

Einfach: Regelung mit Zeit- und Temperaturprogramm

Benötigen Sie zu bestimmten Zeiten spezielle Temperaturen oder setzen Sie mobile Heizzentralen zum Mieten nur für kurze Zeit ein? Dann erfüllt eine günstige Regelung mit Zeit- und Temperaturprogramm ihren Zweck. Als Betreiber stellen Sie dabei ein, wann welche Temperaturen erforderlich sind, bevor die Regelung das Programm dann stur abfährt. Da die Anlage dabei nicht auf äußere Einflüsse reagiert, könnte die Leistung bei sinkenden Außentemperaturen nicht genügen oder bei zu hohen Außentemperaturen zu viel sein. Das hat einen höheren Bedienaufwand (manuelles Nachregulieren) sowie oft auch höhere Kosten zur Folge.

Standard: Witterungsgeführte Regelung der Heizung

Die witterungsgeführte Regelung stellt die Vorlauftemperatur abhängig von der Außentemperatur ein. Damit das richtig funktioniert, ist die Heizkurve bestmöglich an das Gebäude anzupassen. Dabei handelt es sich um eine Funktion, die jeder Außentemperatur eine bestimmte Vorlauftemperatur zuweist, um den dabei anfallenden Wärmebedarf optimal zu decken. Besonders effizient ist die witterungsgeführte Regelung mit Raumtemperaturaufschaltung. Denn diese überwacht auch die Innentemperatur und begrenzt die Leistung, wenn der Wärmebedarf durch interne oder externe Gewinne (Maschinen, Personen, Einstrahlung etc.) steigt. Das schont die Technik und spart mehr Heizkosten ein.

Extra: Auswählbare Aufheizprogramme mit Protokoll

Möchten Sie die mobile Heizzentrale mieten, um Baustellen zu betreiben oder Heizungsanlagen fachgerecht aufzuheizen? Dann sollte die mobile Heizzentrale zum Mieten auch über frei wählbare Heizprogramme verfügen. Diese lassen sich dann unter anderem nutzen, um Flächenheizsysteme im Estrich fachgerecht aufzuheizen. Besonders günstig ist es dabei, wenn die Regelsysteme auch automatische Aufheizprotokolle erstellen.

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Fernsteuerbarkeit bringt Zuverlässigkeit, spart Zeit und Kosten

Betreiben Sie die mobile Heizzentrale zum Mieten aus der Ferne, lohnt es sich, eine fernsteuerbare Regelung zu wählen. Auf diese Weise haben Sie Betriebszustände und Parameter immer im Blick. Sie können die Regelung unkompliziert anpassen und erkennen Probleme oder Störungen meist schon, bevor sie zu einem Ausfall führen. Letzteres funktioniert zum Beispiel dann, wenn Sie Handwerkern und Service-Technikern den Fernzugriff auf die eigene Heizungsanlage geben. Ein weiterer Vorteil der Fernsteuerbarkeit: Sie können den Standort der mobilen Mietheizung immer einsehen und Kosten durch Diebstahl vorbeugen.

Die wichtigsten Vorteile und Möglichkeiten in der Übersicht:

  1. den Status der Heizungsanlage und der Brennstofftanks aus der Ferne überwachen
  2. aktuelle Temperatur-, Leistungs- und Verbrauchsdaten von jedem Ort aus einsehen
  3. viele Parameter der Heizungssteuerung oder Heizungsregelung aus der Ferne ändern
  4. Handwerkern und Service-Technikern Fernzugriff auf die eigene Heizungsanlage geben
  5. den Standort der mobilen Mietheizung einsehen und Kosten durch Diebstahl vorbeugen

Um diese Vorteile nutzen zu können, benötigen Sie ein Kommunikationsmodul. Dieses überträgt die wichtigsten Daten der Anlage an einen Server, auf den Sie von überall aus zugreifen können. Möglich ist das in der Regel via Smartphone, Tablet oder PC.

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Einfacher Anschluss an das bestehende Heizungssystem

Die mobilen Heizzentralen werden vor Ort über flexible Schläuche mit Vor- und Rücklauf an das bestehende Rohrleitungsnetz angeschlossen und an das Stromnetz angeschlossen. Nach Inbetriebnahme versorgen sie die Gebäude zuverlässig mit Wärme. Die verbauten Hochleistungspumpen schaffen Förderleistungen von 3,5 m³ bis 50 m³ Wasser pro Stunde, die Absicherung beträgt üblicherweise 10 bar für Brauchwasser und 3 bar für die Heizung.

Mobile Heizung anschließen: Überblick

Schema: mobile Heizung anschließen – Aufstellplatz, Schlauchbrücken, Leitungsdurchführung, Strom- und Wasseranschluss sowie Anbindung an die bestehende Heizung1234561Frei zugänglicher, ebener Aufstellplatz nah am Technikraum2Optional: Schlauchbrücken bei Querung von Wegen/Straßen3Durchführung der Leitungen durch Türen oder Fenster4Stromanschluss mit passender Leistung und Absicherung5Wasseranschluss zum Spülen, Befüllen und Entlüften6Anschluss flexibler Schlauchleitungen an bestehende Heizung
  1. 1Frei zugänglicher, ebener Aufstellplatz nah am Technikraum
  2. 2Optional: Schlauchbrücken bei Querung von Wegen/Straßen
  3. 3Durchführung der Leitungen durch Türen oder Fenster
  4. 4Stromanschluss mit passender Leistung und Absicherung
  5. 5Wasseranschluss zum Spülen, Befüllen und Entlüften
  6. 6Anschluss flexibler Schlauchleitungen an bestehende Heizung
Externer Inhalt · Video

Aufbau und Anschluss einer mobilen Heizzentrale (150 kW) an das bestehende Hausnetz

Das Video wird erst nach Ihrem Klick von YouTube geladen. Dabei werden Daten an Google übertragen. Details dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Im Video sehen Sie den Aufbau und Anschluss einer mobilen Heizzentrale (150 kW) an das bestehende Hausnetz.

