
Kühl- und Tiefkühlcontainer
Tiefkühl- und Kühlcontainer mieten in ganz Österreich
Flexibel Lagerkapazitäten schaffen

Das Einhalten von Kühlketten beeinflusst die Qualität verschiedenster Produkte. Sind die eigenen Kapazitäten zu knapp oder kommt es zu einem Defekt am Kühlraum, kann man Tiefkühlcontainer oder Kühlcontainer mieten und schafft so flexibel neue Lagerkapazitäten. Die anschlussfertig vormontierten Einheiten lassen sich dabei nahezu überall aufstellen und in Betrieb nehmen. Sie kommen in der Lebensmittelbranche sowie anderen Industriezweigen zum Einsatz und bringen zahlreiche Vorteile mit sich.
Wir zeigen auf, welche Vorteile das sind und erklären, wie Sie den passenden Tiefkühl- oder Kühlcontainer in Österreich mieten. Bei uns können Sie mit wenigen Klicks ein kostenloses Angebot für Kühlcontainer einholen, egal ob Sie einen 10, 20 oder 40 Fuß Kühlcontainer mieten möchten.
Frachtcontainer mit Isolierung und Kühltechnik für viele Einsatzbereiche
Während Kühlzellen und Kühlräume in der Regel fest in ein Gebäude integriert sind, handelt es sich bei Kühlcontainern um mobil einsetzbare Anlagen. In der Regel bestehen diese aus Stahlcontainern mit verschiedenen Einbauten, die mit einem Kühlaggregat ausgestattet sind. Letzteres führt Wärme aus dem Innenraum ab, um diesen auf niedrigen Temperaturen zu halten. Um frische Waren wie Obst und Gemüse sicher zu lagern, lässt sich darüber hinaus die Atmosphäre im mobilen Lagerraum überwachen und individuell regulieren.
Je nach Art und Ausführung erreichen Kühl- und Tiefkühlcontainer Temperaturbereiche von bis zu minus 70 Grad Celsius. Um dabei niedrige Energieverbräuche zu ermöglichen, verfügen die auch für den Transport geeigneten Container zum Kühlen über eine leistungsfähige Isolierung sowie dicht schließende Türen. Beides sorgt dafür, dass weniger Wärme entweicht und Waren aus jedem erdenklichen Bereich zuverlässig sowie kühl lagern.
Kühlcontainer mieten: von der Anfrage bis zum Abtransport
Die Animation zeigt in fünf Schritten, wie es abläuft: Anfrage, Lieferung, Anschluss, Betrieb und Abholung. Unter der Zeichnung steht zu jedem Schritt, was dabei passiert.
- Strom
- Schritt 1 von 5 · AnfrageGröße, Temperatur, MietdauerSie legen Größe, Temperatur, Einsatzort und Mietdauer fest. Der Anbieter kalkuliert ein individuelles Angebot und vereinbart mit Ihnen den Liefertermin.
- Schritt 2 von 5 · LieferungZum vereinbarten TerminDer Container kommt zum vereinbarten Zeitpunkt per Lkw. Auf Wunsch lässt sich vor der Auslieferung ein PTI-Check durchführen.
- Schritt 3 von 5 · AnschlussNur Strom nötigEin Integral-Kühlcontainer braucht nur einen Stromanschluss mit passendem Kabel. Steht kein Netz zur Verfügung, liefert ein Dieselaggregat den Strom.
- Schritt 4 von 5 · BetriebKälte im ContainerDas Kälteaggregat entzieht dem Innenraum Wärme. Isolierung und dicht schließende Türen halten die Temperatur und den Stromverbrauch niedrig.
- Schritt 5 von 5 · AbholungAußerbetriebnahme und AbtransportZum Mietende wird der Container außer Betrieb gesetzt und per Lkw abtransportiert.
Der erste Schritt ist die Anfrage. Beschreiben Sie Ihr Vorhaben. Wir holen bis zu drei Vergleichsangebote ein, kostenlos und unverbindlich.
Einsatz in Supermärkten, Lebensmittelbetrieben und vielen Industriebereichen
Zum Einsatz kommen Kühlcontainer zum Mieten immer dann, wenn Produkte zu kühlen oder kühl zu lagern sind. Ein Beispiel ist dabei der Supermarkt. Verfügt dieser über keine eigenen Kapazitäten oder fällt die Kühltechnik aus, sorgen Betreiber für Abhilfe, indem Sie einen Kühlcontainer mieten. Gleiches gilt für Bäckereien, Winzer, Lebensmittelhersteller und Betriebe, die Waren kühlen oder gekühlt lagern müssen, wie sie in ganz Österreich, vom Zentralraum bis in die Bergregionen, anzutreffen sind. Welche Container zum Einsatz kommen, hängt dabei von den individuellen Gegebenheiten ab. So wirken sich zum Beispiel die gewünschten Temperaturen, die benötigten Lagerkapazitäten und die Anforderungen an die Einrichtung darauf aus, welchen Kühlcontainer Sie mieten.
