Kälte
Kälteleistung berechnen: Wie viel kW Mietkälte Sie brauchen
Von der Wärmelast zur Kälteleistung: Richtwerte für Büro, Produktion, Serverraum und Veranstaltung, inklusive Rechenbeispiel.
Container-Datacenter
Planung, Bauzeit und hohe Kosten: Müssen Sie die Kapazität Ihres Rechenzentrums erweitern, entwickelt sich der Ausbau schnell zum Flaschenhals für das Wachstum Ihres Unternehmens. Anders verhält es sich, wenn Sie ein mobiles Rechenzentrum mieten. Denn dann erhalten Sie vorgefertigte Containerlösungen, die innerhalb weniger Tage einsatzbereit und flexibel skalierbar sind, auch in Österreich.

Ganz gleich, ob Sie Bauarbeiten überbrücken, Lastspitzen abdecken oder Ihre Rechenkapazität erweitern möchten: Mit Mobile Data Centers profitieren Sie von maximaler Flexibilität bei planbaren Kosten. Wir zeigen Ihnen, welche Lösungen verfügbar sind, wie die IT-Container ausgestattet sind und was ein mobiles Rechenzentrum in Österreich kostet.
Mobile Rechenzentren, auch Mobile Data Centers oder IT-Container genannt, sind voll ausgestattete Frachtcontainer für Ihre IT-Infrastruktur. Die Anlagen sind in verschiedenen Größen erhältlich, lassen sich flexibel erweitern und optimal an die benötigte IT-Leistung anpassen. Wenn Sie ein mobiles Rechenzentrum mieten, stellen österreichische Anbieter die Containerlösungen in der Regel innerhalb weniger Tage bereit. Das macht sie zur idealen Lösung, um kurzfristige Lastspitzen oder ungeplante Ausfälle schnell zu überbrücken.
Auch für längere Einsatzzeiten eignet sich die Miete eines mobilen Rechenzentrums. Typische Szenarien sind der Ausbau eigener Kapazitäten oder die Überbrückung von Umbau- und Sanierungsarbeiten am bestehenden Rechenzentrum. Je nach Bedarf stehen dabei verschiedene Lösungen zur Auswahl.
Mikro-Rechenzentren sind die kleinsten Varianten der Mobile Data Center. Mit einer Innenbreite von 1.370 mm eignen sie sich für aktuelle Blade-Server und schützen die IT-Infrastruktur zuverlässig vor äußeren Einflüssen. Bei steigendem Bedarf lassen sich mehrere Mikro-Rechenzentren unkompliziert nebeneinander aufstellen und miteinander koppeln.
In puncto Ausstattung stehen die kompakten IT-Container ihren größeren Pendants in nichts nach. Je nach Anforderung verfügen sie über hohen Einbruchschutz, redundante Klimalösungen, Löschanlagen und Monitoringsysteme.
Für einen besonders schnellen Einsatz empfiehlt sich ein ISO-Container Data Center zur Miete. Diese mobilen Rechenzentren sind in 20-Fuß- und 40-Fuß-Frachtcontainern erhältlich und lassen sich unkompliziert im Außenbereich aufstellen. Ein 20-Fuß-Container bietet Platz für bis zu 5 Racks, ein 40-Fuß-Container für bis zu 15 Racks. Die IT-Leistung liegt dabei zwischen 10 und 80 kW und lässt sich durch das Koppeln mehrerer Anlagen bedarfsgerecht skalieren. Die Container können dabei neben- oder übereinander aufgestellt werden.
Zur Standardausstattung gehören Einbruchschutz, redundante Klimatechnik und eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV). Optional sind Branddetektion, Löschanlage, Monitoring-System und eine Netzersatzanlage verfügbar, die den Betrieb bis zu 24 Stunden ohne Netzstrom sicherstellt.
Deckt kein Standard-ISO-Container Ihre spezifischen Anforderungen ab, können Sie eine maßgeschneiderte Lösung in Auftrag geben. NON-ISO-Container Data Center werden vom Hersteller nach Ihren Vorgaben gefertigt und mit den gewünschten Komponenten ausgestattet. So entstehen Lösungen, die exakt auf Ihre Anforderungen zugeschnitten sind. Im Unterschied zu ISO-Containern sind NON-ISO-Lösungen in der Regel zum Kauf und nicht zur Miete erhältlich.