Systemtrennung durch Wärmetauscher

Ein Plattenwärmetauscher kommt entweder optional zum Einsatz oder ist dauerhaft in der mobilen Heizzentrale verbaut, wenn es darum geht den Kreislauf des Kessels vom Kreislauf des zu versorgenden Objektes zu trennen. Bei kleineren Anlagen ist es in der Regel ein gelöteter Plattenwärmetauscher, bei größeren Systemen kommt in der Regel ein geschraubter Plattenwärmetauscher zum Einsatz. Diese können die Wärme sehr effizient übertragen ohne die jeweiligen Medien zu mischen.

Brennstoffe für mobile Elektro-, Öl- oder Gas-Heizzentralen

Heizöl: Standard für mobile Heizzentralen

Heizöl ist vergleichsweise günstig und relativ einfach zu lagern sowie zu beschaffen. Einzig die höheren Auflagen in Wasserschutz- und Überschwemmungsgebieten können die Aufstellung einer mobilen Heizzentrale erschweren.

Für den Betrieb mit Heizöl sind die Anhängerheizungen meist mit einem integrierten Öltank ausgestattet. Während das Volumen von der Kesselleistung abhängt, lassen sich die Lösungen auf diese Art und Weise nahezu überall aufstellen. Bei einer mobilen Heizzentrale mit 900 kW Leistung genügt der Vorrat in der Regel jedoch nur für 11–12 Stunden unter Volllast.

Eine Alternative bieten externe Brennstofftanks mit einem Fassungsvermögen von wenigen tausend Litern bis zu mehreren zehntausend Litern. Zu beachten ist, dass vom Heizöl Gerüche ausgehen können. Außerdem sind mobile Heizzentralen zum Mieten mit Heizöl vergleichsweise laut.

Flüssiggas: Überall einsetzbare Alternative

Flüssiggas verbrennt deutlich sauberer als Heizöl. Der Brennstoff ist nicht gewässerschädigend und daher nahezu überall einsetzbar. Bevorraten lässt sich die Alternative zum konventionellen Erdgas dabei in einem stationären Flüssiggastank oder mobilen Gasfässern.

Diese Gastanks können fast überall aufgestellt werden. Als Fundament wird eine Fertigbetonplatte mitgebracht. Der Gastank wird aufgestellt, die Leitung zur mobilen Heizung gelegt, auf Dichtigkeit geprüft und in Betrieb genommen. In der Regel ist auch dies in wenigen Stunden vollbracht.

Erdgas: Für den langfristigen Einsatz

Gerade bei längeren Standzeiten ist es oft auch möglich, die mobile Heizzentrale mit Erdgas zu betreiben. Vorteilhaft beim Gasbetrieb ist sowohl der günstigere Preis des Brennstoffs als auch die sauberere, schadstoffärmere Verbrennung. Nachteilig sind möglicherweise die Anschlusskosten an das Erdgasnetz im Vergleich zum Heizöltank. Dafür können die Gasbrenner oft besser modulieren, sprich die mobile Heizzentrale lässt sich im niedrigen Leistungsbereich genauer und effizienter betreiben. Einen Stromanschluss benötigen die Heizmobile allerdings auch, in diesem Fall reichen oftmals schon 230 V und 16 A. Die größten Modelle benötigen dann allerdings auch einen Stromanschluss mit 400 V und 16 A, 32 A oder sogar 64 A.

Pellets: Nachwachsend und regional

Anlagenbetreibern, die regenerativ heizen möchten, stehen außerdem auch mobile Heizzentralen für Pellets zur Verfügung. Diese beinhalten einen modernen Pelletkessel und einen integrierten oder separat aufstellbaren Pellettank.
Die Anlagen werden jedoch eher selten vermietet, da die komplexe Technik häufig Probleme bereitet und die Heizzentralen sehr wartungsaufwendig sind. So müssen die Aschebehälter regelmäßig geleert werden und die Förderschnecken für die Pellets sind zusätzliche mechanische Bauteile, die tendenziell störanfälliger sind als ein Flüssigbrennstofftank.
Zusätzlich muss die Brennstoffqualität der Pellets sehr hochwertig sein, um das Ausfallrisiko so gering wie möglich zu halten. Im Vergleich zu den anderen Brennstoffen sind mobile Heizzentralen für Pellets üblicherweise auch teurer, sowohl in der Miete als auch beim Kauf.

Mobile Heizzentrale mieten und mit externem Heizöltank verbinden
mobile Heizzentrale mieten und mit Flüssiggastank verbinden
Mobile Heizzentrale mieten und an das Gasnetz anschließen

Rechner

Mobile Heizzentrale: Rechner für Brennstoffverbrauch & Tankfüllung

Berechnen Sie einfach, wie lange eine Tankfüllung Heizöl oder Flüssiggas ungefähr ausreicht und wie viel Brennstoff die mobile Heizzentrale während der gesamten Betriebsdauer verbraucht.

Anteil der Nennleistung, mit dem die Heizzentrale im Mittel läuft.

Heizwert je Liter: Heizöl 10 kWh, Flüssiggas 7,17 kWh.

Nennleistung laut Angebot oder Typenschild.

Nenninhalt des Tanks der Heizzentrale oder des Zusatztanks.

Tägliche Laufzeit der Heizung.

Geplante Mietdauer bzw. Einsatzzeit.

Die Berechnung läuft in Ihrem Browser. Ihre Eingaben werden nicht übertragen.

