Container-Datacenter

Mobiles Rechenzentrum mieten in Österreich: Datacenter in 24 Stunden

Planung, Bauzeit und hohe Kosten: Müssen Sie die Kapazität Ihres Rechenzentrums erweitern, entwickelt sich der Ausbau schnell zum Flaschenhals für das Wachstum Ihres Unternehmens. Anders verhält es sich, wenn Sie ein mobiles Rechenzentrum mieten. Denn dann erhalten Sie vorgefertigte Containerlösungen, die innerhalb weniger Tage einsatzbereit und flexibel skalierbar sind, auch in Österreich.

Blaue Netzwerkkabel in den Ports eines Switches im Serverschrank eines Rechenzentrums

Ganz gleich, ob Sie Bauarbeiten überbrücken, Lastspitzen abdecken oder Ihre Rechenkapazität erweitern möchten: Mit Mobile Data Centers profitieren Sie von maximaler Flexibilität bei planbaren Kosten. Wir zeigen Ihnen, welche Lösungen verfügbar sind, wie die IT-Container ausgestattet sind und was ein mobiles Rechenzentrum in Österreich kostet.

Was ist ein mobiles Rechenzentrum?

Mobile Rechenzentren, auch Mobile Data Centers oder IT-Container genannt, sind voll ausgestattete Frachtcontainer für Ihre IT-Infrastruktur. Die Anlagen sind in verschiedenen Größen erhältlich, lassen sich flexibel erweitern und optimal an die benötigte IT-Leistung anpassen. Wenn Sie ein mobiles Rechenzentrum mieten, stellen österreichische Anbieter die Containerlösungen in der Regel innerhalb weniger Tage bereit. Das macht sie zur idealen Lösung, um kurzfristige Lastspitzen oder ungeplante Ausfälle schnell zu überbrücken.
Auch für längere Einsatzzeiten eignet sich die Miete eines mobilen Rechenzentrums. Typische Szenarien sind der Ausbau eigener Kapazitäten oder die Überbrückung von Umbau- und Sanierungsarbeiten am bestehenden Rechenzentrum. Je nach Bedarf stehen dabei verschiedene Lösungen zur Auswahl.

Mikro-Rechenzentren: Kompakt und modular erweiterbar

Mikro-Rechenzentren sind die kleinsten Varianten der Mobile Data Center. Mit einer Innenbreite von 1.370 mm eignen sie sich für aktuelle Blade-Server und schützen die IT-Infrastruktur zuverlässig vor äußeren Einflüssen. Bei steigendem Bedarf lassen sich mehrere Mikro-Rechenzentren unkompliziert nebeneinander aufstellen und miteinander koppeln.
In puncto Ausstattung stehen die kompakten IT-Container ihren größeren Pendants in nichts nach. Je nach Anforderung verfügen sie über hohen Einbruchschutz, redundante Klimalösungen, Löschanlagen und Monitoringsysteme.

ISO-Container Data Center: 20 und 40 Fuß für den schnellen Einsatz

Für einen besonders schnellen Einsatz empfiehlt sich ein ISO-Container Data Center zur Miete. Diese mobilen Rechenzentren sind in 20-Fuß- und 40-Fuß-Frachtcontainern erhältlich und lassen sich unkompliziert im Außenbereich aufstellen. Ein 20-Fuß-Container bietet Platz für bis zu 5 Racks, ein 40-Fuß-Container für bis zu 15 Racks. Die IT-Leistung liegt dabei zwischen 10 und 80 kW und lässt sich durch das Koppeln mehrerer Anlagen bedarfsgerecht skalieren. Die Container können dabei neben- oder übereinander aufgestellt werden.

Zur Standardausstattung gehören Einbruchschutz, redundante Klimatechnik und eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV). Optional sind Branddetektion, Löschanlage, Monitoring-System und eine Netzersatzanlage verfügbar, die den Betrieb bis zu 24 Stunden ohne Netzstrom sicherstellt.