| Einsatzbereich | Beschreibung |
|---|---|
| Supermarkt | In österreichischen Supermärkten (ob bei großen Handelsketten oder beim regionalen Nahversorger) sind zahlreiche Waren zu kühlen. Reichen die eigenen Kapazitäten nicht aus oder kommt es durch Bauarbeiten oder Defekte zum Ausfall der eigentlichen Technik, können Betreiber einen Kühlcontainer mieten und die Kühlkette der angebotenen Produkte aufrechterhalten. |
| Großmarkt | Genau wie im Supermarkt bieten auch Großmärkte gekühlte Waren an. Vor dem Verkauf lassen sich diese in einem Mietcontainer kühl lagern, wenn andere Möglichkeiten nicht ausreichen oder funktionieren. |
| Obst- und Gemüseanbau | Abgesehen von regionalen Produkten kommt Obst und Gemüse häufig aus anderen Teilen der Welt. Bis die Produkte in den Regalen heimischer Warenhäuser landen, vergeht teilweise eine lange Zeit. Indem Lieferanten einen Kühlcontainer mieten, überbrücken sie diese ohne Einbußen in der Qualität. Infrage kommen dabei vor allem Anlagen, in denen sich auch die Atmosphäre einstellen und überwachen lässt. |
| Weinanbau und Winzer | Geht es um die Herstellung von Wein, etwa in den österreichische Weinbauregionen Osttirol, Steiermark oder Salzburger Land, spielt die richtige Temperatur eine wichtige Rolle. So zum Beispiel bei der Gärung, die mit zunehmenden Temperaturen schneller abläuft. Bremsen lässt sie sich mit der Kaltmazeration, wobei Winzer frische Trauben eine Zeit bei niedrigen Temperaturen lagern. Da der Prozess nur nach der Lese stattfindet, können Winzer dafür einen Kühlcontainer mieten. Sie vermeiden hohe Anschaffungskosten, sparen Platz und bekommen genau die Technik, die sie benötigen. |
| Großbäckerei | Auch Betreiber von Großbäckereien können Kühlcontainer mieten, um Zutaten zu bevorraten und fertige Produkte gekühlt oder gefroren zu bevorraten. Infrage kommen die Lösungen dabei immer dann, wenn die eigenen Kapazitäten vorübergehend aufzustocken oder lokale Kühlanlagen zeitweise zu ersetzen sind. |
| Molkerei | Genau wie Backwaren sind auch Molkereiprodukte kühl zu lagern, vor allem dann, wenn es sich um frische Waren wie Joghurt, Butter oder Frischmilch handelt. Indem Betreiber einen Kühlcontainer mieten, stellen sie das sicher, wenn die eigenen Kapazitäten zu knapp, vorübergehend nicht nutzbar oder noch nicht vorhanden sind. |
| Schlachthof | Ein weiterer Lebensmittelbereich, in dem Tiefkühlcontainer eine wichtige Rolle spielen, sind Schlachthöfe, Fleischhauer und Fleischereien. Hier ist es mit den mobilen Anlagen möglich, Waren bis zum Abtransport zu lagern oder direkt darin zu versenden. |
| Restaurants und Küchen | Restaurants und Küchen haben in der Regel einen kleineren Warenbestand und lokale Kühlzellen. Bei Störungen, Bauarbeiten oder dann, wenn diese bereits vollgefüllt sind, lassen sich Tiefkühlcontainer mieten, um flexibel neue Lagerkapazitäten zu schaffen. |
| Catering | Während Restaurants in aller Regel eigene Kühlhäuser haben, ist das bei Catering-Betrieben oft nicht der Fall. Das gilt zumindest dann, wenn diese mobil für große Veranstaltungen verantwortlich sind. Indem Verantwortliche für das Catering Kühlcontainer mieten, sorgen sie ortsunabhängig für ausreichend große Getränke- und Speise-Lagerkapazitäten. |
| Messen | Aussteller auf österreichischen Messen, etwa der Messe Wieselburg oder der Fachmesse „Alles für den Gast“ in Salzburg, kämpfen häufig mit den gleichen Voraussetzungen wie Caterer: Sie sind mobil im Einsatz und müssen Waren oder Produkte an nahezu jedem Ort kühl lagern. Möglich ist das mit Mietcontainern zum Kühlen. |
| Produktion | Kühl- und Tiefkühlcontainer kommen aber nicht nur im Zusammenhang mit Lebensmitteln zum Einsatz. Auch in der Industrie sind die Lösungen gefragt, um zu kühlende oder temperatursensible Güter zuverlässig lagern zu können. |
| Chemische Industrie | Ein weiteres Beispiel für Einsatzbereiche der Kühlcontainer stellt die chemische Industrie dar. Hier sind es Medikamente oder andere chemische Erzeugnisse, die bei zu hohen Temperaturen an Qualität verlieren oder sogar verderben könnten. |
| Medizin und Pharmazie | Mobile Kühl- und Tiefkühlcontainer zur Medikamentenlagerung kommen im Gesundheitswesen immer häufiger zum Einsatz, etwa bei temporären medizinischen Einsätzen oder bei der dezentralen Lagerung pharmazeutischer Produkte. Sie lassen sich günstig und bedarfsgerecht an nahezu jedem Ort nutzen. |
| Forschung und Entwicklung | Ob in der Maschinenindustrie oder in der Werkstoffkunde: Geht es um Forschung und Entwicklung, sind Tests in verschiedenen Temperaturbereichen von besonderer Bedeutung. Durchführen lassen sich diese in einem Tiefkühl- oder Kühlcontainer. Da die Anlagen in der Regel nur vorübergehend für Kältetests zum Einsatz kommen, bieten sich Mietlösungen an. |
| Logistik | Spediteure und Transportunternehmen bekommen häufig den Auftrag, gekühlte Waren zu lagern. Drohen diese in konventionellen Containern oder in speziellen Isoliercontainern aufzutauen, sind mobile Kühl- und Tiefkühlcontainer die passende Lösung. Denn wie konventionelle Frachtcontainer lassen sich auch diese auf einen Lkw stellen und unkompliziert transportieren. |
Die Übersicht zeigt, wie groß der Anwendungsbereich von Tiefkühlcontainern und Kühlcontainern zum Mieten oder Kaufen tatsächlich ist. So kommen die Anlagen neben dem Lebensmittelbereich auch in der Agrarforschung, im Maschinen- und Industriesektor, im Produktionsbereich, im Gesundheitswesen sowie im Bereich Handel und Logistik zum Einsatz.
Schnelle Verfügbarkeit und Unterstützung mit attraktivem Service
Wenn Sie einen Kühl- oder Tiefkühlcontainer mieten, schaffen Sie schnell und flexibel zusätzliche Lagerkapazitäten.
Sie erhalten die Anlagen für den gewünschten Zeitraum, vermeiden hohe Investitionskosten und können anstehende Ausgaben besser planen.

Darüber hinaus profitieren Sie je nach Anbieter von einem umfassenden Service. Dieses reicht von der Auslegung über Lieferung und Anschluss bis zur Unterstützung im laufenden Betrieb. Viele Unternehmen stellen dafür ausgebildetes Fachpersonal zur Verfügung, das im Bedarfsfall schnell erreichbar ist. Gerade bei empfindlichen Lebensmitteln kann dieser Service entscheidend sein, um Warenverluste zu vermeiden.
Verderbliche Waren schützen, Einbußen vermeiden und Strafen umgehen
Mit einem Mietcontainer zum Kühlen lassen sich verderbliche Waren absichern, wenn die eigene Kühltechnik ausfällt. So kann die Qualität temperatursensibler Produkte aufrechterhalten und das Risiko von Lieferunterbrechungen, Warenverlusten sowie allfälligen Konventionalstrafen reduziert werden. Solche Kosten können je nach vertraglicher Vereinbarung entstehen, wenn die erforderliche Kühlung infolge von Ausfällen oder Bauarbeiten in der eigenen Anlage nicht mehr sichergestellt werden kann.
Keine Lagerflächen, begrenzte Lagerkapazitäten oder durch Defekt, Umbau oder Ausbau nicht nutzbare Anlagen: All das sind typische Gründe, warum Verantwortliche einen Tiefkühlcontainer oder einen Kühlcontainer mieten. Welche Vorteile die mobilen Kühllösungen mit sich bringen, zeigt die folgende Übersicht:
Vorteile von mobilen Kühllösungen
- moderne, effiziente und passgenaue Technik schnell verfügbar
- gut gewartete Kühlcontainer mit individueller Ausstattung
- geeignete Lösungen für HACCP-konforme Konzepte bei unverpackten Lebensmitteln
- Notfalllösung bei Havarie und Ausfall der eigenen Kühltechnik
- flexibel einsetzbare und nahezu überall aufstellbare Kühllösung
- keine hohen Investitionskosten
- bedarfsgerechte und planbare Ausgaben während der Nutzung
- keine Kapitalbindung durch Anschaffung
- Mietkosten können in Österreich grundsätzlich als Geschäftsaufwand abzugsfähig sein*
- umfangreicher Service bis hin zum vollständigen Betrieb
- Lieferung, Installation, Anschluss und Abholung durch Fachbetriebe
- je nach Anbieter schnelle technische Unterstützung für einen sicheren Kühlbetrieb
- auf Wunsch Prüfung der Technik durch Fachleute (PTI)
Die größten Vorteile von Kühlcontainern zur Miete liegen dabei nicht nur im flexiblen Einsatz. Auch die Gesamtkosten können im Vergleich zu einem Kauf je nach Einsatzdauer und Anforderungen tiefer ausfallen.