Ergebnis

– Stunden

Bei gewählter Auslastung reicht eine Tankfüllung für

Maximale Tankfüllung
– Liter
Bei Volllast reicht eine Tankfüllung für
– Stunden
Brennstoffverbrauch während der Nutzungsdauer
– l

Passendes Angebot anfordern

Womit der Rechner arbeitet

  • Maximale Tankfüllung: Heizöltanks werden zu 90 Prozent befüllt, Flüssiggastanks zu 85 Prozent.
  • Heizwert je Liter: Heizöl 10 kWh, Flüssiggas 7,17 kWh.
  • Der Wirkungsgrad der Anlage ist nicht eingerechnet; der tatsächliche Verbrauch liegt je nach Gerät etwas höher.

Alle Ergebnisse sind Richtwerte für die Vorauswahl. Verbindlich ist die Auslegung durch den Anbieter. Sie ist im Angebot enthalten und für Sie kostenlos.

Rechenweg und häufige Fragen

So rechnet der Rechner

Die nutzbare Tankfüllung ist die Tankgröße mal Füllgrad (Heizöl 90 Prozent, Flüssiggas 85 Prozent). Multipliziert mit dem Heizwert je Liter ergibt sie die Energie im Tank. Geteilt durch die Heizleistung (bei Teillast durch Heizleistung mal Auslastung) folgt die Laufzeit einer Tankfüllung in Stunden.

Der Verbrauch über die Nutzungsdauer ist Heizleistung × Auslastung × Betriebsstunden pro Tag × Tage, geteilt durch den Heizwert je Liter.

Aufstellen, Anschließen und Inbetriebnahme der mobilen Heizung

Anders als kompakte elektrische mobile Heizgeräte sind Anhängerheizungen im Außenbereich aufzustellen. Die wichtigste Voraussetzung ist daher ein ebener und tragfähiger Stellplatz, der sich in der Nähe des Technikraums befindet. Experten können die Anhänger vergleichsweise einfach aufstellen. Voraussetzung ist hier jedoch eine entsprechende Tragfähigkeit (siehe Produktdatenblatt).

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Einfacher Anschluss an das bestehende Heizungssystem

Die mobilen Heizzentralen werden vor Ort über flexible Schläuche mit Vor- und Rücklauf an das bestehende Rohrleitungsnetz angeschlossen und an das Stromnetz angeschlossen. Nach Inbetriebnahme versorgen sie die Gebäude zuverlässig mit Wärme. Die verbauten Hochleistungspumpen schaffen Förderleistungen von 3,5 m³ bis 50 m³ Wasser pro Stunde, die Absicherung beträgt üblicherweise 10 bar für Brauchwasser und 3 bar für die Heizung.

Mobile Heizzentrale neben einem Haus auf einer Baustelle
Mobile Heizzentrale in Betrieb auf einer Baustelle

Übersicht der benötigten Anschlüsse

Elektroheizzentralen

HeizleistungStromanschlusstypischer Nenndurchmessertypischer Nenndurchmesser
20 kW16 A, 230 V (max. 2,5–3 kW)
16 A, 400 V (max. 7,5–11 kW)
32 A, 400 V (max. 18–20 kW)
DN 251 “
40 kW16 A, 400 V (max. 8–9 kW)
32 A, 400 V (max. 16–18 kW)
63 A, 400 V (max. 36–40 kW)
DN 251 “

Mobile Heizzentrale

HeizleistungStromanschlusstypischer Nenndurchmessertypischer Nenndurchmesser
70 kW16 A, 230 VDN 321 1/4 “
100 kW16 A, 230 VDN 502 “
160 kW16 A, 230 VDN 502 “
300 kW16 A, 400 VDN 502 “
500 kW16 A, 400 VDN 652 1/2 “
900 kW32 A, 400 VDN 753 “

Mobiler Heizcontainer

HeizleistungStromanschlusstypischer Nenndurchmessertypischer Nenndurchmesser
160kW16 A, 230 VDN 502 “
350 kW16 A, 230 VDN 502 “
500 kW32 A, 400 VDN 652 1/2 “
1.000 kW63 A, 400 VDN 1004 “
2.000 kW63 A, 400 VDN 1004 “
2.500–3.000 kW im VerbundDN 1506 “
4.000–7.000 kW im VerbundDN 2008 “

Checkliste: Anschluss Heizzentrale vorbereiten

Um die mobile Heizzentrale anzuschließen, sind im Vorfeld folgende Punkte zu prüfen:

Ist der Aufstellort freigeräumt, frei zugänglich und bei Bedarf per LKW erreichbar?

Besteht ein Anschlusspunkt am Vor- und am Rücklauf der Heizungsanlage?

Geht die Verschlauchung über Wege oder Straßen? Schlauchbrücken und Überfahrrampen nicht vergessen!

Ist ein Wasseranschluss zum Spülen und Befüllen der Heizung vorhanden?

Lässt sich die Abblaseleitung des Sicherheitsventils an eine geeignete Stelle führen?

Sind Gefahren durch die austretenden Abgase zu erwarten?

Widersprechen örtliche Vorgaben der Verwendung der Brennstoffe?

Hat die Fachfirma die Anlage geprüft und gegebenenfalls nachgerüstet, kann sie die mobile Heizzentrale anschließen.

Die Mobile Heizung anschließen: Schritt für Schritt

Leitungen verlegen und mobile Heizzentrale anschließen

Im nächsten Schritt stellen Experten bei geschlossenen Armaturen die Verbindung zwischen mobiler Heizzentrale und bestehender Heizungsanlage her. Dazu verlegen sie flexible sowie temperaturbeständige Schlauchleitungen. Die Anschlüsse erfolgen in der Regel mittels Storz-Kupplungen und Sicherheitsschellen. Während die Leitungen über Bodenklappen oder Durchführungen im Container aus der Heizzentrale führen, lassen sie sich durch Fenster oder Türen in den Technikraum legen. Straßen und Wege bleiben dabei durch Schlauchbrücken und Überfahrrampen weiterhin gefahrlos begeh- und befahrbar.