Die Animation zeigt in fünf Schritten, wie es abläuft: Anfrage, Lieferung, Anschluss, Betrieb und Abholung. Unter der Zeichnung steht zu jedem Schritt, was dabei passiert.
Der erste Schritt ist die Anfrage. Beschreiben Sie Ihr Vorhaben. Wir holen bis zu drei Vergleichsangebote ein, kostenlos und unverbindlich.
Beim Mieten eines mobilen Rechenzentrums sind keine Kompromisse nötig. Moderne IT-Container erfüllen höchste Anforderungen an Sicherheit und Effizienz. Die folgende Übersicht zeigt, was in einem mobilen Rechenzentrum steckt:
Mobile Rechenzentren zum Mieten sind mit allen erforderlichen Komponenten für einen zuverlässigen Einbruchschutz ausgestattet. Von der Einbruchmeldeanlage bis zur biometrischen Zugangskontrolle bieten die Hersteller umfassende Lösungen:
Auch in puncto Klimatechnik lassen mobile Rechenzentren zum Mieten keine Wünsche offen:
Eine zuverlässige Stromversorgung ist entscheidend für den unterbrechungsfreien Betrieb eines mobilen Rechenzentrums. Mit redundanter Stromversorgung, unterbrechungsfreier Stromversorgung (USV) und Netzersatzanlage (NEA) sind Sie bestmöglich abgesichert:
Der Brandschutz in mobilen Rechenzentren erfüllt höchste Anforderungen. Anlagen zur Branddetektion, Löschgassysteme und sichere Zugänge sorgen für maximale Sicherheit:
Wer ein mobiles Rechenzentrum benötigt, steht häufig vor der Frage: Mieten oder kaufen? Beide Optionen haben ihre Berechtigung. Welche die richtige ist, hängt von Ihrem konkreten Bedarf, Ihrer Finanzierungsstrategie und dem geplanten Einsatzzeitraum ab. Die folgende Übersicht hilft Ihnen bei der Entscheidung.
| Kriterium | Mieten | Kaufen |
|---|---|---|
| Investitionskosten | Keine Anfangsinvestition | Hohe Anschaffungskosten |
| Flexibilität | Jederzeit skalierbar und kündbar | Feste Kapazität, Umbau aufwendig |
| Einsatzdauer | Ideal für kurzfristige und mittelfristige Projekte | Wirtschaftlich ab Langzeiteinsatz |
| Liquidität | Monatliche Kosten, Liquidität bleibt erhalten | Kapital wird gebunden |
| Steuerliche Behandlung | Mietkosten monatlich als Betriebsaufwand absetzbar* | Aktivierung und Abschreibung über mehrere Jahre |
| Wartung und Service | In der Regel im Mietpaket enthalten | Eigenverantwortung des Betreibers |
| Lieferzeit | Innerhalb weniger Tage verfügbar | Längere Produktions- und Lieferzeiten |
| Technologiestand | Stets aktuelle Geräte und Infrastruktur | Technologie veraltet mit der Zeit |
* Maßgeblich sind in Österreich die Bestimmungen des Einkommensteuer- und des Körperschaftsteuergesetzes. Wir empfehlen, diesen Punkt durch eine Steuerberatung für den konkreten Anwendungsfall prüfen zu lassen.
Wann lohnt sich die Miete?
Die Miete eines mobilen Rechenzentrums empfiehlt sich, wenn Sie kurzfristig Kapazitäten benötigen, Ihre Liquidität schonen möchten oder noch nicht absehen können, wie lange der Mehrbedarf anhält. Auch bei Umbau- oder Sanierungsarbeiten am bestehenden Rechenzentrum ist die Miete die wirtschaftlichere Wahl.
Wann lohnt sich der Kauf?
Ein Kauf rechnet sich, wenn Sie langfristig planen, die Anlage dauerhaft betreiben und die Investitionskosten über mehrere Jahre amortisieren möchten. Beachten Sie dabei: NON-ISO-Container sind in der Regel ausschließlich zum Kauf erhältlich.
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Bevor ein mobiles Rechenzentrum geliefert und in Betrieb genommen werden kann, sind einige Voraussetzungen am Aufstellort zu erfüllen. Eine sorgfältige Vorbereitung verkürzt die Inbetriebnahme erheblich und vermeidet unnötige Verzögerungen. Die folgende Checkliste gibt Ihnen einen ersten Überblick über die wichtigsten Punkte.