* Die steuerliche Behandlung sollte im Einzelfall geprüft werden
Kühlcontainer mieten oder kaufen: Wann ist welche Lösung die bessere?
Die Miete eines Containers ist in der Regel vor allem dann sinnvoll, wenn es um vorübergehende Einsätze geht. Wird die Technik dauerhaft benötigt, etwa als Kühllager in der Lebensmittelbranche, kann auch ein Kauf von Vorteil sein. Entscheidend sind dabei immer die individuell anfallenden Kosten über den geplanten Nutzungszeitraum.
Wichtig ist, nicht nur Mietraten und Kaufpreise miteinander zu vergleichen. Auch Ausgaben für Wartung, Reparaturen und eine allfällige Ersatzbeschaffung sollten in die Rechnung einfließen. So zeigt sich häufig, dass ein Kühlcontainer auch bei längerer Nutzung eine wirtschaftlich sinnvolle Mietlösung sein kann.
Richtpreise 2026 für die Kühlcontainer Miete in Österreich
Je nach Größe, Temperaturbereich, Mietdauer und Ausstattung liegen die Mietpreise für Kühlcontainer in Österreich typischerweise bei rund 600 Euro bis 1.100 Euro pro Monat für 20-Fuß-Modelle und bei 950 Euro bis 1.600 Euro pro Monat für 40-Fuß-Container.
Tiefkühlcontainer sind in der Regel teurer. Speziallösungen für Ultra-Tiefkühlung unter -40°C werden meist individuell angeboten.
Transport, Strom, Temperaturüberwachung, Regalsysteme und allfällige Qualifizierungs- oder Dokumentationsleistungen sind häufig nicht im Grundpreis enthalten.
Verschiedene Bauarten: Porthole-Container oder Integral-Kühlcontainer
Geht es um die Ausführung von Kühl- und Gefriercontainern, lassen sich hauptsächlich zwei Bauarten voneinander unterscheiden. So gibt es Integral-Kühlcontainer mit eigenem Kühlsystem sowie Porthole-Container. Letztere haben kein eigenes Kühlaggregat und heißen daher auch Isoliercontainer. Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Eigenschaften im Vergleich.
| Integral-Kühlcontainer | Porthole-Container | |
|---|---|---|
| Kurzbeschreibung | Kühltechnik in den Container integriert (etwa 70 cm geringere Länge nutzbar). | Anschluss an Warm- und Kaltluftschläuche vorhandener Kühlsysteme oder Kühlung mit Clip-On-Klimagerät. |
| Vorteile | Individuelle Steuerung von Temperatur und Luftzusammensetzung; komplett unabhängiger Betrieb (nur Stromanschluss nötig); in Innen- und Außenräumen (auf Schiffen auch unter Deck) nutzbar; immer im ISO-Format für eine flexible Lagerung und Verladung. | Höhere Lagerkapazität und Nutzlast bei gleicher Containergröße; günstiger, da keine eigene Kühltechnik. |
| Nachteile | Integrierte Klimatechnik beansprucht Platz und reduziert die verfügbare Nutzlast. | Von externem Kühlsystem oder Clip-On-Gerät abhängig; teilweise keine individuelle Steuerung von Temperatur und Luft bei zentralem Kühlsystem; keine ISO-Containermaße mit Clip-On-Klimagerät. |
Mit Kühltechnik: Einen Integral-Kühlcontainer mieten oder kaufen
Integral-Units, Integral-Reefer-Container oder Integrated Units, wie Integral-Kühlcontainer zum Mieten oder Kaufen auch bezeichnet werden, sind anschlussfertige Kühllösungen. Denn dabei handelt es sich um isolierte Frachtcontainer mit eigenem Kühlsystem. Sie blasen kalte Luft unter einem Gitterboden (Grätings) ein und lassen diese durch Zwischenräume in der Ladung sowie Sicken in der Containerwandung nach oben strömen. Die Luft nimmt dabei Wärme auf, bevor das Klimagerät die Warmluft unter der Decke wieder ansaugt. Für den Betrieb benötigen die Anlagen Strom, der in der Regel von einem vor Ort verfügbaren Netz (lokaler Einsatz, Schiffstransport etc.) oder einem eigenen Generator (lokaler Einsatz, LKW-Transport etc.) kommt.
Um die Standardabmessungen der ISO-Container nicht zu verletzen, sitzt die Kühltechnik in aller Regel im Container. Das ist zwar kompakt, reduziert aber auch Kapazität und Nutzlast.
Eine Besonderheit
Auf Wunsch können die Kühlsysteme der Integral-Kühlcontainer neben der Temperatur auch die Atmosphäre überwachen. So ist es durch einen variablen Außenluftanteil möglich, Feuchtelasten oder Stoffwechselgase von Obst abzuführen.
Ohne Kühltechnik: Porthole-/Isoliercontainer mieten oder kaufen
Porthole-Container besitzen kein eigenes Kühlaggregat. Sie sind stirnseitig mit Zu- und Abluftöffnungen ausgestattet und lassen sich an ein lokales Kühlsystem anbinden. Ist das zum Beispiel beim Transport mit LKWs oder bei stationären Einsätzen nicht möglich, kommen Clip-On-Aggregate zum Einsatz. Dabei handelt es sich um Klimageräte, die stirnseitig am Container befestigt werden. Auch diese nutzen die Portholes in der Containerwand zur Zu- und Abluftführung, verletzen dabei aber die ISO-Abmessungen der Container. Während das in bestimmten Anwendungsfällen nachteilig ist, bringt der freie Platz im Inneren einige Vorteile. Denn durch diesen lassen sich bei gleicher Containergröße mehr Paletten einlagern. Außerdem ist auch die Nutzlast höher, wenn die zur Kühlung erforderliche Technik separat bereitgestellt wird.
In puncto Luftführung unterscheiden sich Isoliercontainer nicht von anderen Kühlcontainern. Denn auch hier strömt kalte Luft unter den Grätings ein, um durch die Ladung nach oben zu gelangen. Unter der Decke saugen Clip-On-Aggregate oder lokale Kühlsysteme die erwärmte Luft dann wieder ab.