NON-ISO-Container: Individuelle Lösungen für Ihren Bedarf

Deckt kein Standard-ISO-Container Ihre spezifischen Anforderungen ab, können Sie eine maßgeschneiderte Lösung in Auftrag geben. NON-ISO-Container Data Center werden vom Hersteller nach Ihren Vorgaben gefertigt und mit den gewünschten Komponenten ausgestattet. So entstehen Lösungen, die exakt auf Ihre Anforderungen zugeschnitten sind. Im Unterschied zu ISO-Containern sind NON-ISO-Lösungen in der Regel zum Kauf und nicht zur Miete erhältlich.

Mobiles Rechenzentrum mieten: von der Anfrage bis zur Abholung

Die Animation zeigt in fünf Schritten, wie es abläuft: Anfrage, Lieferung, Anschluss, Betrieb und Abholung. Unter der Zeichnung steht zu jedem Schritt, was dabei passiert.

Animation: Ein Lkw bringt das Rechenzentrum im Container und setzt es neben dem Bürogebäude ab. Strom und Datenleitung werden angeschlossen, im Betrieb blinken die Server und die Klimageräte laufen. Nach der Mietzeit holt der Lkw den Container wieder ab.
  • Strom
  • Datenleitung
  1. Schritt 1 von 5 · AnfrageBedarf und Standort klärenSie beschreiben IT-Bedarf, Aufstellort und Mietdauer. Der Anbieter stellt die passende Ausstattung zusammen und erstellt ein Angebot.
  2. Schritt 2 von 5 · LieferungContainer im AußenbereichDas Rechenzentrum kommt im 20- oder 40-Fuß-Container und wird im Außenbereich aufgestellt. Nötig sind eine befestigte Standfläche und eine Zufahrt für Schwertransport und Kranfahrzeug.
  3. Schritt 3 von 5 · AnschlussStrom und NetzwerkDer Container wird an Strom und an Glasfaser oder Netzwerk angeschlossen. Fehlt ein ausreichender Netzanschluss, liefert ein Mietgenerator den Strom.
  4. Schritt 4 von 5 · BetriebServer, Klima, NotstromRacks, Klimatisierung und Sicherheitstechnik laufen im Container. Optional überbrückt eine Netzersatzanlage bis zu 24 Stunden ohne Netzstrom.
  5. Schritt 5 von 5 · AbholungAbbau nach der MietzeitNach der Mietzeit werden die Anschlüsse getrennt und der Container wird wieder abgeholt.

Der erste Schritt ist die Anfrage. Beschreiben Sie Ihr Vorhaben. Wir holen bis zu drei Vergleichsangebote ein, kostenlos und unverbindlich.

Ausstattung eines mobilen Rechenzentrums im Überblick

Beim Mieten eines mobilen Rechenzentrums sind keine Kompromisse nötig. Moderne IT-Container erfüllen höchste Anforderungen an Sicherheit und Effizienz. Die folgende Übersicht zeigt, was in einem mobilen Rechenzentrum steckt:

  • Platz für 5 bis 15 IT-Racks mit den Abmessungen 600 x 1.000 mm pro Container
  • 10 bis 80 kW IT-Leistung, flexibel skalierbar durch mehrere Data-Center-Container
  • Elektrounterverteilung und Netzwerkverkabelung von oben in die einzelnen Racks
  • Umfassendes Monitoring-System zur Überwachung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit
  • Hohe Sicherheit durch Widerstandsklasse 4 (RC 4), Alarmanlage und weitere Optionen

Einbruchschutz: Widerstandsklassen und Zugangskontrolle

Mobile Rechenzentren zum Mieten sind mit allen erforderlichen Komponenten für einen zuverlässigen Einbruchschutz ausgestattet. Von der Einbruchmeldeanlage bis zur biometrischen Zugangskontrolle bieten die Hersteller umfassende Lösungen:

  • Biometrische Zugangskontrolle zum Schutz vor unbefugtem Zutritt
  • Einbruchschutz nach Widerstandsklasse RC 2 bis RC 4 gemäß EN 1627, auf Wunsch mit Einbruchmeldeanlage

Klimatechnik: Effiziente Kühlung mit Redundanz

Auch in puncto Klimatechnik lassen mobile Rechenzentren zum Mieten keine Wünsche offen:

  • Effiziente Anlagentechnik und dichte Abschottung für geringe Energieverluste
  • Außen angebrachte Klimageräte mit Redundanz (n+1) für die Versorgung von oben
  • Bis zu 80 kW Kälteleistung pro Mobile Data Center, optional mit Freikühler

Stromversorgung: USV, NEA und redundante PDUs

Eine zuverlässige Stromversorgung ist entscheidend für den unterbrechungsfreien Betrieb eines mobilen Rechenzentrums. Mit redundanter Stromversorgung, unterbrechungsfreier Stromversorgung (USV) und Netzersatzanlage (NEA) sind Sie bestmöglich abgesichert:

  • Netzersatzanlage (NEA) mit einer Autonomiezeit von bis zu 24 Stunden ohne Netzstrom
  • Redundante Stromversorgung mit zwei Power Distribution Units (PDUs) pro Rack
  • SNMP-Management zur Überwachung der einzelnen Racks im Mobile Data Center
  • USV-Anlage mit bis zu 30 kVA Scheinleistung und bis zu 8 Minuten Volllast-Autonomiezeit

Brandschutz: EI 90, RAS und Löschgasanlagen

Der Brandschutz in mobilen Rechenzentren erfüllt höchste Anforderungen. Anlagen zur Branddetektion, Löschgassysteme und sichere Zugänge sorgen für maximale Sicherheit:

  • Feuer- und rauchsichere Kabeldurchführungen im mobilen Rechenzentrum
  • Brandschutztüren der Feuerwiderstandsklasse EI 90 (Klassifizierung nach ÖNORM EN 13501-2, wie sie die OIB-Richtlinie 2 verwendet)
  • Rauchansaugsystem (RAS) zum frühzeitigen Erkennen von Bränden
  • Trockene Löschgasanlagen mit Löschmittelaufstellung im Container

Mieten oder kaufen? So treffen Sie die richtige Entscheidung

Wer ein mobiles Rechenzentrum benötigt, steht häufig vor der Frage: Mieten oder kaufen? Beide Optionen haben ihre Berechtigung. Welche die richtige ist, hängt von Ihrem konkreten Bedarf, Ihrer Finanzierungsstrategie und dem geplanten Einsatzzeitraum ab. Die folgende Übersicht hilft Ihnen bei der Entscheidung.

KriteriumMietenKaufen
InvestitionskostenKeine AnfangsinvestitionHohe Anschaffungskosten
FlexibilitätJederzeit skalierbar und kündbarFeste Kapazität, Umbau aufwendig
EinsatzdauerIdeal für kurzfristige und mittelfristige ProjekteWirtschaftlich ab Langzeiteinsatz
LiquiditätMonatliche Kosten, Liquidität bleibt erhaltenKapital wird gebunden
Steuerliche BehandlungMietkosten monatlich als Betriebsaufwand absetzbar*Aktivierung und Abschreibung über mehrere Jahre
Wartung und ServiceIn der Regel im Mietpaket enthaltenEigenverantwortung des Betreibers
LieferzeitInnerhalb weniger Tage verfügbarLängere Produktions- und Lieferzeiten
TechnologiestandStets aktuelle Geräte und InfrastrukturTechnologie veraltet mit der Zeit

* Maßgeblich sind in Österreich die Bestimmungen des Einkommensteuer- und des Körperschaftsteuergesetzes. Wir empfehlen, diesen Punkt durch eine Steuerberatung für den konkreten Anwendungsfall prüfen zu lassen.

Wann lohnt sich die Miete?

Die Miete eines mobilen Rechenzentrums empfiehlt sich, wenn Sie kurzfristig Kapazitäten benötigen, Ihre Liquidität schonen möchten oder noch nicht absehen können, wie lange der Mehrbedarf anhält. Auch bei Umbau- oder Sanierungsarbeiten am bestehenden Rechenzentrum ist die Miete die wirtschaftlichere Wahl.

Wann lohnt sich der Kauf?