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Mobile Data Centers kommen branchenübergreifend zum Einsatz. Ob IT-Unternehmen, Banken, Versicherer, Telekommunikationsfirmen, Rundfunkanstalten oder Hosting-Anbieter: Jedes Unternehmen, das auf eine zuverlässige IT-Infrastruktur angewiesen ist, kann von mobilen Rechenzentren profitieren. Typische Anwendungsfälle in Österreich sind:
Die Miete eines mobilen Rechenzentrums lohnt sich nicht nur für kurzfristige Einsätze. Auch die Langzeitmiete ist eine sinnvolle Option, wenn Sie die Kapazitäten an Ihrem Standort dauerhaft und flexibel erweitern möchten, ohne in einen festen Neubau zu investieren. Ein individuelles Angebot zeigt Ihnen, welche Lösung für Ihren konkreten Bedarf wirtschaftlicher ist.
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Die größten Vorteile mobiler Rechenzentren zum Mieten liegen in der Flexibilität, der Liquidität und der Geschwindigkeit der Bereitstellung. Im Einzelnen profitieren Sie von folgenden Vorteilen:
Eine ausgewogene Entscheidungsgrundlage umfasst auch die Nachteile. Folgende Punkte sollten Sie bei der Planung berücksichtigen:
Effiziente Klimaanlagen in redundanter Ausführung gehören bei mobilen Rechenzentren in der Regel zur Standardausstattung. Darüber hinaus können Sie auch die übrige Peripherie flexibel dazumieten und so eine vollständig autarke IT-Infrastruktur aufbauen.
Steht am Aufstellort kein ausreichender Netzanschluss zur Verfügung, liefern Mietgeneratoren zuverlässig Strom für Racks, Sicherheitstechnik und Klimaanlagen. Die Generatoren sind auf die Leistungsanforderungen des jeweiligen mobilen Rechenzentrums abgestimmt und lassen sich bei steigendem Bedarf ergänzen.
Für den Betrieb der Generatoren stehen Kraftstofftanks zur Miete bereit. Je nach Bedarf und geplantem Autonomiebetrieb halten diese ausreichend Diesel oder Flüssiggas vor. In Kombination mit der Netzersatzanlage (NEA) des mobilen Rechenzentrums lässt sich so eine Autonomiezeit von bis zu 24 Stunden und mehr erreichen.
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Energieeffizienz ist bei der Wahl eines Rechenzentrums ein zunehmend wichtiges Kriterium. Gerade in Österreich, wo Unternehmen verstärkt unter dem Druck stehen, ihre CO2-Bilanz zu verbessern und gesetzliche Umweltvorgaben einzuhalten, spielt die Energieeffizienz der IT-Infrastruktur eine zentrale Rolle. Mobile Rechenzentren bieten hier mehrere Vorteile gegenüber konventionellen Rechenzentrumsausbauten.
Der PUE-Wert (Power Usage Effectiveness) ist die international anerkannte Kennzahl für die Energieeffizienz eines Rechenzentrums. Er gibt an, wie viel der gesamten eingesetzten Energie tatsächlich für die IT-Leistung genutzt wird. Ein PUE-Wert von 1,0 wäre ideal. Moderne mobile Rechenzentren erreichen dank effizienter Klimatechnik, dichter Abschottung und optimierter Luftführung deutlich bessere PUE-Werte als ältere, konventionelle Rechenzentren.
Die in mobilen Rechenzentren eingesetzte Klimatechnik ist auf maximale Effizienz ausgelegt. Außen angebrachte Klimageräte mit Redundanz (n+1) und optional verfügbare Freikühler nutzen bei geeigneten Außentemperaturen die natürliche Kühlung der Umgebungsluft. Das reduziert den Energieverbrauch der Kühlung erheblich und senkt die Betriebskosten. In Österreich sind die klimatischen Bedingungen für den Einsatz von Freikühlern besonders günstig, da die Außentemperaturen über weite Teile des Jahres niedrig genug sind.
Ein weiterer Nachhaltigkeitsvorteil mobiler Rechenzentren liegt im bedarfsgerechten Einsatz. Anstatt dauerhaft überdimensionierte Kapazitäten zu betreiben, mieten Sie genau die Rechenleistung, die Sie tatsächlich benötigen. Das vermeidet unnötigen Energieverbrauch und reduziert den ökologischen Fußabdruck Ihrer IT-Infrastruktur.