Keine individuelle Steuerung
Während sich Integrated Units individuell steuern lassen, ist das bei Porthole-Containern nicht der Fall. Das gilt zumindest dann, wenn sie Kaltluft von einer lokal vorhandenen Anlage bekommen. Zudem besteht die Gefahr, dass durch nicht dicht schließende Anschlüsse Warmluft einströmt. Das würde zu einer höheren Kühllast und zu einem Anstieg der Temperatur führen.
Bei Integral- und Porthole-Containern auf die Beladung achten
Unabhängig davon, ob Sie einen Porthole- oder einen Integral-Kühlcontainer mieten, ist immer auf eine geschickte Beladung zu achten. Dabei ist sicherzustellen, dass kalte Luft von unten nach oben strömen kann. Realisieren lässt sich das mit einer optimalen Verteilung der Paletten oder mit günstigen Verpackungsformen. Da integrierte und externe Klimageräte Warmluft unter der Decke absaugen, ist außerdem auf einen gewissen Freiraum zu achten. In der Regel markieren Hersteller die maximale Ladungshöhe dabei an den Innenwänden der Container.
Werden Waren im Block gekühlt (ohne Zwischenräume zwischen den Kartons), sollten diese bereits vor dem Einlagern auf die gewünschte Temperatur heruntergekühlt werden.
Gefrier- und Kühlcontainer mieten oder kaufen: Die richtige Größe
So groß wie nötig und so klein wie möglich: Wer diesem Grundsatz folgt, wählt die richtige Größe der Kühlcontainer aus. Andernfalls könnte der Platz nicht ausreichen (Container zu klein) oder der Stromverbrauch unnötig hoch ausfallen (Container zu groß).
Doch welche Größen stehen hier eigentlich zur Auswahl? Grundsätzlich gibt es drei Kühlcontainer-Standardgrößen, deren Länge üblicherweise in Fuß angegeben wird und deren Maße in der ISO-Norm 668 festgelegt sind. Diese Norm wurde 1968 in ihrer ersten Fassung veröffentlicht, um die Container für den internationalen (vor allem Übersee-) Handel auf einheitliche und damit leichter transportierbare Größen zu vereinheitlichen. Die Höhe und Breite der ISO-Container sind der Norm folgend üblicherweise immer gleich, lediglich die Länge unterscheidet sich. Die Höhe der Container beträgt dabei in der Regel 2,591 Meter und die Breite 2,438 Meter.
10 Fuß2,991 m lang
20 Fuß6,058 m lang
40 Fuß12,192 m lang
Querschnitt
Breite 2,438 mHöhe 2,591 m
Die Silhouette zeigt 1,75 m Körpergröße im selben Maßstab. Alle Maße nach ISO 668. High-Cube-Container sind 2,896 m hoch.
Die einzige Ausnahme stellen hier sogenannte High-Cube-Container dar. Diese sind 2,896 Meter hoch und verfügen dadurch über ein höheres Volumen sowie eine höhere Nutzlast. Die Türen der Kühlcontainer zum Mieten haben ab Werk sehr ähnliche Maße. Sie sind etwa 2,29 Meter breit und 2,25 Meter hoch. Handelt es sich um einen High-Cube-Container, sind die Türen mit etwa 2,56 Metern hingegen höher. 45-Fuß-Container verfügen mit 2,45 Metern zudem über etwas breitere Türen.
Die folgende Tabelle gibt einen Überblick und zeigt, wie viele Paletten sich in den verschiedenen Kühlcontainern zum Mieten einlagern lassen.
| Größe | Außenmaße (L x B x H, mm) | Innenmaße (L x B x H, mm) | Maße (leer / Zuladung / gesamt) | Stellplätze für Paletten* |
|---|---|---|---|---|
| 10 Fuß | 2.991 x 2.438 x 2.591 | 2.383 x 2.190 x 2.291 | 2.250 / 7.910 / 10.160 kg | 4 |
| 20 Fuß | 6.058 x 2.438 x 2.591 | 5.456 x 2.294 x 2.263 | 2.900 / 27.600 / 30.480 kg | 10 |
| 40 Fuß | 12.192 x 2.438 x 2.591 | 11.577 x 2.294 x 2.110 | 3.900 / 28.600 / 32.500 kg | 22 |
| 40 Fuß High Cube | 12.192 x 2.438 x 2.896 | 11.550 x 2.290 x 2.545 | 4.660 / 29.340 / 34.000 kg | 22 |
| 45 Fuß High Cube | 13.716 x 2.550 x 2.896 | 13.316 x 2.440 x 2.567 | 6.090 / 27.910 / 34.000 kg | 33 |
* Die klassische Europalette nach EPAL-Norm (120 x 80 cm)
Zum AngebotKostenlos und unverbindlich. Rückmeldung innerhalb von 24 Stunden.
Exemplarische Beladung mit Europaletten
Die optimale Beladung der Kühlcontainer hängt immer von der Größe der verwendeten Paletten ab. Die klassische Europalette (120 x 80 cm) sollte in Kühlcontainern in der Regel versetzt eingeladen werden, um die Innenmaße der Container optimal auszunutzen.
10 Fuß4 Europaletten
20 Fuß10 Europaletten
40 Fuß22 Europaletten
Jede Fläche ist eine Europalette mit 1.200 × 800 mm. Längs liegt die 1,20-Meter-Seite in Containerrichtung, quer die 0,80-Meter-Seite; die hellen Rillen laufen immer parallel zur langen Seite.
Für Überseecontainer ist die sogenannte Containerpalette entwickelt worden. Mit einem Maß von 114 x 114 cm ist sie allerdings auf die Innenmaße von herkömmlichen Seecontainern ausgelegt, die ohne zusätzliche Dämmung auskommen und mit 235,2 cm etwas breiter als klassische Kühlcontainer sind. Die 229,4 cm würden theoretisch zwar auch für zwei dieser Containerpaletten nebeneinander ausreichen, allerdings wäre dann der Abstand zwischen den Paletten extrem gering und hätte voraussichtlich einen negativen Einfluss auf die Kühlung.