Brennstoffversorgung prüfen und Absperrarmaturen öffnen

Fachbetriebe, die die mobile Heizung angeschlossen haben, kümmern sich um die Brennstoffversorgung. Sie prüfen, ob Öl-, Flüssiggas-, Schnitzel- oder Pellettanks gefüllt sind und bestellen bei Bedarf einen Lieferanten. Ist das erledigt, sind alle Verbindungen zwischen Brennstofftank und Heizzentrale zu öffnen.

Mobile Heizzentrale fachgerecht spülen, befüllen und entlüften

Mobile Heizzentrale fachgerecht spülen, befüllen und entlüften: Im nächsten Schritt füllen Experten die Anlage auf. Dazu schließen sie einen Befüll- und einen Entlüftungsschlauch an die Heizzentrale an. Anschließend füllen sie solange Wasser nach, bis über die Entlüftung keine Luft mehr austritt. Fachbetriebe sperren nun die Hähne ab und füllen die Anlage auf, bis ein Druck von 1,5 bis 2,5 bar erreicht ist (Produkt- und Anlagendaten beachten). Ist das erledigt, sind die Verbindungen zum Vor- und Rücklauf der Heizungsanlage im Gebäude zu öffnen.

Mobile Heizung in Betrieb nehmen und individuell einstellen

Stimmt der Druck nach wie vor, können Fachbetriebe die mobile Heizzentrale nach dem Anschließen nun in Betrieb nehmen. Dazu sind Pumpen, Regelung sowie Tankheizung und eventuell benötigte Zubehörteile (zusätzliche Pumpen oder Wärmeübertrager) in Betrieb zu nehmen. Fachbetriebe stellen nun die Regelung individuell ein und übergeben die Anlage an die Betreiber.

Schallschutz für mobile Heizzentralen

Lärm beeinträchtigt Konzentration und Gesundheit. Deshalb verpflichtet das österreichische Betriebsanlagenrecht das Bau- und Haustechnikgewerbe zur Vorsorge. Nach § 74 Abs. 2 und § 77 Gewerbeordnung 1994 (GewO) dürfen Nachbarinnen und Nachbarn nicht unzumutbar belästigt werden; Emissionen sind nach dem Stand der Technik so weit zu begrenzen, wie es technisch möglich und wirtschaftlich zumutbar ist. Dieses Vorsorgeprinzip bedeutet, dass das Einhalten der numerischen Richtwerte allein nicht genügt: Dort, wo leisere Technik oder Schallschutzmaßnahmen verfügbar und zumutbar sind (z. B. elektrische statt öl- oder gasbetriebene Heizzentralen, Schalldämpfer), müssen sie eingesetzt werden.

Mobile Heizzentralen werden für Estrichtrocknung, Frostschutz oder als Notheizung oft über Wochen im 24-Stunden-Betrieb gefahren. Sie stehen damit im Spannungsfeld zwischen der Notwendigkeit kontinuierlicher Wärmezufuhr und den strengen Lärmschutzvorgaben während der Nachtzeit (22:00–06:00 Uhr).

Wie laut eine Anlage sein darf, beurteilen die Behörden in Österreich nach der ÖAL-Richtlinie Nr. 3 Blatt 1 in Verbindung mit der ÖNORM S 5021: Die ÖNORM ordnet jedem Gebiet eine Widmungskategorie mit Planungsrichtwerten für Tag, Abend und Nacht zu, die ÖAL-Richtlinie beschreibt, wie die Immissionen zu messen und zu beurteilen sind. Verbindlich festgelegt werden die Werte im Einzelfall über den Bewilligungsbescheid der Betriebsanlage bzw. über die Bauordnung des jeweiligen Bundeslandes.

Rechtsrahmen: Gewerbeordnung, ÖAL-Richtlinie Nr. 3 und ÖNORM S 5021

Die ÖAL-Richtlinie Nr. 3 Blatt 1 beurteilt Schallimmissionen im Nachbarschaftsbereich. Sie stellt die tatsächliche Immission dem Planungsrichtwert der Widmungskategorie nach ÖNORM S 5021 gegenüber und unterscheidet drei Beurteilungszeiträume: Tag (06:00–19:00 Uhr), Abend (19:00–22:00 Uhr) und Nacht (22:00–06:00 Uhr). Die Nachtwerte sind am strengsten, weil der Schutzbedarf während der Nachtruhe am höchsten ist. In städtischen Wohngebieten liegt der Nacht-Planungsrichtwert bei 45 dB, in ruhigen Wohn- und Kurgebieten bei 40 bzw. 35 dB. Für mobile Heizzentralen im Dauerbetrieb ist damit fast immer der Nachtwert maßgeblich.

Die nachfolgende Tabelle fasst die Planungsrichtwerte der Widmungskategorien nach ÖNORM S 5021 zusammen. Sie sind Orientierungswerte für die Planung; die im Einzelfall verbindlichen Grenzwerte legt die Behörde im Bewilligungsverfahren fest. Bei bestehender Vorbelastung können sie davon abweichen.