Ein Kauf rechnet sich, wenn Sie langfristig planen, die Anlage dauerhaft betreiben und die Investitionskosten über mehrere Jahre amortisieren möchten. Beachten Sie dabei: NON-ISO-Container sind in der Regel ausschließlich zum Kauf erhältlich.

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Aufstellvoraussetzungen: Was Sie vor der Lieferung wissen müssen

Bevor ein mobiles Rechenzentrum geliefert und in Betrieb genommen werden kann, sind einige Voraussetzungen am Aufstellort zu erfüllen. Eine sorgfältige Vorbereitung verkürzt die Inbetriebnahme erheblich und vermeidet unnötige Verzögerungen. Die folgende Checkliste gibt Ihnen einen ersten Überblick über die wichtigsten Punkte.

Fläche und Zugang

  • Ausreichend befestigte Standfläche für den Container (mind. Containerabmessungen plus Wartungsbereich)
  • Ebenerdiger oder rampengerechter Zugang für Lieferfahrzeug und Kran
  • Ausreichende Durchfahrtshöhe und Tragfähigkeit des Untergrunds
  • Bei Aufstellung im Innenbereich: Prüfung der Deckenlast und Raumhöhe

Stromversorgung

  • Verfügbarer Netzanschluss mit ausreichender Kapazität am Aufstellort
  • Bei fehlendem Netzanschluss: Mietgenerator als Alternative verfügbar
  • Abstimmung der Anschlussleistung mit dem Netzbetreiber

Netzwerkanbindung

  • Glasfaser- oder Netzwerkanschluss am Aufstellort prüfen
  • Bei fehlendem Festnetzanschluss: 4G- oder 5G-Anbindung als Option

Genehmigungen und Vorschriften

  • Baubewilligungspflicht je nach Bundesland und Aufstelldauer prüfen
  • Abstimmung mit der zuständigen Gemeinde bei längerfristiger Aufstellung
  • Einhaltung der Brandschutzvorgaben nach OIB-Richtlinie 2 und Bauordnung des Landes am Aufstellort sicherstellen
  • Bei Aufstellung im Außenbereich: schalltechnische Beurteilung nach ÖAL-Richtlinie Nr. 3 (Klimageräte, Generator)

Lieferung und Inbetriebnahme

  • Zufahrt für Schwertransport und Kranfahrzeug sicherstellen
  • Ansprechperson vor Ort für die Inbetriebnahme einplanen
  • Übergabe- und Abnahmeprotokoll mit dem Anbieter vereinbaren

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Anwendungsfälle: Wer mietet mobile Rechenzentren in Österreich?

Mobile Data Centers kommen branchenübergreifend zum Einsatz. Ob IT-Unternehmen, Banken, Versicherer, Telekommunikationsfirmen, Rundfunkanstalten oder Hosting-Anbieter: Jedes Unternehmen, das auf eine zuverlässige IT-Infrastruktur angewiesen ist, kann von mobilen Rechenzentren profitieren. Typische Anwendungsfälle in Österreich sind:

  • Überbrücken kurzfristiger Lastspitzen: Saisonale oder projektbedingte Spitzen in der Rechenleistung lassen sich mit einem mobilen Rechenzentrum schnell und kosteneffizient abfedern.
  • Ausgleich bei Störungen der eigenen IT: Fällt das bestehende Rechenzentrum aus oder ist es eingeschränkt verfügbar, sorgt ein mobiles Rechenzentrum für die Aufrechterhaltung des Betriebs.
  • Schaffen neuer Rechenkapazitäten: Wächst Ihr Unternehmen schneller als geplant, liefern mobile Rechenzentren sofort verfügbare Kapazitäten ohne lange Planungs- und Bauzeiten.
  • Überbrückung von Umbau- und Sanierungsarbeiten: Während Aus- oder Umbauarbeiten am bestehenden Rechenzentrum bleibt der IT-Betrieb mit einem mobilen Container unterbrechungsfrei.
  • Colocation auf ungenutzten Flächen: Vorhandene Außenareale oder Betriebsflächen lassen sich als Standort für mobile Rechenzentren nutzen und so wirtschaftlich verwerten.

Kurzzeit- oder Langzeitmiete?