Kühlcontainer mieten: Ausstattung, Qualitätsstandards und Varianten
Möchten Sie einen Tiefkühlcontainer oder einen Kühlcontainer mieten, gibt es zahlreiche Auswahlmöglichkeiten. Neben der Containergröße betrifft das vor allem die Ausstattung der Anlagen. Die folgende Übersicht zeigt, wie Sie Miet- oder Kaufcontainer optimal an Ihre Bedürfnisse anpassen.
| Zubehör / Ausstattung | Beschreibung |
|---|---|
| Kabel und Verlängerungskabel | Passende Stromkabel sind nötig, um Container mit integriertem Kühlaggregat oder Clip-On-Aggregate an das lokale Stromnetz anzuschließen. Sie gehören zur Grundausstattung und lassen sich durch Verlängerungskabel erweitern. |
| Innenbeleuchtung | Frachtcontainer verfügen standardmäßig weder über Fenster noch über Beleuchtungsanlagen. Um das Ein- und Auslagern von Waren zu erleichtern und die Sicherheit des Personals zu erhöhen, können Sie Kühlcontainer mit Beleuchtung mieten. Moderne LED-Lichter arbeiten dabei stromsparend, zuverlässig und kostengünstig. |
| Anti-Rutsch-Boden | In puncto Sicherheit kommt es neben der Beleuchtung auch auf den Boden an. Vor allem dann, wenn es einmal feucht werden kann, sollte dieser mit einer Anti-Rutsch-Beschichtung versehen sein. |
| Höhenverstellbare Untergestelle | Mit einem höhenverstellbaren Untergestell passen Sie den Innenraum optimal an Ihre Bedürfnisse an. Dabei handelt es sich um Unterbauten oder Böcke für ISO-Container, die Sie flexibel nach oben oder unten fahren können, sodass sich Türen und Containerböden exakt auf Höhe Ihrer Rampen befinden. |
| Kunststoffregale | Eine große Auswahl gibt es auch in Bezug auf die Innenraumausstattung. Passend zu Ihrem Bedarf können Sie hier zum Beispiel Kühlcontainer mit Edelstahl- oder Kunststoffregalen mieten. |
| Einfahrrampe | Ein- oder Auffahrrampen für Kühlcontainer zum Mieten erleichtern die Arbeit. Denn sie ermöglichen es, die Türschwelle auch mit Hubwagen, Ameisen oder Staplern zu überqueren. |
| Kühlvorhang | Bei sehr niedrigen Temperaturen ist es wichtig, die Waren vor einströmender Warmluft zu schützen. Möglich ist das mit hinzubuchbaren Kühlvorhängen. Diese sitzen hinter der Tür, reduzieren den freien Querschnitt und wirken dem schnellen Aufheizen entgegen. |
| Paniktür | Paniktüren sind ein wichtiger Baustein, wenn es um die Sicherheit im Kühl- oder Tiefkühlcontainer zum Mieten geht. Sie lassen sich von innen öffnen und verhindern, dass Personen bei der Arbeit in der kalten Atmosphäre eingeschlossen werden. |
| Not-Ausschalter | In puncto Sicherheit sind auch Not-Aus-Schalter zu erwähnen. Diese schalten die Kühlaggregate im Ernstfall sofort aus, um ein weiteres Auskühlen zu verhindern. |
| Datenlogger | Sind Kühlketten einzuhalten, lässt sich das mit einem Datenlogger überwachen. Die Lösungen, die Sie mit dem Kühlcontainer mieten, zeichnen den Temperaturverlauf während der Lagerung und Lieferung auf und zeigen, ob die einzuhaltenden Werte überschritten wurden. |
| Fernüberwachung | Mehr Transparenz als Datenlogger bringen Systeme zur Fernüberwachung. Auch diese lassen sich mit dem Kühlcontainer mieten, um die Temperaturen zu überwachen. Die wichtigen Informationen erhalten Sie dabei in Echtzeit, ganz gleich, wo sich der Miet- oder Kaufcontainer gerade befindet. |
| Alarm | Alarmanlagen sind vor allem dann sinnvoll, wenn es um die stationäre Aufstellung der Anlagen geht. Sie lassen sich aktivieren, wenn Temperaturen bestimmte Grenzwerte überschreiten oder Unbefugte Containertüren öffnen. |
Wann welches Zubehör zum Einsatz kommt, hängt von der entsprechenden Anwendung ab. Erfahrene Mietanbieter helfen hier bei der Auswahl, um Ihre Bedürfnisse optimal zu erfüllen.
Technische Überprüfung vor jedem Einsatz: PTI-Check dazu buchen
Vor allem bei Lebensmitteln und anderen temperatursensiblen Waren ist die volle Funktionstüchtigkeit der Container besonders wichtig. Möchten Sie sich vor der Nutzung von der Unversehrtheit der Anlagen überzeugen, bieten Vermieter PTI-Checks an. Dabei handelt es sich um Pre-Trip-Inspections, also Inspektionen, die Fachleute vor dem Einsatz durchführen.
Für Lebensmittel und Medizin: HACCP- und GMP-Kühlcontainer mieten
Vor allem die Lagerung unverpackter Lebensmittel setzt hohe Qualitätsstandards voraus. Indem Sie HACCP-Kühlcontainer mieten, stellen Sie diese sicher. Denn HACCP steht für Hazard Analysis and Critical Control Points und beschreibt die Gefahrenanalyse und Kontrolle kritischer Punkte. Die HACCP-Pflicht ergibt sich aus der EU-Lebensmittelhygieneverordnung (EG) Nr. 852/2004, in Österreich vollzogen über das Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz (LMSVG). Neben den Containern bezieht sich das auf alle Bereiche der Zubereitung, Verarbeitung, Herstellung, Verpackung, Lagerung, Beförderung, Verteilung, Behandlung und des Verkaufs von Lebensmitteln.
Für den Transport von Medikamenten und anderen pharmazeutischen Erzeugnissen ist häufig ein GMP-Kühlcontainer zu mieten. Das Zertifikat steht für ein besonderes Qualitätsmanagement im Umgang mit Lebens- und Futtermitteln sowie Kosmetika, Arzneimitteln und ähnlichen Wirkstoffen. In Österreich ist die GMP-Zertifizierung für Arzneimittel und Medizinprodukte durch BASG (Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen) geregelt.
Mobile Schockfroster: Zum Mieten auch als Tiefkühlcontainer
Vor allem im Bereich der Lebensmittelbranche ist es oft erforderlich, frische Waren in kurzer Zeit sehr stark abzukühlen. Tiefkühlcontainer ermöglichen das. Sie sind als Superfroster oder Schockfroster zum Mieten erhältlich und mit einem speziellen Aufbau ausgestattet.
Neben einer Zwischendecke, die erwärmte Luft kontrolliert aus dem Kühlraum abführt, sorgen dabei vor allem leistungsstarke Kühlgeräte für schnell sinkende Temperaturen. Auf diese Weise ist es möglich, Waren binnen 24 Stunden auch im Kern auf minus 20 Grad Celsius herunterzukühlen.
Geht es darum, Lebensmittel besonders lange einzulagern oder zu transportieren, sind Tiefkühlcontainer mit Temperaturen von unter minus 70 Grad Celsius nötig. Hier friert das Wasser komplett aus, sodass Waren nicht verderben.
Kontrollierte Feuchtigkeit durch steuerbare Containerbelüftung
Neben der Temperatur spielt oft auch die Feuchtigkeit eine Rolle, wenn es um das Lagern und Transportieren verschiedener Güter geht. Ist das der Fall, sollten Kühlcontainer zum Mieten über eine kontrollierte Containerbelüftung verfügen. Diese ermöglicht es, die relative Luftfeuchtigkeit im Container zu senken, wenn die Bedingungen günstig sind.