Widmungskategorie (ÖNORM S 5021)Typische NutzungTag 06–19 UhrAbend 19–22 UhrNacht 22–06 Uhr
Kategorie 1Ruhe- und Kurgebiete, Krankenanstalten45 dB40 dB35 dB
Kategorie 2Wohngebiete ohne störenden Verkehr, Wochenendhausgebiete50 dB45 dB40 dB
Kategorie 3Städtische Wohngebiete, Kern- und Geschäftsgebiete55 dB50 dB45 dB
Kategorie 4Gebiete für Betriebe ohne wesentliche Störwirkung60 dB55 dB50 dB
Kategorie 5Industrie- und Betriebsgebiete65 dB60 dB55 dB

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Baulärm-Regelung und Einstufung von Baustellenheizungen

Baustellenlärm ist in Österreich nicht bundesweit einheitlich geregelt: Zulässige Arbeits- und Betriebszeiten ergeben sich aus den Bauordnungen der Länder und aus ortspolizeilichen Verordnungen der Gemeinden, die schalltechnische Beurteilung folgt der ÖAL-Richtlinie Nr. 3 Blatt 1 in Verbindung mit der ÖNORM S 5021. Für die Beschäftigten auf der Baustelle gilt zusätzlich die Verordnung Lärm und Vibrationen (VOLV).

  • Betriebszeiten: Nacht-, Sonn- und Feiertagsbetrieb ist in der Regel nur mit behördlicher Ausnahme zulässig.
  • Stand der Technik: Eingesetzt werden müssen die verfügbaren leisen Geräte, etwa schallgedämmte Container oder elektrische Heizzentralen.
  • Sensible Umgebung: In der Nähe von Wohnhäusern, Krankenanstalten und Pflegeheimen verlangen die Behörden zusätzliche Maßnahmen wie Schalldämpfer oder Schallschutzwände.

Ob eine mobile Heizzentrale als kurzzeitiger Baustellenlärm oder als gewerbliche Betriebsanlage beurteilt wird, hängt von der Betriebsdauer ab. Da Baustellenheizungen für Estrichtrocknung oder Frostschutz oft über Wochen stationär laufen, ordnen viele Behörden sie analog zu ortsfesten Anlagen ein. Das hat Konsequenzen:

  • Die Planungsrichtwerte der obigen Tabelle sind der Maßstab, nicht die flexibleren Regeln für kurzzeitige Bauarbeiten.
  • Ton- und Impulshaltigkeit werden mit Anpassungswerten von in der Regel bis zu 5 dB berücksichtigt; deutliche Brumm- oder Zündgeräusche verschlechtern die Beurteilung zusätzlich.

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Lärmquellen und technische Besonderheiten mobiler Heizzentralen

Mobile Öl‑ und Gasheizzentralen erzeugen Lärm an mehreren Stellen:

  • Brenner: tieffrequentes Wummern (< 100 Hz) sowie hochfrequentes Ansauggeräusch. Tieffrequenter Lärm wird von leichten Baustellenwänden kaum absorbiert und durchdringt Fenster.
  • Abgassystem: Das Abgasrohr wirkt wie eine „Schallkanone“. Ohne Schalldämpfer strahlt der Verbrennungsschall weit in die Umgebung und erreicht höhergelegene Schlafzimmer.
  • Pumpen & Körperschall: Vibrationen von Umwälzpumpen werden auf Rahmen oder Container übertragen und regen die Stahlblechverkleidung zum Schwingen an.

Elektrische Heizzentralen sind fast geräuschlos, da sie ohne Verbrennung arbeiten. Allerdings ist ihre Leistung oft auf 20–40 kW limitiert (z. B. wegen verfügbarer Stromanschlüsse), sodass sie auf Großbaustellen nur mit Kaskaden eingesetzt werden können.

Schallschutz auch für mobile Heizzentralen

Auch wenn mobile Heizzentralen in der Regel leise arbeiten: Stehen die Geräte in einer schützenswerten Umgebung, gelten hohe Anforderungen. Der Fall ist das beispielsweise bei:

Ist der Aufstellort freigeräumt, frei zugänglich und bei Bedarf per LKW erreichbar?

Besteht ein Anschlusspunkt am Vor- und am Rücklauf der Heizungsanlage?

Geht die Verschlauchung über Wege oder Straßen? Schlauchbrücken und Überfahrrampen nicht vergessen!

In solchen Fällen ist der Einsatz von schallgedämmten Systemen oder zusätzlichen Schallschutzmaßnahmen ratsam, um die Immissionsrichtwerte gemäß ÖAL-Richtlinie Nr. 3 einzuhalten.

Wie laut eine mobile Heizung zum Kauf oder zur Miete arbeiten, lässt sich den Produktunterlagen des Herstellers entnehmen. Liegt der dort angegebene Geräuschpegel über den Richtwerten der ÖAL-Richtlinie Nr. 3, sollten Betreiber geeignete Maßnahmen zum Schallschutz ergreifen. Doch auch unabhängig von der ÖAL-Richtlinie Nr. 3 gilt: Steht die Heizzentrale in dicht besiedelten Gebieten oder in der Nähe besonders schützenswerter Einrichtungen (z. B. Krankenhäusern oder Pflegeheimen) sind Schallschutzmaßnahmen grundsätzlich zu empfehlen, um die Umgebung vor unzumutbarer Lärmbelastung zu schützen.

Schalldämpfer für mobile Heizanlagen: Mieten statt kaufen

Schalldämpfer für mobile Heizzentralen sind im Mietmodell verfügbar. Betreiber erhalten die erforderlichen Schallschutzkomponenten für einen festgelegten Nutzungszeitraum und zahlen dafür in der Regel eine vergleichsweise geringe monatliche Mietgebühr. Dieses Modell bietet eine kosteneffiziente Möglichkeit, auch temporäre Heizlösungen mit einem wirksamen Lärmschutz auszustatten

