Wissen für Ihr Projekt

Ratgeber: mobile Energieversorgung in Österreich

Welche Leistung brauchen Sie wirklich? Was kostet der Betrieb? Welche Vorschriften gelten hierzulande? Zehn Beiträge beantworten die Fragen, die vor jeder Anmietung auftauchen, mit Rechenwegen, Richtwerten und Checklisten.

Mobiler Lichtmast mit vier Strahlern neben einem Stromerzeuger auf einem Baufeld

Praxis

Wie eine Miete abläuft

Viele Fragen in den Beiträgen drehen sich um Aufstellplatz, Anschluss und Mietdauer. Die Animation zeigt den ganzen Ablauf an drei typischen Geräten.

Mobile Heizzentrale mieten: von der Anfrage bis zur Abholung
Animation: Ein Zugfahrzeug bringt die mobile Heizzentrale im Anhänger und stellt sie vor dem Haus ab. Vorlauf, Rücklauf und Strom werden angeschlossen, im Betrieb werden die Heizkörper warm. Nach der Mietzeit holt das Zugfahrzeug den Anhänger wieder ab.
  • Strom
  • Vorlauf
  • Rücklauf
  1. Schritt 1 von 5 · AnfrageBedarf nennen, Angebot erhaltenSie nennen Leistungsbedarf, Einsatzort und Zeitraum. Wir wählen den Partnerbetrieb in Ihrer Region, der fachlich am besten passt, und Sie erhalten ein Angebot.
  2. Schritt 2 von 5 · LieferungAnlieferung im AnhängerDer Anbieter bringt die Heizzentrale mit einem Zugfahrzeug und stellt den Anhänger im Freien auf, möglichst nah am Technikraum. Im Notfall ist die Lieferung innerhalb weniger Stunden möglich.
  3. Schritt 3 von 5 · AnschlussSchläuche, Strom, InbetriebnahmeFlexible Schläuche, meist mit Storz-Kupplung, verbinden den Anhänger mit Vor- und Rücklauf der Heizung, dazu kommt der Stromanschluss. Nach dem Befüllen und Entlüften nimmt der Fachbetrieb die Anlage in Betrieb.
  4. Schritt 4 von 5 · BetriebWärme für das GebäudeDer Brenner erhitzt das Heizwasser. Über den Vorlauf gelangt es zu den Heizkörpern, über den Rücklauf kommt es abgekühlt zurück. Das Heizöl kommt meist aus dem integrierten Tank des Anhängers.
  5. Schritt 5 von 5 · AbholungAbbau nach der MietzeitAm Ende der Mietzeit trennt der Anbieter die Leitungen, kuppelt den Anhänger an und holt die Heizzentrale wieder ab.

Kaltwassersatz mieten: von der Anfrage bis zum Abtransport
Animation: Ein Lkw bringt den Kaltwassersatz und setzt ihn vor dem Gebäude ab. Kaltwasser-Vorlauf, Rücklauf und Strom werden angeschlossen. Im Betrieb drehen sich die Ventilatoren und das Gebäude wird gekühlt. Zum Mietende wird die Anlage wieder abtransportiert.
  • Strom
  • Kaltwasser-Vorlauf
  • Rücklauf
  1. Schritt 1 von 5 · AnfrageKälteleistung und Zeitraum nennenKälteleistung in kW, Vor- und Rücklauftemperatur, Mietzeitraum, Einsatzort und Stromversorgung genügen für den Start. Der Anbieter erstellt daraus ein Angebot.
  2. Schritt 2 von 5 · LieferungAnlieferung, auch als NotkälteDer Anbieter liefert den Kaltwassersatz zum vereinbarten Termin und stellt ihn im Freien auf. Einige Partner liefern im Notfall österreichweit innerhalb von 6 bis 8 Stunden.
  3. Schritt 3 von 5 · AnschlussVorlauf, Rücklauf, StromDer Vermieter schließt den Kaltwassersatz an Vorlauf, Rücklauf und Strom an und nimmt ihn in Betrieb. Ab etwa 15 kW ist ein 400-V-Anschluss üblich.
  4. Schritt 4 von 5 · BetriebKaltwasser für Ihre AnlageDer Kaltwassersatz kühlt das Wasser ab und schickt es über den Vorlauf zu Ihren Verbrauchern, der Rücklauf bringt es erwärmt zurück. Die Ventilatoren geben die Wärme an die Außenluft ab, der Anbieter überwacht die Technik.
  5. Schritt 5 von 5 · AbholungDemontage und AbtransportIst die Mietzeit abgelaufen, trennt der Vermieter die Anlage vom Netz, demontiert sie und transportiert sie ab.