Auf den Einsatzort achten: Der relative Feuchtegehalt der Luft hängt vor allem von den klimatischen Bedingungen am Einsatzort ab. In Österreich können diese je nach Region und Höhenlage stark variieren, von feuchtem Klima im Zentralraum bis hin zu trockeneren Bedingungen in höheren Lagen. Dies ist bei der Planung des Einsatzorts sowie der Transportwege zu berücksichtigen.
Zum AngebotKostenlos und unverbindlich. Rückmeldung innerhalb von 24 Stunden.
Kühlcontainer mieten: Atmosphäre für frische Waren steuern
Obst und Gemüse ernten Produzenten häufig unreif. Sie bleiben auf dem Transportweg biotisch aktiv und verbrauchen Sauerstoff. Gleichzeitig geben sie Wärme und CO2 ab, was den Reifeprozess beeinflusst. Damit Lebensmittel nicht verderben, kommt es also auch im Kühlcontainer auf die richtige Atmosphäre an. Die folgende Tabelle zeigt, wie sich die CO2-Abgabe verschiedener Lebensmittel abhängig von der Temperatur entwickelt.
| Produkt | CO2 (mg/kgh) bei 0°C | CO2 (mg/kgh) bei 4–5°C | CO2 (mg/kgh) bei 10°C | CO2 (mg/kgh) bei 15–16°C | CO2 (mg/kgh) bei 20–21°C |
|---|---|---|---|---|---|
| Äpfel | 3–6 | 5–11 | 14–20 | 18–31 | 20–41 |
| Bananen | – | – | 21–39 | 25–75 | 33–142 |
| Avocados | – | 20–30 | – | 62–157 | 74–347 |
| Blaubeeren | 2–10 | 9–12 | 23–25 | 34–62 | 52–87 |
| Spargel | 27–80 | 55–136 | 90–304 | 160–327 | 275–500 |
Während Kühlaggregate die entstehende Wärme abführen, lässt sich der CO2-Gehalt in der Luft zum Beispiel mit der Belüftung regulieren. Welche Werte einzuhalten sind, um Gärungs-, Alterungs- und Reifeprozesse zu verlangsamen, hängt von der Temperatur und der Art der Lebensmittel ab. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick.
| Produkt | Temperaturbereich | Optimaler Bereich | Schädlicher Bereich |
|---|---|---|---|
| Äpfel | -0,5–2°C | 1–3% O2 | 1–5% CO2 | < 1% O2 | > 5% CO2 |
| Bananen | 12–16°C | 2–5% O2 | 2–5% CO2 | < 1% O2 | > 7% CO2 |
| Avocados | 5–13°C | 2–5% O2 | 3–10% CO2 | < 1% O2 | > 15% CO2 |
| Blaubeeren | 0–5°C | 2–5% O2 | 12–20% CO2 | < 1,5% O2 | > 25% CO2 |
| Spargel | 1–5°C | 21% O2 | 5–14% CO2 | < 10% O2 | > 15% CO2 |
Erreichen lassen sich die gewünschten Werte wie beschrieben mit einer gezielten Belüftung. Alternativ ist es möglich, Stickstoffflaschen oder -generatoren einzusetzen. Der Stickstoff verdrängt den Sauerstoff und sorgt somit zuverlässig für die richtige Luftzusammensetzung.
Energieversorgung: Kühlcontainer mieten und Strom bereitstellen
Beleuchtung, Regelung und Kühlaggregate: All diese Systeme funktionieren nur dann, wenn ausreichend elektrische Energie verfügbar ist. Am einfachsten beziehen Kühl- und Tiefkühlcontainer zum Mieten diesen aus lokalen Stromnetzen, etwa von Schiffen oder Gebäuden. Der Anschluss erfolgt mit einem passenden Kabel, definiert sind die Anschlussdaten durch die ISO 1496 Teil 2. Integral-Kühlcontainer lassen sich demnach grundsätzlich mit 3-Phasen-Drehstrom unterschiedlicher Frequenz und Spannung betreiben und in zwei Netzspannungstypen unterscheiden. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick.
| Bauart | Kategorie A: 50 Hz ±2,5% | Kategorie B: 60 Hz ±2,5% | Maximale Leistungsaufnahme | Maximaler Einschaltstrom |
|---|---|---|---|---|
| Container Typ I | 180 V min. / 230 V max. | 200 V min. / 250 V max. | 15 kW / 18,75 kVA | 300 A |
| Container Typ II | 360 V min. / 460 V max. | 400 V min. / 500 V max. | 15 kW / 18,75 kVA | 150 A |
Wichtig für den österreichischen Markt: Das österreichische Stromnetz arbeitet mit 230 V / 400 V bei 50 Hz (Kategorie A). Kühlcontainer vom Typ II sind damit direkt an das österreichische Drehstromnetz anschließbar. Für den Anschluss empfehlen wir, vorab die lokalen Netzanschlussbedingungen mit dem zuständigen Netzbetreiber (z. B. Wiener Netze, Netz Niederösterreich, Netz Oberösterreich) zu klären.
Einige Kühlcontainer zum Mieten nutzen einen Transformator und sind damit für beide Spannungsbereiche einsetzbar. Fachleute sprechen dabei von der sogenannten Dual-Voltage-Ausstattung.
Integrierte oder separate Diesel-Aggregate für die mobile Stromerzeugung
Steht kein lokaler Stromanschluss zur Verfügung, liefern Dieselaggregate die benötigte elektrische Energie. Diese sind meist separat einsetzbar und als Undermount- oder Clip-On-Aggregat erhältlich.
- Undermount-Aggregate eignen sich für den stationären Einsatz auf dem gleichen Trailer. Sie sitzen unter dem Container und laufen dank integrierter Dieseltanks 10 bis 12 Stunden am Stück.
- Clip-On-Aggregate kommen für Behälter infrage, die ihren Trailer häufiger wechseln. Sie sitzen an der Rückwand und liefern elektrische Energie mit integrierten Dieseltanks ebenfalls für etwa 10 bis 12 Stunden.
Wenn Sie einen Tiefkühlcontainer oder einen Kühlcontainer mieten und diesen mit separaten Aggregaten betreiben, ist die Aufstellung nur im Freien bzw. auf Deck möglich. Die Container erreichen damit nicht mehr die ISO-Maße und sind auf dem Transportweg meist gesondert zu behandeln.