Zwei mobile Warmlufterzeuger mit Abgasrohren und Flüssiggastank vor einem Rohbau

Effektive Schallschutzmaßnahmen bei mobilen Lufterhitzern

Maßnahmen an der Quelle
  • Abgasschalldämpfer: Kulissen- oder Absorptionsschalldämpfer werden auf den Kamin aufgesetzt und reduzieren das Mündungsgeräusch typischerweise um 10–15 dB(A). Sie sind relativ günstig im Vergleich zu den Mietkosten der Heizzentrale. Hochwertige Modelle (z. B. Heizkurier HKAD 2) können den Pegel in einem Innenhof‑Szenario von 60,5 auf 45,5 dB senken.
  • Schallschutzhauben und Kapselungen: Stationäre Wärmepumpen verwenden gekapselte Gehäuse, die 5–10 dB dämpfen. Für mobile Anlagen bedeutet das: Anhänger geschlossen halten. Ein offener Anhänger macht jede Dämmung zunichte.
  • Ansaug‑Schalldämpfer: Flexible Rohre dämpfen das hochfrequente Ansauggeräusch des Brenners. Sie können problemlos nachgerüstet werden.
  • Elektro‑Heizzentralen: Wo es die Strominfrastruktur erlaubt, stellen elektrische Heizungen eine nahezu geräuschlose Alternative dar. Sie erfüllen das Vorsorgeprinzip ideal, sind aber leistungsbeschränkt.
Maßnahmen am Ausbreitungsweg
  • Mobile Lärmschutzwände: Flexible Schallschutzmatten reduzieren den Schallpegel auf Baustellen realistisch um 10–15 dB(A). Aufblasbare Wände können bis zu 7 m hoch sein und auch den Kaminlärm abschirmen. Wichtig ist die Positionierung: Die Wand muss möglichst nah an der Heizzentrale stehen; eine Wand direkt am Nachbargrundstück wirkt kaum.
  • Standortwahl: Die Heizzentrale sollte immer auf der dem Wohngebiet abgewandten Seite des Neubaus stehen. Der Baukörper selbst wirkt als Schild und bietet 15–20 dB Schirmwirkung. Eine temporäre Einhausung aus Schalttafeln mit Dämmwolle kann ebenfalls helfen, solange die Frischluftzufuhr gewährleistet wird.
Körperschallreduzierung und Montage

Mobile Lärmschutzwände: Flexible Schallschutzmatten reduzieren den Schallpegel auf Baustellen realistisch um 10–15 dB(A). Aufblasbare Wände können bis zu 7 m hoch sein und auch den Kaminlärm abschirmen. Wichtig ist die Positionierung: Die Wand muss möglichst nah an der Heizzentrale stehen; eine Wand direkt am Nachbargrundstück wirkt kaum.
Standortwahl: Die Heizzentrale sollte immer auf der dem Wohngebiet abgewandten Seite des Neubaus stehen. Der Baukörper selbst wirkt als Schild und bietet 15–20 dB Schirmwirkung. Eine temporäre Einhausung aus Schalttafeln mit Dämmwolle kann ebenfalls helfen, solange die Frischluftzufuhr gewährleistet wird.

Betriebliche Maßnahmen
  • Nachtabsenkung: Moderne Heizmobile verfügen über programmierbare Steuerungen. Eine Absenkung der Vorlauftemperatur (z. B. von 50 °C auf 30 °C zwischen 22:00 und 06:00 Uhr) reduziert den Brennerbetrieb und damit den Lärm. Das muss mit dem Estrichtrocknungsprogramm abgestimmt werden, um Bauschäden zu vermeiden.
  • Transparenz gegenüber Anwohnenden: Anwohnende sollten frühzeitig über lärmige Arbeiten informiert werden. Eine offene Kommunikation erhöht die Akzeptanz und reduziert Beschwerden.

Auch mobile Heizzentralen, die an bestehende Warmwasserheizsysteme angeschlossen werden, können erhebliche Geräuschemissionen verursachen. Zwar befinden sich viele Anlagen in schallgedämmten Einhausungen oder Containern, jedoch stellt häufig das Abgassystem, insbesondere das Abgasrohr, die wesentliche Lärmquelle dar. Ein anschauliches Beispiel zeigt ein Video einer mobilen Heizzentrale im Kofferanhänger, die auf einer Baustelle betrieben wird. Die dort sichtbaren Abgase bestehen überwiegend aus Dampf.

Mobile Heizzentrale im Kofferanhänger im Betrieb auf einer Baustelle. Die sichtbaren Abgase bestehen überwiegend aus Dampf.

Schalldämpfer senken die Lärmbelästigung um bis zu 15 dB(A)

Um die Schallemissionen wirkungsvoll zu reduzieren, können Betreiber die Abgasanlage mit aufsteckbaren Schalldämpfern ausstatten. Diese länglichen Bauteile werden einfach auf das Abgasrohr montiert und senken die entstehenden Lärmpegel typischerweise um 10 bis 15 dB(A).

Zwei gängige Bauarten stehen dabei zur Verfügung:

Aufbau und Funktion

Mehrere hintereinander angeordnete Kammern lenken und reflektieren den Schall mehrfach, wodurch dessen Energie reduziert wird und die Lautstärke am Ausgang verringert wird.

Wirkbereich

niedrige Frequenzen

Vorteile

sehr gute Dämpfungswirkung

Nachteile

erhöhter Druckverlust durch Rückstau im Schalldämpfer

Aufbau und Funktion

Doppelwandiges Rohr mit gelochter Innenwandung; im Zwischenraum Dämmmaterial (z. B. Mineralwolle). Dadurch werden Teile des Schalls beim durchströmen des Rohrs absorbiert.

Wirkbereich

hohe Frequenzen

Vorteile

effektive Dämpfung, niedriger Druckverlust, auch in Winkelausführung für beengte Montagesituationen verfügbar

Nachteile

ebenfalls Rückstaugefahr; Dämmwirkung stark abhängig von Material und Frequenzspektrum

Bei besonders strengen Schallschutzvorgaben kann eine Kombination beider Schalldämpfer-Typen verwendet werden. Dies ermöglicht eine effektive Breitband-Schallreduzierung, sowohl im nieder- als auch im hochfrequenten Bereich.