Die Miete eines mobilen Rechenzentrums lohnt sich nicht nur für kurzfristige Einsätze. Auch die Langzeitmiete ist eine sinnvolle Option, wenn Sie die Kapazitäten an Ihrem Standort dauerhaft und flexibel erweitern möchten, ohne in einen festen Neubau zu investieren. Ein individuelles Angebot zeigt Ihnen, welche Lösung für Ihren konkreten Bedarf wirtschaftlicher ist.

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Vorteile mobiler Rechenzentren zum Mieten

Die größten Vorteile mobiler Rechenzentren zum Mieten liegen in der Flexibilität, der Liquidität und der Geschwindigkeit der Bereitstellung. Im Einzelnen profitieren Sie von folgenden Vorteilen:

  • Sofortige Skalierbarkeit: IT-Kapazitäten lassen sich jederzeit durch das Hinzufügen weiterer Container bedarfsgerecht erweitern, ohne lange Planungs- oder Bauzeiten.
  • Schnelle Verfügbarkeit: Mobile Rechenzentren sind innerhalb weniger Tage geliefert und betriebsbereit. Engpässe in der IT-Infrastruktur lassen sich so rasch beheben.
  • Zeitsparende Inbetriebnahme: Dank vorinstallierter Racks und vorkonfigurierter Infrastrukturtechnik ist die Einrichtung deutlich schneller als bei einem konventionellen Rechenzentrumsausbau.
  • Keine Investitionskosten: Mietlösungen erfordern keine hohen Anfangsinvestitionen. Ihre Liquidität bleibt vollständig erhalten.
  • Planbare Kosten: Die monatlichen Mietkosten sind fix kalkulierbar und lassen sich als Betriebsaufwand verbuchen. Das schafft Budgetsicherheit.
  • Steuerlicher Vorteil: Die Mietkosten für mobile Rechenzentren können in der Regel monatlich als Betriebsaufwand geltend gemacht werden.
  • Kein Flächenverlust: Es entstehen keine Kosten für neue Gebäude oder ungenutzte Flächen. Der Container wird nur so lange gemietet, wie er tatsächlich benötigt wird.

Nachteile mobiler Rechenzentren zum Mieten

Eine ausgewogene Entscheidungsgrundlage umfasst auch die Nachteile. Folgende Punkte sollten Sie bei der Planung berücksichtigen:

  • Laufende Mietkosten: Bei sehr langer Mietdauer können die kumulierten Mietkosten die Anschaffungskosten eines eigenen Rechenzentrums übersteigen.
  • Eingeschränkte Individualisierung: Gemietete ISO-Container bieten weniger Anpassungsmöglichkeiten als ein maßgeschneidertes, fest installiertes Rechenzentrum.
  • Abhängigkeit vom Anbieter: Verfügbarkeit, Service und Konditionen sind an den jeweiligen Anbieter gebunden.

Peripherie inklusive: Klima, Generator und Kraftstoff

Effiziente Klimaanlagen in redundanter Ausführung gehören bei mobilen Rechenzentren in der Regel zur Standardausstattung. Darüber hinaus können Sie auch die übrige Peripherie flexibel dazumieten und so eine vollständig autarke IT-Infrastruktur aufbauen.

Generatoren zur Miete

Steht am Aufstellort kein ausreichender Netzanschluss zur Verfügung, liefern Mietgeneratoren zuverlässig Strom für Racks, Sicherheitstechnik und Klimaanlagen. Die Generatoren sind auf die Leistungsanforderungen des jeweiligen mobilen Rechenzentrums abgestimmt und lassen sich bei steigendem Bedarf ergänzen.

Kraftstofftanks zur Miete

Für den Betrieb der Generatoren stehen Kraftstofftanks zur Miete bereit. Je nach Bedarf und geplantem Autonomiebetrieb halten diese ausreichend Diesel oder Flüssiggas vor. In Kombination mit der Netzersatzanlage (NEA) des mobilen Rechenzentrums lässt sich so eine Autonomiezeit von bis zu 24 Stunden und mehr erreichen.