Energiekosten und Stromverbrauch berechnen: Kühlcontainer mieten in Österreich
Für Lieferanten, Spediteure und Nutzer ist es wichtig, den Stromverbrauch der Kühlaggregate zu kennen. Denn dieser beeinflusst neben der Standzeit auch die anfallenden Energiekosten. Überschlägig lassen sich dabei folgende Richtwerte heranziehen:
- 20 Fuß Container: 3,5 bis 4,5 kWh pro Betriebsstunde
- 40 Fuß Container: 7,0 bis 9,0 kWh pro Betriebsstunde
Bezogen auf einen Tag liegt der Stromverbrauch damit bei 84 bis 216 Kilowattstunden. In der Praxis ermöglichen diese Werte allerdings nur einen ersten Überschlag. Denn der tatsächliche Verbrauch hängt von zahlreichen Faktoren ab:
- Größe, Bauart, Isolierung und Zustand (Dichtheit der Türen) des Containers
- Effizienz und Leistung des Kühlaggregats
- Temperatur im Kühlcontainer (Normal- oder Tiefkühlung)
- Art, Menge und Temperatur der eingelagerten Waren
- Häufigkeit der Be- und Entladungsvorgänge
- Sonneneinstrahlung und Umgebungstemperatur
Zum AngebotKostenlos und unverbindlich. Rückmeldung innerhalb von 24 Stunden.
Der Stromverbrauch verringert sich bei Erreichung der Zieltemperatur
Die Stromaufnahme der Kühlcontainer verändert sich während des Kühlprozesses und wird stetig niedriger, bis der Kühlcontainer seine Zieltemperatur erreicht hat. Ab diesem Zeitpunkt takten moderne Kühlcontainer ihre Kühlaggregate nach Bedarf und verbrauchen dank ihrer guten Wärmedämmung bzw. Isolierung deutlich weniger Strom als zu Beginn des Kühlprozesses, den sie oftmals mit Volllast starten.
| Container-Temperatur | Kühlleistung | Stromaufnahme |
|---|---|---|
| +20°C | 14 kW | 10 kW |
| 0°C | 10 kW | 9 kW |
| -20°C | 6 kW | 6 kW |
| -30°C | 4 kW | 5 kW |
Exemplarischer Leistungs-/Strombedarf beim Herunterkühlen auf -30 Grad Celsius bei einer Umgebungstemperatur von 35 Grad Celsius.
Tiefkühl- und Kühlcontainer mieten in Österreich: Der Ablauf einfach erklärt
Möchten Sie einen Kühl- oder Tiefkühlcontainer in Österreich mieten, ist es wichtig, diesen passend zu Ihren Bedürfnissen auszuwählen. Stehen diese fest, wenden Sie sich an einen Mietanbieter, der bei der Zusammenstellung der Technik hilft. Er kalkuliert ein individuelles Angebot und liefert den Mietcontainer zum vereinbarten Zeitpunkt aus. Wie der Ablauf im Detail funktioniert, zeigt die folgende Übersicht Schritt für Schritt.
Bedürfnisse und Anforderungen zusammenstellen
Im ersten Schritt geht es darum, Ihre individuellen Anforderungen zusammenzustellen. Entscheidend sind dabei Faktoren wie die Art der einzulagernden Waren, die benötigten Temperaturen und Bedingungen in Bezug auf Ausstattung, Zubehör und Zertifizierung (z. B. HACCP gemäß LMSVG oder GMP gemäß den Vorgaben des BASG). Auch die Art der Verwendung (Transport oder stationärer Einsatz) sowie die Dauer der Mietzeit sind hier festzulegen.
Angebote einholen und richtigen Anbieter finden
Im zweiten Schritt wenden Sie sich an einen oder mehrere Anbieter. Sie besprechen den bereits erstellten Anforderungskatalog und beantworten technische Rückfragen der Vermieter. Letztere nutzen die gesammelten Angaben daraufhin, um ein individuelles Angebot zu kalkulieren.
Angebote vergleichen und Liefertermin vereinbaren
Entspricht das Angebot Ihren Erwartungen oder haben Sie sich im Vergleich für einen Anbieter entschieden? Dann können Sie den Kühlcontainer mieten und die Lieferung zum gewünschten Termin (wenn verfügbar) vereinbaren.
Anlieferung und Inbetriebnahme des Mietcontainers
Der Vermieter bereitet daraufhin alles für die Lieferung vor. Er stellt die Technik am vereinbarten Termin vor Ort bereit und schließt diese auf Wunsch auch an. Bei Bedarf ist es möglich, vor der Auslieferung auch einen PTI-Check durchführen zu lassen. Bei der sogenannten Pre-Trip-Inspection überprüft ein Fachmann den Container vor der Nutzung.
Technische Unterstützung im laufenden Betrieb
Kommt es im laufenden Betrieb zu Fragen, Problemen oder Störungen, steht ein Service-Team in der Regel rund um die Uhr zur Verfügung. Die Techniker beheben bestehende Probleme meist sehr schnell, sodass sich schädliche Auswirkungen auf die eingelagerte Ware in den meisten Fällen verhindern lassen.
Außer Betrieb Setzung und Abtransport des Containers
Ist die vereinbarte Mietzeit vorüber, holen Techniker des Anbieters die Anlage wieder ab. Sie setzen sie fachgerecht außer Betrieb, trennen alle Anschlüsse und verladen den Kühlcontainer. Nutzer müssen daraufhin keine Miete mehr zahlen und erhalten die individuell erstellte Schlussabrechnung.
Übrigens:
Möchten Sie den Kühlcontainer länger mieten als vereinbart, ist das oft kein Problem. Sprechen Sie Ihren Mietanbieter dazu aber rechtzeitig an.
Häufig gestellte Fragen und Antworten zum Kühlcontainer mieten
Was versteht man unter einem Tiefkühl- und einem Kühlcontainer?
Kühl-, Tiefkühlcontainer oder Reefer sind 10, 20 oder 40 Fuß lange Frachtcontainer. Sie verfügen über einen Gitterboden und eine isolierte Außenhülle und sind mit einem Kühlaggregat ausgestattet. Letzteres entzieht dem Innenraum Wärme, sodass sich verschiedenste Waren bei sehr niedrigen Temperaturen lagern und transportieren lassen. Erhältlich sind Kühlcontainer, Superfroster und Schockfroster zum Mieten, die je nach Ausführung Temperaturen von minus 70 bis plus 35 Grad Celsius erreichen und halten.
Wann kommen die Containerlösungen zum Einsatz?
Die Anlagen kommen sehr häufig zum Einsatz, um Lebensmittel zu lagern. Sie eignen sich für den stationären Einsatz, für den Transport von Obst und Gemüse, das Kühlen von Produktionserzeugnissen und die Durchführung von Tests im Rahmen von Forschungs- und Entwicklungsarbeiten. In Österreich kommen Kühlcontainer zudem häufig bei Großveranstaltungen, auf Messen sowie in der Pharmaindustrie zum Einsatz.
Welche Arten gibt es und wann lohnt sich welche?
Grundsätzlich lassen sich Integral-Kühlcontainer und Porthole- oder Isolationscontainer unterscheiden. Erstere sind mit einem eigenen Kühlaggregat ausgestattet. Dieses sitzt im Container und reduziert die Lagerkapazität sowie die Nutzlast. Porthole-Container verfügen über kein eigenes Klimagerät. Sie haben zwei Öffnungen in der Stirn, an die sich lokale Kälteanlagen (zum Beispiel auf einem Schiff) oder mobile Kühlaggregate (Clip-On-Aggregate) anschließen lassen.