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Planung, Vollzug und Nachweise der Schallschutzmaßnahmen bei mobilen Heizzentralen

Für Baustellenheizungen, die über längere Zeit laufen, verlangen viele Behörden einen Lärmschutznachweis (LSN) im Rahmen des Bauansuchens oder der Bauanzeige. Dieser enthält Berechnungen des Emissionspegels am Empfangsort unter Berücksichtigung von Schallleistungspegeln, Abstand, Abschirmungen und Reflexionen. Seit November 2024 dürfen nur noch zertifizierte Schallleistungsdaten (z. B. nach EN 14825) verwendet werden; pauschale Annahmen werden seltener akzeptiert.

In Wien muss der Lärmschutznachweis von einer befugten Fachperson unterfertigt werden; Bauherren können ihn nicht selbst unterzeichnen. Bei Lärmklagen misst die Behörde am offenen Schlafzimmerfenster des betroffenen Gebäudes; der gemessene Wert wird um Zuschläge für Betriebsdauer, Ton‑ und Impulshaltigkeit ergänzt. Überschreitungen führen zu Baustopp oder Auflagen zur sofortigen Nachbesserung.

Der Betrieb ohne ausreichenden Schallschutz ist auch wirtschaftlich riskant: Schalldämpfer kosten etwa 15–40 Euro pro Tag, während ein Baustopp die Estrichtrocknung verzögert und Schäden im fünfstelligen Eurobereich verursachen kann.

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Unsere Empfehlungen:

Vorsorgeprinzip ernst nehmen: Emissionen müssen minimiert werden, auch wenn Grenzwerte eingehalten werden. Elektrische Heizzentralen oder nachgerüstete Schalldämpfer erfüllen dieses Prinzip besser als „nackte“ Öl‑/Gasgeräte.

Planungsrichtwerte einhalten: Im städtischen Wohngebiet liegt der Planungsrichtwert der ÖNORM S 5021 nachts bei 45 dB, in ruhigen Wohngebieten bei 40 dB. Ohne zusätzliche Maßnahmen überschreiten Standardanlagen diese Werte schnell.

Maßnahmen bündeln: Eine Kombination aus Abgasschalldämpfer, Schallschutzhauben, Ansaug‑Dämpfung und Lärmschutzwänden liefert die beste Wirkung. Die Standortwahl und Körperschallentkopplung sind ebenso wichtig.

Nachweise erstellen: Für den Dauerbetrieb verlangt die Behörde in der Regel eine schalltechnische Beurteilung nach ÖAL-Richtlinie Nr. 3, erstellt von einer Fachperson, etwa einem Ziviltechnikerbüro. Frühzeitige Planung vermeidet teure Nachbesserungen.

Kosten‑Nutzen‑Abwägung: Die Investition in Schallschutz ist wirtschaftlich sinnvoll; die Mietkosten von Schalldämpfern sind gering im Vergleich zu den Risiken eines Baustopps.

Mobile Heizzentrale mieten oder kaufen?

Anhänger- und Containerheizungen gibt es zum Kaufen und zum Mieten. Welche Lösung infrage kommt, hängt dabei immer von den individuellen Konditionen im Laufe der Nutzungszeit ab. Wenn Sie einen langfristigen Einsatz planen, fahren Sie häufig günstiger, wenn Sie eine mobile Heizzentrale kaufen. Zu Beginn müssen Sie dafür allerdings mehr ausgeben. Benötigen Nutzer die mobile Wärme nur vorübergehend, etwa für wenige Wochen oder Monate, könnte das mobile Heizzentrale Mieten günstiger sein. Denn dann zahlen Betreiber nur so lange, wie sie die Heizungsanlage auch benötigen. Hohe Anfangsinvestitionen fallen dabei weg.

KriteriumMietenKaufen
KapitalaufwandNiedrigHoch
WartungInbegriffenZusätzliche Kosten
Langfristige KostenHöherNiedriger
FlexibilitätHöherNiedriger
Aktuellste TechnologieJaNein, außer bei Neukauf
StandzeitKürzer als 2-3 JahreLänger als 2-3 Jahre
FernüberwachungInbegriffenMuss selbst erbracht werden

Vor- und Nachteile der Lösungen im Vergleich

Geringe Anfangsinvestitionen einerseits, niedrige Kosten bei langen Standzeiten andererseits. Sowohl das Mieten als auch das Anschaffen einer mobilen Heizzentrale hat Vorteile. Die folgende Übersicht zeigt, welche das sind.

Mobile Heizzentrale mieten: Vor- und Nachteile

Warum lohnt es sich für Anlagenbetreiber, eine mobile Heizzentrale zu mieten? Ganz einfach: Aus Zeit- und Kostengründen. Wer eine mobile Heizzentrale mietet, bekommt die Anlagen in kürzester Zeit zum gewünschten Einsatzort geliefert. Somit lassen sich Heizungsausfälle im Wohn-, Gewerbe- und Industriebereich sehr schnell überbrücken.

Wer kurzfristig mehr Wärme benötigt, etwa für Produktionsprozesse oder Veranstaltungen, zahlt für die Mietangebote außerdem weniger als für eine neue eigene Heizung. Schwankungen im Leistungsbedarf können flexibel gehandhabt werden, benötigt man mehr Leistung als geplant, kann man relativ problemlos eine leistungsstärkere mobile Heizzentrale mieten. Viele Anbieter bieten zusätzlich die Option der Fernüberwachung, das spart zusätzlichen Wartungsaufwand und hilft, die Anlage immer ordnungsgemäß zu betreiben.