Stromerzeuger mieten: von der Anfrage bis zum Rücktransport
Animation: Ein Lkw bringt den Stromerzeuger und setzt ihn neben der Halle ab. Ein Elektrofachbetrieb schließt ihn an, im Betrieb gehen in der Halle die Lichter an. Nach der Mietdauer holt der Lkw das Aggregat wieder ab.
  • Strom
  1. Schritt 1 von 5 · AnfrageVerbraucher und Leistung erfassenSie stellen Verbraucher, Leistung und Mietdauer zusammen. Der Anbieter hilft, das passende Aggregat auszuwählen, und erstellt ein individuelles Angebot.
  2. Schritt 2 von 5 · LieferungLieferung in ganz ÖsterreichDer Anbieter liefert den Stromerzeuger an den Einsatzort. Dort braucht es genug Platz für das Aggregat und die Brennstoffversorgung.
  3. Schritt 3 von 5 · AnschlussAnschluss durch den FachbetriebEin befugter Elektrofachbetrieb schließt das Aggregat an Ihre Anlage an, danach wird es fachgerecht in Betrieb genommen.
  4. Schritt 4 von 5 · BetriebStrom für Ihre VerbraucherDer Dieselmotor treibt den Generator an, der Strom fließt über das Kabel zu Ihren Verbrauchern. Größere Aggregate laufen problemlos im 24-Stunden-Dauerbetrieb.
  5. Schritt 5 von 5 · AbholungDemontage und RücktransportNach der vereinbarten Mietdauer holt der Anbieter das Gerät ab, übernimmt die Demontage und organisiert den Rücktransport.

Der erste Schritt ist die Anfrage. Beschreiben Sie Ihr Vorhaben. Wir holen bis zu drei Vergleichsangebote ein, kostenlos und unverbindlich.

Alle Beiträge

Praxiswissen für Auslegung, Kosten und Recht

Jeder Beitrag beantwortet eine konkrete Frage aus dem Projektalltag: von der Berechnung der Aggregatgröße bis zur Frage, welche Temperatur die Kühlkette verlangt. Geschrieben für Betriebe in Österreich, ohne Fachchinesisch.

In 8 Beiträgen steht der passende Rechner direkt im erklärenden Kapitel. Die Karten sind entsprechend gekennzeichnet.

Nach Technologie

Fachkapitel auf den Produktseiten

Jede Produktseite enthält einen ausführlichen Fachteil zu Bauarten, Ausstattung, Preisen und Ablauf. Die Links führen Sie direkt zum passenden Abschnitt.

Grundlagen

Drei Fragen, die fast jedes Projekt entscheiden

Leistung, Kosten und Vorschriften klären sich fast immer zuerst. Den Rest besprechen wir am Telefon.

Wie bestimme ich die benötigte Leistung?

Ausgangspunkt ist immer die abzuführende oder bereitzustellende Energiemenge: bei Kälte die Wärmelast in Kilowatt, bei Wärme die Heizlast, bei Strom die Summe der Verbraucher inklusive Anlaufströmen.

Die Rechenwege dazu stehen in den Beiträgen zur Aggregat-Auslegung, zur Kälteleistung und zur Heizlast. Wenn Sie die Werte nicht kennen, genügen Angaben zu Gebäude, Prozess oder Maschinenpark. Unsere Partner rechnen die Auslegung im Zuge der Angebotserstellung kostenfrei durch.

Was kostet die Miete einer mobilen Anlage?

Der Mietpreis hängt von Leistungsklasse, Mietdauer, Zubehör, Transportweg und Serviceumfang ab. Kurzfristige Notfalleinsätze sind pro Tag teurer als geplante Projekte über mehrere Monate.

Bei längeren Einsätzen entscheidet häufig nicht die Miete, sondern der Energieverbrauch über die Gesamtkosten. Die Rechengrundlage dafür liefert der Beitrag Dieselverbrauch berechnen. Verlässliche Zahlen in Euro liefert ein individuelles Angebot; genau das holen wir für Sie ein, im Regelfall von bis zu drei Anbietern.

Welche Vorschriften gelten in Österreich?

Je nach Technologie greifen unter anderem die Gewerbeordnung, das ArbeitnehmerInnenschutzgesetz, die OVE-Normen für Elektrotechnik mit der OVE E 8101, das Immissionsschutzgesetz-Luft, das Druckgerätegesetz samt Druckgeräteüberwachungsverordnung sowie landesrechtliche Bau- und Brandschutzvorschriften.

Welche Lärmwerte an Ihrem Standort gelten und wann eine Genehmigung nötig ist, steht im Beitrag Lärmschutz und Genehmigung. Unsere Partner kennen die Anforderungen und übernehmen auf Wunsch Aufstellung, Anschluss und die vorgeschriebenen Prüfungen.

Ihr nächster Schritt

Bis zu drei Vergleichsangebote, kostenlos und unverbindlich

Sie beschreiben Ihr Vorhaben, wir prüfen Verfügbarkeit und Technik bei geprüften Anbietern in Ihrer Region und holen die Angebote für Sie ein. Für Sie entstehen dabei keine Kosten, auch dann nicht, wenn Sie keines der Angebote annehmen.

  • Kostenloses Vermittlungsmodell Unsere Beratung und die Angebotseinholung sind für Sie kostenfrei.
  • Rückmeldung binnen 24 Stunden Bei Notfällen melden wir uns schnellstmöglich, auch am selben Tag.
  • Partner in allen neun Bundesländern Kurze Anfahrtswege von Bregenz bis Eisenstadt.

So einfach funktioniert es

  1. Anfrage ausfüllen Eckdaten zu Leistung, Zeitraum und Einsatzort genügen.
  2. Persönliche Beratung Wir klären am Telefon die Details Ihres Projekts.
  3. Angebote vergleichen Sie erhalten passende Angebote und entscheiden in Ruhe.
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