Kühlcontainer mieten oder kaufen: Was lohnt sich?
Entscheidend sind hier die individuellen Kosten. Geht es um vorübergehende Einsätze, sind diese meist niedriger, sodass die Miete eine günstige Option ist. Bei längeren Nutzungszeiten sind die Anschaffungskosten teilweise höher, wodurch sich die Kauf-Variante lohnen kann. Wir empfehlen einen Kostenvergleich, um eine fundierte Aussage treffen zu können. Berücksichtigen Sie dabei auch alle Wartungs-, Reparatur- und Neuanschaffungskosten.
Welche Ausstattung kann ich bei der Miete wählen?
Abhängig von Ihren individuellen Bedürfnissen gibt es hier eine große Auswahl. Dazu gehören Beleuchtungsanlagen, Verlängerungskabel, Anti-Rutsch-Böden, höhenverstellbare Untergestelle, spezielle Regalsysteme, Einfahrrampen, Kühlvorhänge, Paniktüren, Not-Aus-Schalter, Datenlogger, Systeme zur Fernüberwachung und Alarmanlagen.
Was ist in Bezug auf Qualität und Zertifizierung zu beachten?
Während für die meisten Produkte konventionelle Container ausreichen, müssen Sie für unverpackte Lebensmittel sogenannte HACCP-Kühlcontainer mieten. Die HACCP-Anforderungen ergeben sich aus der Verordnung (EG) Nr. 852/2004 und dem österreichischen Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz (LMSVG). Für Medizinprodukte und pharmazeutische Erzeugnisse ist hingegen eine GMP-Zertifizierung gemäß den Vorgaben des BASG nötig. Genaue Anforderungen hängen von der Branche und den dort geltenden Bestimmungen ab.
Was ist bei Obst und Gemüse im Kühlcontainer zu beachten?
Frische Lebensmittel wie Obst und auch einige Gemüsesorten sind nach der Ernte biologisch aktiv. Sie verbrauchen Sauerstoff, stoßen CO2 aus und reifen. Im schlimmsten Fall könnten sie verderben. Um das zu verhindern, müssen Sie einen weitestgehend luftdichten Kühlcontainer mieten und diesen mit einer individuellen Belüftung, einer Stickstoffanlage oder Stickstoffflaschen ausstatten. Das Gas verdrängt Sauerstoff und hilft, Alterungs-, Reife- sowie Gärungsprozesse zu verhindern. Das ist nötig, um Lebensmittel lange lagern und transportieren zu können.
Wie erfolgt die Stromversorgung der Kühlcontainer zum Mieten?
Am einfachsten ist die Versorgung via Kabel. Dabei schließen Sie den Kühl- oder Tiefkühlcontainer an das lokale Stromnetz an, in Österreich standardmäßig 230 V / 400 V bei 50 Hz. Ist das nicht möglich, kommen häufig Undermount- oder Clip-On-Diesel-Aggregate zum Einsatz. Erstere sitzen unter dem Container und eignen sich für stationäre Einsätze auf ein und demselben Trailer. Für Transportwege und flexible Einsätze sind Clip-On-Diesel-Aggregate nötig, die an der Stirnseite der Reefer sitzen. Wichtig zu wissen: Die ISO-Maße lassen sich damit nicht mehr einhalten.
Selbst überschlagen
Containergröße selbst ermitteln
Werte eintragen, Ergebnis sofort ablesen und mit einem Klick in die passende Anfragestrecke wechseln. Die Berechnung läuft in Ihrem Browser, es wird nichts übertragen.
Rechner zum Thema
Containergröße selbst ermitteln
Aus Ihrer Palettenzahl ergibt sich die günstigste Kombination aus 10-, 20- und 40-Fuß-Containern, samt Anschlusswert für die Stromversorgung.
Ergebnis
–
Empfohlene Container
- Benötigte Stellplätze
- – Plätze
- Kapazität der Empfehlung
- – Plätze
- Elektrischer Anschlusswert im Mittel
- – kW
Kostenlos und unverbindlich. Wir holen bis zu drei Vergleichsangebote ein.
Rechenweg, Annahmen und häufige Fragen zu diesem Werkzeug stehen im Beitrag Kühlkette sichern: Temperaturen, HACCP und Zwischenlager
Ratgeber
Passendes Praxiswissen zum Thema
Auslegung, Betriebskosten und Vorschriften in Österreich, kurz erklärt, mit Rechenwegen und Checklisten für Ihre Anfrage.
Kälte
Kälteleistung berechnen: Wie viel kW Mietkälte Sie brauchen
Von der Wärmelast zur Kälteleistung: Richtwerte für Büro, Produktion, Serverraum und Veranstaltung, inklusive Rechenbeispiel.
Kälte
Kühlkette sichern: Temperaturen, HACCP und Zwischenlager
Temperaturvorgaben je Warengruppe, Dokumentationspflichten und das richtige Vorgehen, wenn die Kühlung ausfällt.
Einsatzgebiete
Kühlcontainer in ganz Österreich
Wir vermitteln Partnerbetriebe in allen neun Bundesländern und wählen für Ihre Anfrage den Betrieb, der fachlich am besten zu Ihrem Projekt passt. Die Nähe zu Ihrem Standort zählt dabei stark: Sie senkt die Transportkosten und verkürzt die Reaktionszeit.
- Wien Wien und Umland
- Niederösterreich St. Pölten, Wiener Neustadt, Krems
- Oberösterreich Linz, Wels, Steyr
- Steiermark Graz, Leoben, Kapfenberg
- Tirol Innsbruck, Kufstein, Wörgl
- Kärnten Klagenfurt, Villach, Spittal an der Drau
- Salzburg Salzburg, Hallein, Zell am See
- Vorarlberg Bregenz, Dornbirn, Feldkirch
- Burgenland Eisenstadt, Neusiedl am See, Oberwart
Ihr nächster Schritt
Bis zu drei Vergleichsangebote, kostenlos und unverbindlich
Sie beschreiben Ihr Vorhaben, wir prüfen Verfügbarkeit und Technik bei geprüften Anbietern in Ihrer Region und holen die Angebote für Sie ein. Für Sie entstehen dabei keine Kosten, auch dann nicht, wenn Sie keines der Angebote annehmen.
- Kostenloses Vermittlungsmodell Unsere Beratung und die Angebotseinholung sind für Sie kostenfrei.
- Rückmeldung binnen 24 Stunden Bei Notfällen melden wir uns schnellstmöglich, auch am selben Tag.
- Partner in allen neun Bundesländern Kurze Anfahrtswege von Bregenz bis Eisenstadt.
So einfach funktioniert es
- Anfrage ausfüllen Eckdaten zu Leistung, Zeitraum und Einsatzort genügen.
- Persönliche Beratung Wir klären am Telefon die Details Ihres Projekts.
- Angebote vergleichen Sie erhalten passende Angebote und entscheiden in Ruhe.