In Österreich sind Unternehmen zunehmend gefordert, ihre Energieverbräuche zu dokumentieren und zu optimieren. Das Bundes-Energieeffizienzgesetz (EEffG) verpflichtet etwa Betreiber von Rechenzentren mit mindestens 500 kW IT-Nennleistung, jährlich bis 15. Mai Kennzahlen zum Energieverbrauch zu veröffentlichen. Den übergeordneten Rahmen setzt der Nationale Energie- und Klimaplan (NEKP). Mobile Rechenzentren unterstützen Unternehmen dabei, flexibel und ressourcenschonend auf veränderte Kapazitätsanforderungen zu reagieren, ohne dauerhaft Energie für ungenutzte Infrastruktur aufzuwenden.
Wie viel ein mobiles Rechenzentrum zur Miete kostet, lässt sich nicht pauschal beurteilen. Die Mietkosten hängen von verschiedenen Faktoren ab, insbesondere von:
Als Richtwert für 2026 belaufen sich die Mietkosten auf im unteren bis mittleren fünfstelligen Bereich pro Monat. Dieser Orientierungswert kann je nach Anbieter, Ausstattung und Vertragslaufzeit abweichen.
Eine verlässliche Auskunft zu den tatsächlichen Kosten erhalten Sie ausschließlich mit einem individuell erstellten Angebot. Fordern Sie jetzt Ihr unverbindliches Angebot an und erhalten Sie bis zu 3 Angebote für Ihr Anliegen.
Mobile Rechenzentren sind in Österreich in der Regel ab einer Mindestmietdauer von 1 Monat verfügbar. Für längere Einsätze sind Vertragslaufzeiten von typischerweise 3, 6 oder 12 Monaten üblich. Je länger die vereinbarte Mietdauer, desto günstiger fällt in der Regel der monatliche Mietpreis aus.
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Bei beiden Lösungen handelt es sich um Frachtcontainer in unterschiedlicher Größe, die mit Informationstechnik ausgestattet sind. Rechenzentren stellen dabei Rechenleistung zur Verfügung, während Mobile Data Centers Speicherplatz bereitstellen.
Neben Mikro-Rechenzentren für einzelne Racks gibt es 20- und 40-Fuß-große IT-Container. Die kleineren 20-Fuß-Rechenzentren bieten Platz für etwa fünf Racks und beginnen ab 10 kW Leistung. Größere 40-Fuß-IT-Container fassen in der Regel bis zu 15 Racks und bieten eine Leistung von bis zu 80 kW. Abhängig vom Anbieter sind auch Abweichungen möglich.
Mobile Rechenzentren enthalten alle Komponenten für einen sicheren Betrieb. Dazu gehört eine USV mit NEA, die bei Bedarf bis zu 24 Stunden ohne Netzstrom auskommt. Zur Ausstattung gehören darüber hinaus Lösungen zum Einbruchschutz sowie zum Brandschutz, Klimalösungen und Monitoring-Systeme. Entscheidend für die tatsächliche Ausstattung sind in der Regel die individuellen Anforderungen.
Die Anlagen eignen sich für alle Unternehmen, die auf Rechenzentren und Data Centers angewiesen sind. So zum Beispiel Hoster, IT-Unternehmen, Telekommunikationsfirmen, Rundfunkanstalten, Banken und Händler. Sie können Mobile Data Centers nutzen, um Bauarbeiten, Störungen oder vorübergehende Spitzen auszugleichen. Darüber hinaus eignen sich die flexiblen Lösungen auch dazu, die eigene Rechenleistung zu vergrößern.
Neben planbaren sowie monatlich absetzbaren Kosten und einer nahezu uneingeschränkten Liquidität bieten die Anlagen auch eine hohe Flexibilität. Denn sie lassen sich bedarfsgerecht nutzen und beliebig erweitern, wenn die Kapazität nicht mehr ausreicht.
Die Kosten mobiler Rechenzentren hängen in der Regel von der Größe, der Ausstattung und der Mietdauer ab. Für eine verbindliche Preis-Auskunft empfehlen wir, Angebote von verschiedenen Anbietern einzuholen.
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Rechenweg, Annahmen und häufige Fragen zu diesem Werkzeug stehen im Beitrag Serverraum-Notkühlung: Ausfall der Klimaanlage überbrücken
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