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Nachhaltigkeit und Energieeffizienz mobiler Rechenzentren

Energieeffizienz ist bei der Wahl eines Rechenzentrums ein zunehmend wichtiges Kriterium. Gerade in Österreich, wo Unternehmen verstärkt unter dem Druck stehen, ihre CO2-Bilanz zu verbessern und gesetzliche Umweltvorgaben einzuhalten, spielt die Energieeffizienz der IT-Infrastruktur eine zentrale Rolle. Mobile Rechenzentren bieten hier mehrere Vorteile gegenüber konventionellen Rechenzentrumsausbauten.

PUE-Wert: Maßstab für die Energieeffizienz

Der PUE-Wert (Power Usage Effectiveness) ist die international anerkannte Kennzahl für die Energieeffizienz eines Rechenzentrums. Er gibt an, wie viel der gesamten eingesetzten Energie tatsächlich für die IT-Leistung genutzt wird. Ein PUE-Wert von 1,0 wäre ideal. Moderne mobile Rechenzentren erreichen dank effizienter Klimatechnik, dichter Abschottung und optimierter Luftführung deutlich bessere PUE-Werte als ältere, konventionelle Rechenzentren.

Energieeffiziente Klimatechnik

Die in mobilen Rechenzentren eingesetzte Klimatechnik ist auf maximale Effizienz ausgelegt. Außen angebrachte Klimageräte mit Redundanz (n+1) und optional verfügbare Freikühler nutzen bei geeigneten Außentemperaturen die natürliche Kühlung der Umgebungsluft. Das reduziert den Energieverbrauch der Kühlung erheblich und senkt die Betriebskosten. In Österreich sind die klimatischen Bedingungen für den Einsatz von Freikühlern besonders günstig, da die Außentemperaturen über weite Teile des Jahres niedrig genug sind.

Nachhaltigkeit durch bedarfsgerechten Einsatz

Ein weiterer Nachhaltigkeitsvorteil mobiler Rechenzentren liegt im bedarfsgerechten Einsatz. Anstatt dauerhaft überdimensionierte Kapazitäten zu betreiben, mieten Sie genau die Rechenleistung, die Sie tatsächlich benötigen. Das vermeidet unnötigen Energieverbrauch und reduziert den ökologischen Fußabdruck Ihrer IT-Infrastruktur.

Österreichische Umweltvorschriften

In Österreich sind Unternehmen zunehmend gefordert, ihre Energieverbräuche zu dokumentieren und zu optimieren. Das Bundes-Energieeffizienzgesetz (EEffG) verpflichtet etwa Betreiber von Rechenzentren mit mindestens 500 kW IT-Nennleistung, jährlich bis 15. Mai Kennzahlen zum Energieverbrauch zu veröffentlichen. Den übergeordneten Rahmen setzt der Nationale Energie- und Klimaplan (NEKP). Mobile Rechenzentren unterstützen Unternehmen dabei, flexibel und ressourcenschonend auf veränderte Kapazitätsanforderungen zu reagieren, ohne dauerhaft Energie für ungenutzte Infrastruktur aufzuwenden.

Kosten: Mobiles Rechenzentrum mieten in Österreich

Wie viel ein mobiles Rechenzentrum zur Miete kostet, lässt sich nicht pauschal beurteilen. Die Mietkosten hängen von verschiedenen Faktoren ab, insbesondere von:

  • Containergröße: 20-Fuß-Container sind in der Regel günstiger als 40-Fuß-Container mit mehr Rack-Kapazität.
  • Ausstattung: Optionale Komponenten wie Freikühler, Löschgasanlage, biometrische Zugangskontrolle oder Netzersatzanlage beeinflussen den Mietpreis.
  • Mietdauer: Langzeitmietverträge sind in der Regel günstiger als kurzfristige Mietlösungen.
  • Peripherie: Zusätzlich gemietete Generatoren und Kraftstofftanks werden separat berechnet.
  • Anzahl der Container: Werden mehrere Container gekoppelt, können Mengenrabatte anfallen.