Die wichtigsten Vorteile sind:

unkomplizierte Wärmeversorgung bei Wartung, Reparatur oder Umbau

Heizwärme ist bei Havarien sehr schnell verfügbar

großes, flexibles Leistungsspektrum der Anhängerheizungen

modernste und regelmäßig gewartete Heizungstechnik

Rund-um-die-Uhr Service-Hotline für Störungsfälle

Lieferung, Anschluss und Abholung durch Vermieter

Kostenvorteile bei vorübergehendem Wärmebedarf

günstiger als redundante Backup-Heizungsanlagen

Die wichtigsten Nachteile sind:

Miete über längere Zeiträume teurer als Kauf

Brennstoffversorgung in der Miete möglicherweise teurer

Verfügbarkeit und Preise stark saisonabhängig

Mobile Heizzentrale kaufen: Vor- und Nachteile

Plant man langfristig und hat einen überschaubaren, konstanten Leistungsbedarf, kann sich der Kauf einer mobilen Heizzentrale durchaus lohnen. Wichtig ist hier vor allem die langfristig benötigte Leistung. Die meisten mobilen Heizzentralen sind in der Lage, ihre Leistung zu modulieren. Benötigt man allerdings kurzfristig mehr Leistung als geplant, ist man mit einer gekauften Heizzentrale schlecht beraten. In diesem Fall müsste man weitere Heizanlagen anschaffen oder für die Dauer der Bedarfsspitze weitere Heizzentralen mieten.

Die wichtigsten Vorteile sind:

Über längere Zeiträume günstiger als die Miete

Unabhängig von saisonaler Verfügbarkeit

Eigene Brennstoffversorgung

Die wichtigsten Nachteile sind:

Eigenverantwortung für den ordnungsgemäßen Betrieb, Fachpersonal benötigt

Kurzfristig erhöhter Leistungsbedarf ist nicht möglich

Als reine Redundanz für potenzielle Heizungsausfälle sehr teuer

In der Praxis werden mobile Heizzentralen fast ausschließlich gemietet. Ausnahmefälle sind Standzeiten von mehr als 2-3 Jahren, denn in der Regel amortisiert sich dann ein Kauf. Die mobile Heizzentrale zu erwerben ergibt Sinn, wenn man die mobile Heizung selbst vermieten möchte oder diese nach dem Einsatz als Back-up Lösung für Notfälle oder an einem anderen Standort weiternutzen kann.

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Mietkauf als dritte Alternative

Bei der Variante Mietkauf mieten Betreiber die Technik, bevor sie diese in ihr Eigentum überführen. Sie verteilen die Kosten über einen längeren Zeitraum, bekommen ein erprobtes Gerät und schließen Fehlkäufe aus. Auch bei begrenzter Liquidität vor steigenden Produktionsvolumen ist das eine sinnvolle Lösung.

Häufige Fragen zum Heizzentrale mieten

Wie erfolgt die Trinkwassererwärmung?

Bei der Sanierung von Heizsystemen ist die kontinuierliche Bereitstellung von Warmwasser essentiell. Besonders in Gebäuden, in denen auf warmes Brauchwasser nicht verzichtet werden kann, wie Wohnanlagen und Krankenhäusern, muss eine Lösung gefunden werden. Mobile Heizzentralen bieten hier eine effektive Option, indem sie über einen zusätzlichen Heizkreis speziell für die Brauchwassererwärmung verfügen. Diese Anlagen sichern während der Sanierungsphase die Warmwasserversorgung, indem sie flexibel an das bestehende System angeschlossen werden und die benötigte Leistung präzise erbringen.

Wie schnell kann eine mobile Heizzentrale geliefert werden?

Das unterscheidet sich, je nachdem, ob die Heizzentrale gemietet oder gekauft wird. Im Notfall kann eine mobile Heizzentrale innerhalb von wenigen Stunden gemietet und geliefert werden, da Wärme gerade im Winter extrem wichtig sein kann. Beim Kauf einer mobilen Heizzentrale sind die Lieferzeiten sehr unterschiedlich. Schneller als vier Wochen ist üblicherweise nicht möglich, je nach Anlage und Spezifikationen kann es allerdings auch mehrere Monate dauern, bis das Heizgerät gebaut und schlussendlich geliefert ist.

Wie lange kann man die mobile Heizzentrale mieten?

Die Dauer der Miete einer mobilen Heizzentrale ist nicht begrenzt. Es gibt Kunden, die die Heizgeräte über Monate und sogar Jahre anmieten, da andere Lösungen nicht praktikabel wären. Sehr kurze Mietzeiträume sind eher nicht empfohlen, zumindest werden die Anlagen in diesem Falle sehr teuer. Ein nicht unerheblicher Kostenfaktor ist die Lieferung, diese rechnet sich erst mit zunehmender Standzeit.

Was bedeuten Heizmobil, Heizanhänger und HOTMOBIL?

Heizmobil und Heizanhänger sind umgangssprachliche Begriffe für mobile Heizzentralen. HOTMOBIL ist dagegen ein Markenname von ENERENT, wird im Sprachgebrauch aber häufig als allgemeiner Begriff für solche Geräte verwendet.

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Spezifische Heizlast je Quadratmeter beheizter Fläche.

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Mobile Wärme in ganz Österreich

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  • Wien Wien und Umland
  • Niederösterreich St. Pölten, Wiener Neustadt, Krems
  • Oberösterreich Linz, Wels, Steyr
  • Steiermark Graz, Leoben, Kapfenberg
  • Tirol Innsbruck, Kufstein, Wörgl
  • Kärnten Klagenfurt, Villach, Spittal an der Drau
  • Salzburg Salzburg, Hallein, Zell am See
  • Vorarlberg Bregenz, Dornbirn, Feldkirch
  • Burgenland Eisenstadt, Neusiedl am See, Oberwart

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