Als Richtwert für 2026 belaufen sich die Mietkosten auf im unteren bis mittleren fünfstelligen Bereich pro Monat. Dieser Orientierungswert kann je nach Anbieter, Ausstattung und Vertragslaufzeit abweichen.

Eine verlässliche Auskunft zu den tatsächlichen Kosten erhalten Sie ausschließlich mit einem individuell erstellten Angebot. Fordern Sie jetzt Ihr unverbindliches Angebot an und erhalten Sie bis zu 3 Angebote für Ihr Anliegen.

Mindestmietdauer und Vertragslaufzeiten

Mobile Rechenzentren sind in Österreich in der Regel ab einer Mindestmietdauer von 1 Monat verfügbar. Für längere Einsätze sind Vertragslaufzeiten von typischerweise 3, 6 oder 12 Monaten üblich. Je länger die vereinbarte Mietdauer, desto günstiger fällt in der Regel der monatliche Mietpreis aus.

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Häufig gestellte Fragen zu mobilen Rechenzentren zum Mieten

Was ist ein mobiles Rechenzentrum und was ein Mobile Data Center?

Bei beiden Lösungen handelt es sich um Frachtcontainer in unterschiedlicher Größe, die mit Informationstechnik ausgestattet sind. Rechenzentren stellen dabei Rechenleistung zur Verfügung, während Mobile Data Centers Speicherplatz bereitstellen.

Welche Container gibt es und welche Leistung decken sie jeweils ab?

Neben Mikro-Rechenzentren für einzelne Racks gibt es 20- und 40-Fuß-große IT-Container. Die kleineren 20-Fuß-Rechenzentren bieten Platz für etwa fünf Racks und beginnen ab 10 kW Leistung. Größere 40-Fuß-IT-Container fassen in der Regel bis zu 15 Racks und bieten eine Leistung von bis zu 80 kW. Abhängig vom Anbieter sind auch Abweichungen möglich.

Wie sind mobile Rechenzentren und Container-Datacenter ausgestattet?

Mobile Rechenzentren enthalten alle Komponenten für einen sicheren Betrieb. Dazu gehört eine USV mit NEA, die bei Bedarf bis zu 24 Stunden ohne Netzstrom auskommt. Zur Ausstattung gehören darüber hinaus Lösungen zum Einbruchschutz sowie zum Brandschutz, Klimalösungen und Monitoring-Systeme. Entscheidend für die tatsächliche Ausstattung sind in der Regel die individuellen Anforderungen.

Wann kommen die mobilen Lösungen in der Praxis zum Einsatz?

Die Anlagen eignen sich für alle Unternehmen, die auf Rechenzentren und Data Centers angewiesen sind. So zum Beispiel Hoster, IT-Unternehmen, Telekommunikationsfirmen, Rundfunkanstalten, Banken und Händler. Sie können Mobile Data Centers nutzen, um Bauarbeiten, Störungen oder vorübergehende Spitzen auszugleichen. Darüber hinaus eignen sich die flexiblen Lösungen auch dazu, die eigene Rechenleistung zu vergrößern.

Welche Vorteile bieten mobile Rechenzentren zum Mieten?

Neben planbaren sowie monatlich absetzbaren Kosten und einer nahezu uneingeschränkten Liquidität bieten die Anlagen auch eine hohe Flexibilität. Denn sie lassen sich bedarfsgerecht nutzen und beliebig erweitern, wenn die Kapazität nicht mehr ausreicht.

Wie viel kann ein mobiles Rechenzentrum zum Mieten kosten?

Die Kosten mobiler Rechenzentren hängen in der Regel von der Größe, der Ausstattung und der Mietdauer ab. Für eine verbindliche Preis-Auskunft empfehlen wir, Angebote von verschiedenen Anbietern einzuholen.

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  • Steiermark Graz, Leoben, Kapfenberg
  • Tirol Innsbruck, Kufstein, Wörgl
  • Kärnten Klagenfurt, Villach, Spittal an der Drau
  • Salzburg Salzburg, Hallein, Zell am See
  • Vorarlberg Bregenz, Dornbirn, Feldkirch
  • Burgenland Eisenstadt, Neusiedl am See, Oberwart

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